Rudi Völler ist weg - wer soll ans Ruder?
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Okay der darf das. Den fand ich schon als Spieler ganz okay. Ich denke mal, dass das aber keine schlechte Lösung wäre, wenn alle Beteiligten da mitmachen und Hitzfeld keinen Vorvertrag bei ManU hat, so wie das zuletzt gemunkelt wurde.
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Daum hat auch auf keinen Fall Kokain genommen...Lunkens hat geschrieben:Daum machts auf keinen Fall, steht gerade auf der Kickerhomepage
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Hier kann sich jeder für das Amt bewerben:
Einfach Formular ausfüllen!
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... 50,00.html
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Ja, ich hab das in nem anderen Forum schon gelesen und hoffe, dass die Teamchef-Suche noch bisserl andauert. Ich hab ja jetzt Ferien und viel Zeit zu lachen. Die Vorschläge werden von Tag zu Tag lustiger... Loddar war ja schon ein guter Anfang. Dann der Vorschlag Arsene Wenger. Schließlich dachte ich der Höhepunkt wäre Rudi's Rücktritt vom Rücktritt, aber die Damen-Nationaltrainerin hätte wirklich nen besonderen Spaßfaktor...Sröcke hat geschrieben:Im ZDF haben se gerade die Trainerin von der Damen-Nationalmannschaft vorgeschlagen. Fänd ich lustig...
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Ollibu
das thema otto rehagel ist somit erledigt !
auf t-sports zu lesen:
auf t-sports zu lesen:
ok das weis die bild, aber irgend was wahres ist sicher dran.Griechischer Verband verlängert mit Rehhagel
Der griechische Fußball-Verband will Otto Rehhagel nicht für einen möglichen Job als Trainer der deutschen Nationalmannschaft freigeben. "Das kommt für uns überhaupt nicht in Frage. Otto hat bei uns gerade verlängert - nicht nur bis 2006, sondern sogar bis 2008. Er wird bei uns in Rente gehen. Das hat er selbst zu mir gesagt", erklärte Verbands-Präsident Vasilios Gagatsis der "Bild"-Zeitung. Rehhagel gilt nach der Absage von Ottmar Hitzfeld als Favorit für die Nachfolge des zurückgetretenen Rudi Völler. Der 65-Jährige ist vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) allerdings noch nicht kontaktiert worden, versicherte DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder vor Beginn der Präsidiumssitzung in Frankfurt/Main.
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referee
- Boah, wenn es gelingen sollte Wenger anzuheuern, würde ich vor Freude einmal nackt durchs Forum rennensport1.de hat geschrieben:München - Der DFB hat offenbar einen neuen Wunschkandidaten für die Nachfolge von Rudi Völler: den Franzosen Arsene Wenger.
Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" hat der Deutsche Fußball-Bund den Trainer von Arsenal London bereits kontaktiert.
Wenger spricht fließend deutsch
Der 54-jährige Erfolgstrainer habe sich anfangs überrascht, dann aber höflich interessiert gezeigt. Wenger genießt einen hervorragenden Ruf im Weltfußball, zählt zu den wenigen absoluten Spitzentrainern.
Und: Er spricht fließend deutsch - laut DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder eine Grundvoraussetzung für einen deutschen Bundestrainer. Wenger galt schon 2000 als ein möglicher Nachfolger für Erich Ribbeck
Wenger steht beim englischen Meister Arsenal noch bis 2006 unter Vertrag. Gespräche über eine vorzeitige Verlängerung bei den "Gunners" waren zuletzt aber gescheitert.
Beckenbauer soll Wenger überzeugen
Englischen Medien zufolge setzt die am Montagabend gegründete Bundestrainer-Findungskommission auf die Überzeugungskünste von Franz Beckenbauer und geht die Gespräche mit einem prall gefüllten Geldbeutel an.
Wengers Jahresgehalt bei Arsenal von circa 3 Millionen Euro soll getoppt werden. Nicht zuletzt das könnte Wenger von einem Abschied aus Highbury überzeugen.
