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hn paar bilder vom spiel SV Austria Salzburg - SK Rapid Wien
http://www.tornadosrapid.at/matches.php?match=646

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Hey lieber Nelson, lieber Nelson Valdez schieß uns bitte in die Championsleague


- Eise
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Ach war das ein geiles Spiel gestern, ich hab mich schon lange nicht mehr so amüsiert im Stadion. Man hat nur die Rapid-Fans gehört und hin und wieder ein paar violette Salzburger. Die "Red-Bull"-Fans haben nur dumm geschaut und ihren Augen und Ohren wohl nicht getraut was da los war (ist das ein deutscher Satz? Mir egal, bin noch voll
)
-
ckt
jetzt ist es amtlich. gans bitter für wiese. und ich denke damit ist die torwartfrage für diese saison auch geklärt.
Erneuter Kreuzbandriss bei Wiese
Hiobsbotschaft für Werder Bremen: Tim Wiese hat sich im Test gegen Hansa Rostock (2:0) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Knie zugezogen. Das Ergebnis der Kernspintomographie bestätigte der Torwart im Gespräch mit Sport1.de.
"Das ist ein Schock. Aber ich schaue nach vorne und werde mich wieder herankämpfen", sagte Wiese, der mindestens ein halbes Jahr pausieren muss.
Wiese hatte im gleichen Knie bereits im November 2004 beim 3:0 Kaiserslauterns gegen Freiburg einen Kreuzbandriss erlitten.
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La Coruna will 500.000 Euro
Deportivo La Coruna fordert eine Nachzahlung für Roy Makaay, der 2003 für 18,75 Millionen Euro zu Bayern München gewechselt war.
Weil die Bayern nicht wie vertraglich vereinbart am Turnier von "Depor" teilnahmen, müssten sie laut Präsident Lendoiro 500.000 Euro Entschädigung zahlen. "Wenn sie nicht zahlen, gehören die Transferrechte wieder Deportivo", drohte der Klubchef in der Zeitschrift "Deporsport". Nach Angaben der Spanier hat sich der FC Bayern bei der Fifa offiziell beschwert.
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Hm, komischer Kompromiß. Warum erst aber der RL abwärts?
DFB beendet Sterne-Streit: Sonderregelung
So 31 Jul, 19:40 Uhr
Leipzig (dpa) - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Streit um Trikot-Sterne mit einer Sonderregelung für die in Amateur-Ligen abgerutschten ehemaligen DDR-Meister beendet.
Von dieser Saison an dürfen die Meister als Zeichen des Titelgewinns einen Stern auf dem Trikot über dem Vereinsemblem tragen. Das beschloss das DFB-Präsidium und folgte damit einem Antrag des zehnmaligen DDR-Meisters Berliner FC Dynamo. In Abstimmung mit dem DFB kann in der Mitte des Sterns mit einer Ziffer die Anzahl der Titel signalisiert werden.
Allerdings gilt diese Regelung nur für Spielklassen von der Regionalliga an abwärts. Auch Vereine, die Deutscher Meister vor Gründung der Bundesliga 1963 wurden, dürfen den Stern tragen. Der BFC Dynamo war zuvor mit seinem Versuch gescheitert, wie Bayern München drei Sterne auf den Trikots anbringen zu lassen. Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hatte betont, dass ihre Haltung nicht abwertend gemeint sei und von einer Marketing-Maßnahme der Liga gesprochen.
In den beiden Bundesligen bleibt es bei der DFL-Festlegung, wonach nur Meisterschaften seit dem Start der Bundesliga berücksichtigt werden. Demnach dürfen Bundesliga-Clubs, die zehn oder mehr Meisterschaften seit 1963 gewonnen haben, weiterhin drei Sterne über dem Vereinswappen tragen. Zwei Sterne gibt es ab fünf Bundesliga- Titeln, einen Stern ab drei Titeln.
Der BFC Dynamo begrüßt die DFB-Regelung. «Wir freuen uns, dass damit entgegen der Weigerung der DFL zur Anerkennung der vormaligen DDR-Meisterschaften wenigstens im Amateurbereich eine Form der Anerkennung geschaffen worden ist, der Leistung der Vereine aus dem Bereich der ehemaligen DDR Rechnung trägt», heißt es in einer Stellungnahme. Angesichts der weltweiten Anerkennung der fußballerischen Leistungen im Bereich der ehemaligen DDR wäre es wünschenswert, wenn die DFL künftig zu diesem Thema einen anderen Standpunkt finden würde. «Ebenso ist nach unserer Meinung auch die Leistung der Vereine vor Einführung der Bundesliga im Jahr 1963 entsprechend zu würdigen», heißt es weiter.
