Neuer Quali-Modus in der F1 beschlossen
Moderatoren: Tim, ACZ-Mod-Team
Neuer Quali-Modus in der F1 beschlossen
Indianapolis war der vorletzte Grand Prix nach dem aktuellen, vielseits angefeindeten Qualifying- Modus. Beim englischen Traditionsrennen in Silverstone (11. Juli) gilt zum ersten Mal das neue Format:
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zwei Mal 25 Minuten, dazwischen zehn Minuten Pause, pro Session maximal sechs Runden (zwei gezeitete), und für jeden Fahrer werden die jeweils zwei besten Rundenzeiten addiert. Die Premiere verspricht Spannung. Silver- stone ist bereits ausverkauft - 100 000 Tickets sind weg!
Die Formel-1-Piloten haben in ihrer Monte-Carlo-Sitzung im Mai den neuen Modus einstimmig akzeptiert. 19 Fahrer waren dafür, nur Kimi Räikkönen fehlte, aber der Finne ist als einziger aktueller Pilot nicht Mitglied der Rennfahrergewerkschaft GPDA und daher auch nicht stimmberechtigt. Er bevorzugt damit die gleiche Außenseiterrolle, die früher Jacques Villeneuve für sich gewählt hatte.
Weil auch die Teamchefs nun alle unterschrieben, tritt das neue Qualifying-Reglement ab Silver- stone in Kraft: Es markiert das Ende des Einzelzeitfahrens, und möglichst viele Autos gleichzeitig auf der Strecke zu sehen, ist weniger schlimm als die üblichen Beschwerden: von X oder Y behindert, im Verkehr gesteckt, leider den ganzen Tag keine einzige freie Runde erwischt. Dieses traditionelle Chaos gehört zum Qualifying.
Schwierigste Hürde auf dem Weg zur Einigung war, auch die schwächeren Teams mit ins Boot zu holen. Richtig zufrieden aber war Minardi-Rennchef Paul Stoddart nicht: "Die kleinen Teams sind die Verlierer. Wir sind doch bald im Fernsehen überhaupt nicht mehr zu sehen, es sei denn, wir werden im Rennen überrundet."
Weltmeister Michael Schumacher hingegen hat sich angewöhnt, Änderungen so hinzunehmen, wie sie kommen: "Es gibt ja bei uns in der letzten Zeit immer was Neues. Die eine Hälfte, die damals unzufrieden war, ist jetzt mit dem neuen Modus happy - die anderen, die jetzt unglücklich sind, versucht man auch zufrieden zu stellen. Man wird, glaube ich, nie die Einigung hinkriegen, die man sich so sehr erwünscht. Ob es notwendig ist, das zu ändern, ob sich wirklich etwas ändert, sei dahingestellt. Aber die Fahrer freuen sich natürlich schon auf den neuen Modus, weil wir gern die Qualifyings ohne Sprit fahren würden, weil man nur dann den echten Vergleich hat. Wir wissen ja selber nie nach dem Qualifying: Wo stehen wir, wer hat wie viel Benzin im Auto? Und da kann Sprit für eine einzige Runde oft entscheidend sein. Darum begrüßen wir die Änderung. Ob man aber vor zwei Jahren hätte tauschen müssen, ist eine andere Frage . . ."
quelle : kicker.de
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zwei Mal 25 Minuten, dazwischen zehn Minuten Pause, pro Session maximal sechs Runden (zwei gezeitete), und für jeden Fahrer werden die jeweils zwei besten Rundenzeiten addiert. Die Premiere verspricht Spannung. Silver- stone ist bereits ausverkauft - 100 000 Tickets sind weg!
Die Formel-1-Piloten haben in ihrer Monte-Carlo-Sitzung im Mai den neuen Modus einstimmig akzeptiert. 19 Fahrer waren dafür, nur Kimi Räikkönen fehlte, aber der Finne ist als einziger aktueller Pilot nicht Mitglied der Rennfahrergewerkschaft GPDA und daher auch nicht stimmberechtigt. Er bevorzugt damit die gleiche Außenseiterrolle, die früher Jacques Villeneuve für sich gewählt hatte.
Weil auch die Teamchefs nun alle unterschrieben, tritt das neue Qualifying-Reglement ab Silver- stone in Kraft: Es markiert das Ende des Einzelzeitfahrens, und möglichst viele Autos gleichzeitig auf der Strecke zu sehen, ist weniger schlimm als die üblichen Beschwerden: von X oder Y behindert, im Verkehr gesteckt, leider den ganzen Tag keine einzige freie Runde erwischt. Dieses traditionelle Chaos gehört zum Qualifying.