Überzeugende Erfolgsbilanz
Ein Angebot des französischen Verbands, die Nachfolge von Jacques Santini anzutreten, soll er vergangene Woche abgelehnt haben.
Wengers Erfolgsbilanz der vergangenen Jahren kann sich sehen lassen: 1998 und 2002 gewann er mit den "Gunners" das Double in England, und in diesem Jahr holte sein Klub zum ersten Mal seit 105 Jahren ungeschlagen den Meistertitel in der Premier League.
Rehhagel sagt nicht ab
Neben Wenger gilt Otto Rehhagel als heißester Anwärter auf den bedeutendsten Trainerstuhl beim DFB. Der Trainer der Griechen wäre auch nicht abgeneigt, das wird nun immer deutlicher.
In einem Interview mit der "Welt" sagte er: "Ich muss nachdenken, mir alles durch den Kopf gehen lassen und dann entscheiden, gemeinsam mit meiner Frau. Das habe ich immer so gehalten."
In einem Trend bei Sport1 sprach sich die Mehrheit allerdings gegen einen Bundestrainer Rehhagel aus. Bei 18782 Stimmen votierten 67,2 Prozent gegen den deutschen Europameistertrainer.
Rehhagel: Vertrag bis 2008 bei den Griechen?
Doch Rehhagel ist nicht nur umstritten, er wäre wohl auch eine teure Lösung. Laut "Bild"-Zeitung hat er seinen Vertrag bei den Griechen gerade erst biis 2008 verlängert.
Insofern wäre angeblich eine Ablösesumme im zweistelligen Millionenbereich fällig.
kicker hat geschrieben:"Ich habe gar nichts unterschrieben"
Einen Tag nach den Feierlichkeiten zum Gewinn der Europameisterschaft in Athen gibt es um von den griechischen Fans vergötterten Nationaltrainer Otto Rehhagel widersprüchliche Aussagen bezüglich dessen Vertrag mit dem griechischen Fußball-Verband.
Nachdenklich: Otto Rehhagel will sich mit seiner Frau über einen möglichen Ausstieg als Griechenlands Nationaltrainer beraten.
Der 65-Jährige dementierte demnach Meldungen, denen zufolge er seinen Kontrakt mit Griechenlands Verband (EPO) vorzeitig um zwei Jahre bis 2008 verlängert habe. "Davon weiß er überhaupt nichts. Ich habe nichts unterschrieben", so Rehhagel, der an die Hellenen eigentlich bis 2006 vertraglich gebunden ist. Ausgangspunkt dieser Gerüchte war eine entsprechende Aussage des griechischen Verbands-Präsidenten Vasilios Gagatsis. "Er wird bei uns in Rente gehen. Das hat er selbst zu mir gesagt", behauptete Gagatsis im Laufe der Feierlichkeiten.
Insofern schloss er damit die Freigabe Rehhagels für den Deutschen Fußball-Bund (DFB) aus. Der neue griechische Volksheld Rehhagel wird in Deutschland nach der Absage von Ottmar Hitzfeld als Favorit für die Nachfolge des zurückgetretenen Rudi Völler gehandelt. "Ich muss nachdenken, mir alles durch den Kopf gehen lassen und dann entscheiden, gemeinsam mit meiner Frau. Das habe ich immer so gehalten", sagte der Lauterer und Bremer Meistercoach.
Derweil hat sich auch Griechenlands Präsident Costis Stephanopoulos in die Diskussion um Rehhagel eingeschaltet. "Wir bitten ihn, bei uns zu bleiben. Er ist mehr als ein Grieche geworden. Wenn er bleibt, würde er uns alle sehr erfreuen", sagte Stephanopoulos und fügte an: "Wenn er uns verlassen sollte, werden wir ihn immer lieben und ihn respektieren." Welchen Stellenwert Rehhagel durch den Gewinn der EURO in Griechenland genießt, belegt auch die Aussage der stellvertretenden Kulturministerin Fani Palli-Petralia: "Notfalls werden wir Sie am Dach des Olympiastadions festbinden, damit Sie nicht weggehen."