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man merkt, dass manche brasilianer nur fussball spielen können...Francas Zukunft weiterhin offen
Am Sonntag luden Trainer Klaus Augenthaler und Sportchef Rudi Völler zu einem Grillfest im Bergischen ein. Die Spieler brachten ihre Familien mit und stimmten sich in lockerer Runde auf die neue Spielzeit ein. Geplant war am Rande der Feier eine Aussprache mit Franca nach dessen jüngster Eskapade.
[..]
Am Freitag hatte Franca erneut für einen Eklat gesorgt. Der Stürmer schwänzte das Training, nachdem er zuvor mit einer japanischen Delegation über einen Wechsel verhandelt hatte. Als Klaus Augenthaler Franca erreichte, sagte dieser nur: "Ich hatte etwas gegessen. Mit vollem Bauch trainiere ich nicht." Daraufhin strich der Coach Franca für den Test in Paderborn am Samstag und ließ ihn stattdessen zu einem Straftraining in Leverkusen antreten.
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der kann ja noch nichmal das...
... und ich sagte noch, lass es bleiben... aber nein... du... du musstest natürlich wieder deinen willen durchsetzten... das hast du nun davon... bist du selber schuld... ich helf dir diesmal nicht... du musst lernen für dein handeln gerade zu stehen... ich werde nicht länger meinen kopf für dich hinhalten... du arschloch!
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ja, aber wieso will son dummes bückstück wie der nicht? der kann doch nix anderes...
... und ich sagte noch, lass es bleiben... aber nein... du... du musstest natürlich wieder deinen willen durchsetzten... das hast du nun davon... bist du selber schuld... ich helf dir diesmal nicht... du musst lernen für dein handeln gerade zu stehen... ich werde nicht länger meinen kopf für dich hinhalten... du arschloch!
tja, eine kleine mimose, dieses monchichi.

in brasilien war er ein hoffnungsträger und in deutschland kam er nicht zurecht. bis auf das halbe jahr.
dem fehlt es an der einstellung, weil er vor seiner bayer-zeit in brasilien ein topstar und nationalspieler war.
in brasilien war er ein hoffnungsträger und in deutschland kam er nicht zurecht. bis auf das halbe jahr.
dem fehlt es an der einstellung, weil er vor seiner bayer-zeit in brasilien ein topstar und nationalspieler war.
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Super Ferndiagnose, Herr Psychologe

Schalke: Warum der Ooijer-Transfer platzte
Er wollte nur Fußball schauen. In Ruhe vor dem Fernseher. U-20-WM. Deutschland gegen Brasilien. Doch dann wählte sich Josef Schnusenberg die Finger wund und schwärmte seinen Schalker Vorstandskollegen am Telefon von diesem Rafinha vor.
Der 20-jährige Rechtsverteidiger veranstaltete gegen die DFB-Auswahl einen solchen Zauber, dass seither die Drähte glühen zwischen Gelsenkirchen und dem brasilianischen Coritiba, wo Marcio Rafael de Souza "Rafinha" unter Vertrag steht. "Ein hochinteressanter Mann", sagt auch S04-Manager Rudi Assauer. Das erste Problem: Für die kommende Saison verpflichtete Schalke bereits den Mainzer Rechtsverteidiger Mathias Abel, der allerdings auch innen spielen könnte. Das zweite Problem: In Brasilien wurde die Ablöse in der ersten Euphorie auf mehr als drei Millionen Euro festgelegt. Doch dieses "Juwel", sagt Schnusenberg, "wäre sein Geld wert. Wenn ich heute im Lotto gewinne, würde ich ihn morgen von meinem eigenen Geld kaufen. Es macht Spaß, ihm zuzuschauen."
Weil man auf Schalke mit Lottogewinnen derzeit aber nicht rechnet, will die Personalie Rafinha gut überlegt sein. Erst wenn Nebengeräusche wie das Baros-Getöse verstummt wären, ließe sich seriös kalkulieren. Nach der Verpflichtung von Sören Larsen für 2,3 Millionen Euro sollte der Rafinha-Transfer das selbst gesteckte Schalker Ziel nicht sprengen, höchstens die Hälfte der einkalkulierten Champions-League-Einnahmen (12,5 Millionen Euro) für Neuzugänge auszugeben. Assauer: "Es gibt noch keine Entscheidung."
Derweil ist der Transfer von Abwehrspieler André Ooijer (31, Eindhoven) in letzter Sekunde geplatzt. Wie aus dem Umfeld des Spielers verlautete, wollte sich Schalke nicht auf einen Dreijahresvertrag einlassen und empfand finanzielle Details als zu riskant. Ooijer sagte dem kicker: "Wer mich will, muss das auch zeigen. Das Thema Schalke ist durch." Schnusenberg: "Wenn nicht plötzlich noch ein Innenverteidiger auftaucht, können wir auch so in die Vorrunde gehen. Wir sind uns im Vorstand einig, dass darin kein Risiko besteht." Dann müssten Waldoch oder Rodriguez bei Bedarf für Bordon oder Krstajic einspringen.