Schwierigste Hürde auf dem Weg zur Einigung war, auch die schwächeren Teams mit ins Boot zu holen. Richtig zufrieden aber war Minardi-Rennchef Paul Stoddart nicht: "Die kleinen Teams sind die Verlierer. Wir sind doch bald im Fernsehen überhaupt nicht mehr zu sehen, es sei denn, wir werden im Rennen überrundet."
Weltmeister Michael Schumacher hingegen hat sich angewöhnt, Änderungen so hinzunehmen, wie sie kommen: "Es gibt ja bei uns in der letzten Zeit immer was Neues. Die eine Hälfte, die damals unzufrieden war, ist jetzt mit dem neuen Modus happy - die anderen, die jetzt unglücklich sind, versucht man auch zufrieden zu stellen. Man wird, glaube ich, nie die Einigung hinkriegen, die man sich so sehr erwünscht. Ob es notwendig ist, das zu ändern, ob sich wirklich etwas ändert, sei dahingestellt. Aber die Fahrer freuen sich natürlich schon auf den neuen Modus, weil wir gern die Qualifyings ohne Sprit fahren würden, weil man nur dann den echten Vergleich hat. Wir wissen ja selber nie nach dem Qualifying: Wo stehen wir, wer hat wie viel Benzin im Auto? Und da kann Sprit für eine einzige Runde oft entscheidend sein. Darum begrüßen wir die Änderung. Ob man aber vor zwei Jahren hätte tauschen müssen, ist eine andere Frage . . ."
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- Eintrachtler
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na supi:
FIA-Kommission kippt neue Quali
Auch in Zukunft gibt es im Qualifying kein Gedränge auf der Piste
München - Die FIA-Kommission hat überraschend das neue Qualifying-Format, das bereits beim Großbritannien-Grand-Prix eingesetzt werden sollte, wieder verworfen.
Die endgültige Ratifizierung des neuen Zeitfahrens in zwei Sessionen, in denen alle Fahrer gleichzeitig auf die Strecke gehen sollten, galt eigentlich nur als Formalie.
"Es bleibt so langweilig wie es war"
FIA-Bosse und Teamchefs machten mit ihrer Entscheidung, doch das stark kritisierte Einzel-Zeitfahren beizubehalten, aus ihren Bemühungen, die Königsklasse spannender zu machen, eine Farce.
Das wussten auch manche der an der Sitzung Beteiligten. Bernie Ecclestone konstatierte: "Es wird überhaupt keine Änderungen geben - es bleibt so langweilig wie es war."
Dabei galt der Formel-1-Manager, unter anderem bei Jaguar-Boss Tony Purnell, vor der Sitzung noch als "die treibende Kraft", wenn es darum ging, das Qualifying-Format zu ändern.
Ecclestone als Wendehals?
Doch scheint Ecclestone seine Meinung während oder kurz vor der Sitzung geändert zu haben. Purnell beschwert sich: "Ich war überrascht, dass er es (das neue Qualifying; d. Red) nicht besonders leidenschaftlich vertrat. Ich verstehe das nicht. Ich bin verwirrt."
Und Purnell ging noch weiter in seiner Kritik: "Wir kündigten eine Änderung an, jeder war damit einverstanden, und jetzt stoppen wir sie auf einmal wieder. Ich bin wie betäubt."
Mosley will "radikalere Änderung"
Eine Begründung, warum die Formel 1 auch weiterhin zwei Läufe durchführen wird, in denen ein Fahrer nach dem anderen auf die Piste geht, hatte Max Mosley parat.
Der FIA-Boss erklärte: "Wir hatten das Gefühl, dass sich das neue Format nicht groß von dem unterschied, das wir schon 2002 hatten. Vielleicht brauchen wir eine etwas radikalere Änderung."
Diskussion um Quali-Format geht weiter
Noch also ist die Diskussion um das Qualifying nicht beendet. An eine Formel-1-interne Lösung des Problems scheint selbst Mosley jedoch nicht mehr zu glauben.
"Wir fragen jetzt die Öffentlichkeit, was sie haben will. Wahrscheinlich über das Fernsehen. Aber das ist Bernies Angelegenheit", so Mosley lapidar.
Davidson begrüßt Entscheidung
Bei den Fahrern stößt die Entscheidung der FIA-Kommission nicht nur auf Widerstand. Gegenüber dem DSF meinte Anthony Davidson: "Ich finde es gut, dass das geplante neue Qualifying-Format nicht kommt."
Die Begründung des BAR-Testfahrers: "Veränderungen in der Saison wären schlecht und würden gleichzeitig bedeuten, dass etwas falsch gemacht wurde. Für die Fahrer ist die jetzige Quali optimal, da man alleine auf der Strecke ist und zeigen kann, was man drauf hat."
Doch nicht nur die Tatsache, dass das verworfene Quali-Format dem der Saison 2002 glich, scheint die FIA-Kommission dazu veranlasst zu haben, gegen ihren eigenen Vorschlag zu votieren.