- Stoa
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Bei Wenger müsste man aber auch erstmal abwarten, ob er was reißt, wenn er sich ned 10 Franzosen holen kann. Der ist sicher nen super Trainer, aber ich bezweifle wirklich, dass er aus der deutschen Nationalmannschaft wirklich viel mehr herausholen könnte. Schließlich kann er keine anderen Spieler einberufen, als die die da sind, und er kann halt aus einem Klose keinen Henry mehr machen. Sollte er es wirklich machen, was ich aber für nicht sehr wahrscheinlich halte, sollte man keine Wunder erwarten...
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Ollibu
na vielleicht geht er ins ahnenarchiv und sucht deutsche vorfahrenStoa hat geschrieben:Bei Wenger müsste man aber auch erstmal abwarten, ob er was reißt, wenn er sich ned 10 Franzosen holen kann. Der ist sicher nen super Trainer, aber ich bezweifle wirklich, dass er aus der deutschen Nationalmannschaft wirklich viel mehr herausholen könnte. Schließlich kann er keine anderen Spieler einberufen, als die die da sind, und er kann halt aus einem Klose keinen Henry mehr machen. Sollte er es wirklich machen, was ich aber für nicht sehr wahrscheinlich halte, sollte man keine Wunder erwarten...
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Keine Freigabe für Rehhagel
Arsene Wenger (l.) und Guus Hiddink sprechen beide perfekt Deutsch
München - Der DFB versucht Ordnung ins Chaos der letzten Tage zu bringen.
Am Freitag soll eine Kommission eine Konsenslösung im Machtkampf zwischen DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und seinem Herausforderer Theo Zwanziger erarbeiten, um eine Schlammschlacht bis zum DFB-Bundestag am 23. Oktober zu verhindern.
"Man kommt an Otto Rehhagel nicht vorbei"
Zudem ist die neu geschaffene und so genannte Trainerfindungskommission ("TFK") damit beschäftigt, möglichst schnell einen Nachfolger für Rudi Völler zu finden. Dabei gilt Otto Rehhagel nach der Absage von Ottmar Hitzfeld nach wie vor als großer Favorit.
"Selbstverständlich gehört Otto Rehhagel zu den Kandidaten. Mit diesen Erfolgen, die er in Deutschland und jetzt mit der griechischen Nationalmannschaft hatte, kommt man an ihm nicht vorbei", sagte Franz Beckenbauer am Mittwoch in München.
Keine Freigabe für Rehhagel
Aber: Rehhagel erhält vom griechischen Fußball-Verband (EPO) keine Freigabe für das Amt des Bundestrainers. "Es ist kein Thema, dass er uns verlässt. Mich interessiert nicht das Szenario, dass der Deutsche Fußball-Bund uns womöglich um eine Freigabe bittet. An dieses Szenario denke ich nicht. Herr Rehhagel wird noch zwei Jahre in Griechenland bleiben", erklärte EPO-Präsident Vassilis Gagatsis.
Gagatsis beendete auch die Spekulationen um die Laufzeit des Vertrags von Rehhagel beim Europameister. "Ich habe Herrn Rehhagel nach dem Finale vorgeschlagen, seinen Vertrag bis zur EM 2008 zu verlängern. Darauf hat mir Herr Rehhagel wörtlich gesagt, dass er nicht mit dem Rollstuhl ins Stadion fahren wolle und hat das Angebot abgelehnt", sagte der 48-Jährige.
Quartett bildet "TFK"
Der WM-OK-Chef 2006 gehört neben Mayer-Vorfelder, Liga-Präsident Werner Hackmann und DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt der "TFK" an.
Ansonsten wollte sich Beckenbauer nicht zu den aktuellen Spekulationen äußern, nur soviel erklärte er. "Wir haben schon einiges getan und haben uns in fünf Minuten geeinigt, welchen Weg wir gehen wollen. Wir haben den ersten Gang eingelegt", sagte der "Kaiser".
Er fügte an: "Wenn ich jetzt voreilig einen Namen nenne, kann man die Sache morgen schon wieder beerdigen. Wir werden versuchen, möglichst geheimnisvoll zu bleiben."