Kippte Minardi die neue Quali?
Widerstand regte sich auch von Team-Seite. Minardis Teamchef Paul Stoddart sei derjenige gewesen, der seine Unterschrift verweigerte, meinte Eddie Jordan.
Stoddart soll befürchtet haben, dass mit einer Neuregelung des Zeitfahrens auch die alte 107-Prozent-Regel wieder belebt wird. Sie besagte, dass im Qualifying zu langsame Fahrer vom Rennen ausgeschlossen werden. Gerade für Minardi wäre dies ein großes Problem gewesen.
Eddie Jordans Sicht der Dinge: "Paul (Stoddart; d. Red) behauptete, dass es mindestens drei oder vier Rennen gäbe, wo die Quali-Änderung es sehr schwer machen würde, diese Regel einzuhalten. Daher stand er nicht hinter dem, was er schon unterschrieben hatte."
Die Suche nach einer geeigneten Qualifikation für die Formel 1 geht also in die nächste Runde. Wieder einmal.
- Eintrachtler
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Man dieses hin und her bringt der Formel 1 einen riesigen Schaden. Irgendwie haben zu viele Leute Einfluss auf alles was passiert in der F1 und besonders, viele falsche Personen. Der Eccelstone sollte sich langsam mal rar machen, ist auch besser bei seinem Alter, der bringt er nichts mehr gescheites zustande.
Schade, schade wie die F1 verkommen ist...
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ckt
der sport hat wieder vor dem kommerz gesieht. juhu
das ist ein richtig tolles argument. damals war es ja soo langweilig. ich bin immer in den letzten 10 Minuten eingeschlafen, wenn alle favoriten sich minütlich die fühung gegenseit abnahmen und in den letzten sekunden war es ja besonders langweilig wenn alle aufeinmal auf der strecke waren und es alle 10 sek neue zeiten gab. damals waren ja nur die ersten 15 Minuten spannend wo man dann die runden der minardis in voller länge miterleben durfte. das derzeitige system ist doch super spannend. im ersten qualifikationstraining bekomme ich fast einen herzanfall, wenn es um die startreihenfolge für das richtige qualifikationstraining geht. vorallem wird es da ja richtig spannend wenn am schluss die jaguars und minardis kommen. aber das richtige qualifiktionstraining ist ja genauso spannend. denn da gewinnt niemals der beste sondern derjenige der am wenigsten sprit im tank hat. zum glück gibt es ja auch diese superfaire regel, dass wenn ein fahrer ausscheidet er von ganz hinten starten muss. das garantiert wenigstens, dass die fahrer in ihrer runde alles auf eine karte setzen. schade auch das es die fia nicht durchsetzen konnte, dass nach jedem fahrer 5min (werbe)pause gemacht wird damit man diesen tollen modus stundenlang genießen kann.Der FIA-Boss erklärte: "Wir hatten das Gefühl, dass sich das neue Format nicht groß von dem unterschied, das wir schon 2002 hatten."
- Eintrachtler
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ckt
da kann ich nur zustimmen!Eintrachtler hat geschrieben:Hehe genau so ist es ckt, cooler Text![]()
und CKT hat sowas von recht!
hm also geht der mist immer noch 2 Stunden und die erste gucke ich immer noch nicht!
Kein wunder, dass ich (wieder) 2-Radfan werde! Bei der Motorrad-WM gibts immer überholmanöver von ersten bis zur letzten sekunde! Das ist immer spannend im gegensatz zur F1! Da guckt man den start und kann sich den Gewinner schon ausrechnen

DIE MACHT VOM NIEDERRHEIN
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ckt
also ich weiß gar nicht wann ich das letzt mal die quali gesehen hab. ist doch langweilig, wenn da nicht der beste gewinnt sondern der mit dem leersten tank. außerdem nervt es mich das alle 5 fahrer eine werbeunterbrechung kommt. die regel wurde damals eingeführt, weil in den ersten 15 minuten keiner außer den minardis gefahren ist. jetzt hat man 2 stunden langeweile und man sieht die minardis immer noch einsam ihre runden fahren. außerdem ist das doch für die fans an der strecke superlangweilig. da fährt dann einer vorbei und in der nächsten minute passiert gar nichts. auch für die fans, die am sonntag kommen ist es schlechter geworden, weil das warm up gestrichen wurde. und zwar nur wegen dieser dämlichen benzin- und ichdarfnachderqualinochnichteinmalmehrneschraubefestziehendennsonstbekommeich10plätzeabgezogenregel. diese regeln sollten schumi einbremsen und die kosten senken und der erfolg? schumi gewinnt immer noch und die kosten sind auch gestiegen weil die teams jetzt mehr in die forschung für haltbarere teile stecken mussten.