Alle Kandidaten "unter Vertrag"
Allerdings verriet Beckenbauer dann immerhin, dass die in Frage kommenden Kandidaten "alle unter Vertrag stehen, darauf müssen wir Rücksicht nehmen".
Rehhagel hat in Griechenland noch einen Vertrag bis 2006, scheint einem Engagement in seinem Heimatland aber trotzdem nicht abgeneigt zu sein. Kontakt zum DFB hat es schon gegeben. Jetzt müsse er nachdenken, meinte "König" Otto, der am Dienstag die Feierlichkeiten nach dem EM-Triumph in Griechenland beendet hatte und nach Essen zurückgekehrt war.
Zuhause wird der 65-Jährige nun auch mit seiner Frau Beate "verhandeln" müssen, die einem Engagement beim DFB erst zustimmen muss: "Das habe ich immer so gehalten."
Schaaf, Finke und Matthäus als Kandidaten
Sollte es mit Rehhagel nicht klappen, stehen auf der Geheimliste der Findungskommission angeblich die Namen von Werder Bremens Meistertrainer Thomas Schaaf, von Volker Finke (SC Freiburg) und weiterhin von Ungarns Nationalcoach Lothar Matthäus.
Aber auch die "ausländische Variante" mit dem Niederländer Guus Hiddink, dem Dänen Morten Olsen und dem Franzosen Arsene Wenger ist weiter ein Thema.
"Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen"
"Wir brauchen keine schnelle, sondern eine gute Lösung", hat Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge bereits geäußert.
Doch daran glaubt etwa Finke nicht: "Bei der Teamcheffrage ist der richtige Zeitpunkt verpasst worden. Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen." Die Chancen, einen guten Nachfolger für Völler zu finden seien gleich Null.
Dabei hat etwa Chef-Kritiker Breitner am Mittwoch den Freiburger Coach selbst favorisiert: "Er würde alle Kriterien erfüllen und würde den DFB revolutionieren. Er könnte den Weg öffnen für einen Fußball, der uns mehr Spaß machen würde."
Kampfabstimmung soll vermieden werden
Neben der Trainerfrage beschäftigt die DFB-Führung aber weiterhin auch der Machtkampf an der Spitze, nachdem DFB-Schatzmeister Zwanziger gegen Mayer-Vorfelder um das Amt des Präsidenten kandidieren will.
Da auch "MV" nicht freiwillig das Feld räumen wird, soll nun eine Kommission, die erstmals am Freitag tagen wird, eine Lösung finden. Klar ist, dass eine Kampfabstimmung am 23. Oktober in Osnabrück vermieden werden soll.
"Das wäre die schlechteste Lösung"
"Es darf keinen Wahlkampf geben. Das würde nur Unruhe bringen und wäre nicht im Sinne des deutschen Fußballs", sagte Rummenigge.
"Zwei Kandidaten? Das wäre die schlechteste Lösung. Ich bin der Meinung, dass man das bis Oktober nicht durchhalten kann. Da muss man einen Konsens finden", betonte auch Beckenbauer.
Amateure hinter Zwanziger
Da Zwanziger nach derzeitigem Stand über die Unterstützung des Großteils der Regional- und Landesverbände verfügt, kann es nur darum gehen, Mayer-Vorfelder zu einem Verzicht seiner Kandidatur zu bewegen.
Doch "MV", der seit 28. April 2001 die Geschicke des DFB leitet, hatte zuletzt immer wieder betont, nichts verbrochen zu haben und deshalb wieder zur Wahl antreten zu wollen.
Völler vor Rückkehr zum DFB
Indes deutet sich eine Rückkehr von Rudi Völler, der nach dem EM-Vorrundenaus am 24. Juni zurückgetreten war, zum DFB an. "Ich denke, der Rudi wird Teamdirektor. Dazu muss ihn der DFB einfach nur überreden", sagte Leverkusens Ex-Manager und Völler-Vertrauter Reiner Calmund im "Express".
Der "Welt" sagte Calmund: "Es gibt keinen besseren auf dieser Position, er hat eine riesige Popularität und könnte dem neuen Bundestrainer den Rücken freihalten. Diese Karte muss der DFB unbedingt ausspielen."
www.sport1.de
Arsene Wenger (l.) und Guus Hiddink sprechen beide perfekt Deutsch
München - Der DFB versucht Ordnung ins Chaos der letzten Tage zu bringen.
Am Freitag soll eine Kommission eine Konsenslösung im Machtkampf zwischen DFB-Präsident Gerhard Mayer-Vorfelder und seinem Herausforderer Theo Zwanziger erarbeiten, um eine Schlammschlacht bis zum DFB-Bundestag am 23. Oktober zu verhindern.
"Man kommt an Otto Rehhagel nicht vorbei"
Zudem ist die neu geschaffene und so genannte Trainerfindungskommission ("TFK") damit beschäftigt, möglichst schnell einen Nachfolger für Rudi Völler zu finden. Dabei gilt Otto Rehhagel nach der Absage von Ottmar Hitzfeld nach wie vor als großer Favorit.
"Selbstverständlich gehört Otto Rehhagel zu den Kandidaten. Mit diesen Erfolgen, die er in Deutschland und jetzt mit der griechischen Nationalmannschaft hatte, kommt man an ihm nicht vorbei", sagte Franz Beckenbauer am Mittwoch in München.
Keine Freigabe für Rehhagel
Aber: Rehhagel erhält vom griechischen Fußball-Verband (EPO) keine Freigabe für das Amt des Bundestrainers. "Es ist kein Thema, dass er uns verlässt. Mich interessiert nicht das Szenario, dass der Deutsche Fußball-Bund uns womöglich um eine Freigabe bittet. An dieses Szenario denke ich nicht. Herr Rehhagel wird noch zwei Jahre in Griechenland bleiben", erklärte EPO-Präsident Vassilis Gagatsis.
Gagatsis beendete auch die Spekulationen um die Laufzeit des Vertrags von Rehhagel beim Europameister. "Ich habe Herrn Rehhagel nach dem Finale vorgeschlagen, seinen Vertrag bis zur EM 2008 zu verlängern. Darauf hat mir Herr Rehhagel wörtlich gesagt, dass er nicht mit dem Rollstuhl ins Stadion fahren wolle und hat das Angebot abgelehnt", sagte der 48-Jährige.
Quartett bildet "TFK"
Der WM-OK-Chef 2006 gehört neben Mayer-Vorfelder, Liga-Präsident Werner Hackmann und DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt der "TFK" an.
Ansonsten wollte sich Beckenbauer nicht zu den aktuellen Spekulationen äußern, nur soviel erklärte er. "Wir haben schon einiges getan und haben uns in fünf Minuten geeinigt, welchen Weg wir gehen wollen. Wir haben den ersten Gang eingelegt", sagte der "Kaiser".
Er fügte an: "Wenn ich jetzt voreilig einen Namen nenne, kann man die Sache morgen schon wieder beerdigen. Wir werden versuchen, möglichst geheimnisvoll zu bleiben."
Alle Kandidaten "unter Vertrag"
Allerdings verriet Beckenbauer dann immerhin, dass die in Frage kommenden Kandidaten "alle unter Vertrag stehen, darauf müssen wir Rücksicht nehmen".
Rehhagel hat in Griechenland noch einen Vertrag bis 2006, scheint einem Engagement in seinem Heimatland aber trotzdem nicht abgeneigt zu sein. Kontakt zum DFB hat es schon gegeben. Jetzt müsse er nachdenken, meinte "König" Otto, der am Dienstag die Feierlichkeiten nach dem EM-Triumph in Griechenland beendet hatte und nach Essen zurückgekehrt war.
Zuhause wird der 65-Jährige nun auch mit seiner Frau Beate "verhandeln" müssen, die einem Engagement beim DFB erst zustimmen muss: "Das habe ich immer so gehalten."
Schaaf, Finke und Matthäus als Kandidaten
Sollte es mit Rehhagel nicht klappen, stehen auf der Geheimliste der Findungskommission angeblich die Namen von Werder Bremens Meistertrainer Thomas Schaaf, von Volker Finke (SC Freiburg) und weiterhin von Ungarns Nationalcoach Lothar Matthäus.
Aber auch die "ausländische Variante" mit dem Niederländer Guus Hiddink, dem Dänen Morten Olsen und dem Franzosen Arsene Wenger ist weiter ein Thema.
"Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen"
"Wir brauchen keine schnelle, sondern eine gute Lösung", hat Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge bereits geäußert.
Doch daran glaubt etwa Finke nicht: "Bei der Teamcheffrage ist der richtige Zeitpunkt verpasst worden. Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen." Die Chancen, einen guten Nachfolger für Völler zu finden seien gleich Null.
Dabei hat etwa Chef-Kritiker Breitner am Mittwoch den Freiburger Coach selbst favorisiert: "Er würde alle Kriterien erfüllen und würde den DFB revolutionieren. Er könnte den Weg öffnen für einen Fußball, der uns mehr Spaß machen würde."
Kampfabstimmung soll vermieden werden
Neben der Trainerfrage beschäftigt die DFB-Führung aber weiterhin auch der Machtkampf an der Spitze, nachdem DFB-Schatzmeister Zwanziger gegen Mayer-Vorfelder um das Amt des Präsidenten kandidieren will.
Da auch "MV" nicht freiwillig das Feld räumen wird, soll nun eine Kommission, die erstmals am Freitag tagen wird, eine Lösung finden. Klar ist, dass eine Kampfabstimmung am 23. Oktober in Osnabrück vermieden werden soll.
"Das wäre die schlechteste Lösung"
"Es darf keinen Wahlkampf geben. Das würde nur Unruhe bringen und wäre nicht im Sinne des deutschen Fußballs", sagte Rummenigge.
"Zwei Kandidaten? Das wäre die schlechteste Lösung. Ich bin der Meinung, dass man das bis Oktober nicht durchhalten kann. Da muss man einen Konsens finden", betonte auch Beckenbauer.
Amateure hinter Zwanziger
Da Zwanziger nach derzeitigem Stand über die Unterstützung des Großteils der Regional- und Landesverbände verfügt, kann es nur darum gehen, Mayer-Vorfelder zu einem Verzicht seiner Kandidatur zu bewegen.
Doch "MV", der seit 28. April 2001 die Geschicke des DFB leitet, hatte zuletzt immer wieder betont, nichts verbrochen zu haben und deshalb wieder zur Wahl antreten zu wollen.
Völler vor Rückkehr zum DFB
Indes deutet sich eine Rückkehr von Rudi Völler, der nach dem EM-Vorrundenaus am 24. Juni zurückgetreten war, zum DFB an. "Ich denke, der Rudi wird Teamdirektor. Dazu muss ihn der DFB einfach nur überreden", sagte Leverkusens Ex-Manager und Völler-Vertrauter Reiner Calmund im "Express".
Der "Welt" sagte Calmund: "Es gibt keinen besseren auf dieser Position, er hat eine riesige Popularität und könnte dem neuen Bundestrainer den Rücken freihalten. Diese Karte muss der DFB unbedingt ausspielen."
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Wenger: "Im Moment bin ich nicht verfügbar"
München - Arsene Wenger kommt als deutscher Bundestrainer vorerst nicht in Frage.
"Ich habe beim FC Arsenal Vertrag bis 2005. Den werde ich erfüllen", sagte der französische Trainer im "kicker". Er bestätigt ein Gespräch mit Franz Beckenbauer ("Wir haben gesprochen - aber nicht offiziell").
Wenger weiter: "Unsere Saison fängt in vier Wochen an, da gibt mich mein Verein nicht frei. Im Oktober werde ich entscheiden, was ich danach mache. Im Moment bin ich nicht verfügbar
- Lunkens
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München - Ein neuer Tag, eine neue Absage. In den erlauchten Trainerkreis der Herren Ottmar Hitzfeld, Jupp Heynckes, Christoph Daum und Morten Olsen hat sich am Donnerstag nun auch Arsene Wenger gesellt.
Der Meistercoach von Arsenal London bestätigte dem "Kicker", dass er "bei Arsenal einen Vertrag bis 2005 habe. Den werde ich erfüllen."
Bums, das saß. Einmal mehr. Beim DFB müssen sich die Verantwortlichen langsam fühlen wie ein 14-jähriger Pennäler, der zum Abschlussball händeringend nach der geeigneten Begleitung sucht - und dabei eifrig Körbe sammelt.
Rehhagel im Fokus
Dabei machte Wenger keinen gänzlich abgeneigten Eindruck. "Unsere Saison fängt in vier Wochen an, da gibt mich Arsenal nicht frei. Im Oktober werde ich entscheiden, was ich danach mache. Im Moment bin ich nicht frei und nicht verfügbar."
Dadurch rückt der Name Otto Rehhagel immer mehr in den Fokus der Trainerfindungskommission. Da nimmt nun offenbar der "Kaiser" höchst selbst die Zügel in die Hand.
"Wir werden schnell handeln. Aber es ist fraglich, ob wir einen Schnellschuss finden", gab Franz Beckenbauer zu.
DFB bleibt "geheimnisvoll"
Und außerdem: "Wenn ich jetzt voreilig einen Namen nenne, kann man die Sache morgen schon wieder beerdigen. Wir werden versuchen", sagte der Organisationschef der WM 2006, "möglichst geheimnisvoll zu bleiben."
Müssen sie doch gar nicht. Rehhagel ist Kandidat Nummer eins auf Völlers Erbe, der Topfavorit. Aber der bleibt wie gewohnt eindeutig zweideutig.
"Zwei Drittel meines Herzens schlagen für Deutschland, ein Drittel für Griechenland." Doch dieses eine Drittel soll weiter für den frisch gebackenen Europameister sein Werk tun.
Abschied kein Thema
"Es ist kein Thema, dass Otto Rehhagel uns verlässt", stellt Griechenlands Verbandspräsident Vassilis Gagatsis unmissverständlich klar.
Rehhagel habe zwar nicht wie verkündet bereits bis 2008 unterschrieben, aber zugesichert, bis 2006 zu bleiben.
Und auch Ottos rechte Hand, Assistenztrainer Ioannis Topalidis, glaubt fest an eine weitere Zusammenarbeit. "Natürlich bleibt Herr Rehhagel. Der Fußball hört nicht mit einem Erfolg auf. Du hast einen Vertrag mit einer Mannschaft und machst weiter", sagte der in Stuttgart geborene 41-Jährige.
Auch Schaaf sagt ab
Was also, wenn Rehhagel nicht zu kriegen ist? Lothar Matthäus stünde noch als Alternative bereit. "Ich würde mich vor der Aufgabe nicht drücken", so der Rekordnationalspieler gewohnt selbstbewusst.
Auch Werder Bremens Meistertrainer Thomas Schaaf war kurz im Gespräch. "Zwar ist es eine Ehre für einen Trainer, wenn man in diesen Kreis kommt, aber das Bundestraineramt kommt für mich derzeit überhaupt nicht in Frage!"
Kollege Volker Finke,der ebenfalls nicht zur Verfügung stehen wird, schießt seinerseits heftig gegen den DFB: "Die Chance auf einen guten Nachfolger ist gleich Null. Das Kind ist längst in den Brunnen gefallen."
Übergangslösung?
Also doch die ausländische Variante. Mit Guus Hiddink etwa. Dazu ein "Teamdirektor" an dessen Seite, wie von Jürgen Klinsmann vehement gefordert. Vielleicht Rudi Völler? Gedankenspiele, für die der DFB keine Zeit hat.
Obwohl Beckenbauer schon mal vorbaut: "Sollte es länger dauern, als wir uns das vorstellen, könnte beim ersten Länderspiel gegen Österreich ein DFB-Trainer als Übergangslösung einspringen."
Dieses Szenario kann momentan wohl nur Otto Rehhagel verhindern. Der 65-Jährige hält alle Trümpfe in der Hand.
Rehhagel hat alles in der Hand
"Ich werde erst einmal ausspannen und mit Beate in Ruhe alles überlegen. Aber fest steht, dass ich auf jeden Fall bei der WM 2006 dabei sein will!"
Als Trainer Griechenlands stehen im dabei unter anderem die Türkei, Dänemark und die Ukraine in der schweren Qualifikationsgruppe 2 im Weg.
Eine einfache Unterschrift beim größten Sportfachverband der Welt würde ihm das Ticket zur WM 2006 auf einfachstem Weg sichern. Und den DFB seines größten Problems entledigen.
Stefan Rommel
-
LoddaMaddäus
Mein Gott, ist das lächerlich. Ist doch völlig egal, wer das jetzt wird, er wirds von Beginn an schwer haben, weil er nur die 15. Wahl, also praktisch nur eine Notlösung war.
Und die Kanditaten mögen ja alle gute Trainer sein, aber muss das ein Nationalcoach überhaupt? Ich mein, in den paar Tagen, die er die Mannschaft sieht, kann er eh nicht viel trainieren. Ein Nationaltrainer muss m.E. ein klares taktisches System haben, Ideen und die Courage was zu verändern, und er muss motivieren können.
Deshalb wäre ich für einen jungen, unverbrauchten aber auch unbequemen Mann. Sammer wäre so ein Kanditat, oder Kohler. Selbst Matthäus könnte ich mir vorstellen.
Und die Kanditaten mögen ja alle gute Trainer sein, aber muss das ein Nationalcoach überhaupt? Ich mein, in den paar Tagen, die er die Mannschaft sieht, kann er eh nicht viel trainieren. Ein Nationaltrainer muss m.E. ein klares taktisches System haben, Ideen und die Courage was zu verändern, und er muss motivieren können.
Deshalb wäre ich für einen jungen, unverbrauchten aber auch unbequemen Mann. Sammer wäre so ein Kanditat, oder Kohler. Selbst Matthäus könnte ich mir vorstellen.
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Ich freue mich auf nächste Woche, wenn die Bild-Zeitung in dicken Lettern fordert: "RUDI MACH ET!!!" *G* 
Langsam bleibt wirklich nur noch die Lösung mit nem absolut unbeschriebenen Blatt. Der hat wenigstens nix zu verlieren...
Langsam bleibt wirklich nur noch die Lösung mit nem absolut unbeschriebenen Blatt. Der hat wenigstens nix zu verlieren...
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also zur not würde ich mich bereit erklären...
aber müßte was mehr als 2 mio gehalt sein.

nen unbeschriebenes blatt hätte gar keine chance, das zu viel politik und insbesondere sportpolitik von den medien (BLÖD) gemacht wird und ein neuling/unbekannter keine rückendeckung hätte...
aber der ex-trainer von real ist doch frei, der quiroz oder wie er hieß!
aber müßte was mehr als 2 mio gehalt sein.
nen unbeschriebenes blatt hätte gar keine chance, das zu viel politik und insbesondere sportpolitik von den medien (BLÖD) gemacht wird und ein neuling/unbekannter keine rückendeckung hätte...
aber der ex-trainer von real ist doch frei, der quiroz oder wie er hieß!
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so schaut das aus, spalterspalter hat geschrieben:Wer kann schon von sich behaupten, nen 1.500 Mann starkes Forum als Co-Trainer zu haben
Obwohl, ganz soviele sind's auch nicht, wie müssen die Frankfurter, Leverkusener und Bayern abziehen, die ham eh keinen Plan
omma

unser stolz ist die tribüne, unser leben der verein super fishtown ole ole
... ach komm, nehmt den lothar.
habt mittleid, der würd sich soooooo freun!

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Ungarns Nationaltrainer Lothar Matthäus könnte sich dagegen nach wie vor gut vorstellen, nach 150 Länderspielen für Deutschland künftig auch als Bundestrainer die Geschicke der Nationalelf zu leiten: "Ich weiß nicht, ob ich der Richtige bin. Doch ich würde mich vor der Verantwortung nicht drücken", sagte der 43-Jährige dem "Kicker".