Schalke: Warum der Ooijer-Transfer platzte
Er wollte nur Fußball schauen. In Ruhe vor dem Fernseher. U-20-WM. Deutschland gegen Brasilien. Doch dann wählte sich Josef Schnusenberg die Finger wund und schwärmte seinen Schalker Vorstandskollegen am Telefon von diesem Rafinha vor.
Der 20-jährige Rechtsverteidiger veranstaltete gegen die DFB-Auswahl einen solchen Zauber, dass seither die Drähte glühen zwischen Gelsenkirchen und dem brasilianischen Coritiba, wo Marcio Rafael de Souza "Rafinha" unter Vertrag steht. "Ein hochinteressanter Mann", sagt auch S04-Manager Rudi Assauer. Das erste Problem: Für die kommende Saison verpflichtete Schalke bereits den Mainzer Rechtsverteidiger Mathias Abel, der allerdings auch innen spielen könnte. Das zweite Problem: In Brasilien wurde die Ablöse in der ersten Euphorie auf mehr als drei Millionen Euro festgelegt. Doch dieses "Juwel", sagt Schnusenberg, "wäre sein Geld wert. Wenn ich heute im Lotto gewinne, würde ich ihn morgen von meinem eigenen Geld kaufen. Es macht Spaß, ihm zuzuschauen."
Weil man auf Schalke mit Lottogewinnen derzeit aber nicht rechnet, will die Personalie Rafinha gut überlegt sein. Erst wenn Nebengeräusche wie das Baros-Getöse verstummt wären, ließe sich seriös kalkulieren. Nach der Verpflichtung von Sören Larsen für 2,3 Millionen Euro sollte der Rafinha-Transfer das selbst gesteckte Schalker Ziel nicht sprengen, höchstens die Hälfte der einkalkulierten Champions-League-Einnahmen (12,5 Millionen Euro) für Neuzugänge auszugeben. Assauer: "Es gibt noch keine Entscheidung."
Derweil ist der Transfer von Abwehrspieler André Ooijer (31, Eindhoven) in letzter Sekunde geplatzt. Wie aus dem Umfeld des Spielers verlautete, wollte sich Schalke nicht auf einen Dreijahresvertrag einlassen und empfand finanzielle Details als zu riskant. Ooijer sagte dem kicker: "Wer mich will, muss das auch zeigen. Das Thema Schalke ist durch." Schnusenberg: "Wenn nicht plötzlich noch ein Innenverteidiger auftaucht, können wir auch so in die Vorrunde gehen. Wir sind uns im Vorstand einig, dass darin kein Risiko besteht." Dann müssten Waldoch oder Rodriguez bei Bedarf für Bordon oder Krstajic einspringen.
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Der Typ ist so ein Knallidiot, SUPER AUSREDE ausgedachtFußball: Franca schwänzt Training in Leverkusen wegen "vollem Bauch"
Der brasilianische Stürmer Franca hat bei Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen für Wirbel gesorgt. Schon am Freitag hatte Franca das Training geschwänzt.
Auf Nachfrage von Trainer Augenthaler sagte der Stürmer, er habe vorher gegessen und würde nicht mit vollem Bauch trainieren. Bayer droht mittlerweile, ihn aus dem Kader zu streichen. Zudem wird Franca eine hohe Geldstrafe erhalten.
Hintergrund dürfte sein, dass Franca nach Japan zu Kashiwa Reysol wechseln möchte, Leverkusen ihn aber nicht freigibt.
- Eise
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Tja, leider keine Baros in der Bundesliga. Ist eh besser so denk ich mal.Baros-Transfer nach Schalke geplatzt
Mo 01 Aug, 15:42 Uhr
(sid) Die Bemühungen des deutschen Vizemeisters Schalke 04 um den EM-Star Milan Baros waren vergeblich. Der Champions-League-Sieger FC Liverpool forderte für den tschechischen Nationalspieler eine Ablösesumme in Höhe von neun Millionen Euro. "Das zu stemmen, ist schier unmöglich", sagte Schalke-Manager Rudi Assauer am Montag, nachdem eine Anfrage der Königsblauen über ein Ausleihgeschäft von den "Reds" abgelehnt worden war.
Finanzierung nur über internationales Geschäft möglich
"Das ginge nur, wenn wir die Gewähr hätten, dreimal in Folge Champions League zu spielen. Diese Garantie gibt uns aber niemand", sagte Assauer. Trainer Ralf Rangnick hatte sich für eine Verpflichtung des 23-Jährigen eingesetzt und in einem Gespräch mit dem Tschechen weitgehende Einigung erzielt. Liverpool, das zuvor bereits ein Angebot von Aston Villa über sieben Millionen Euro abgelehnt hatte, will Baros nicht ausleihen, sondern sofort verkaufen.
Einigung mit Kyrgiakos
Auf der Suche nach einem Abwehrspieler sind die Schalker dagegen in Griechenland fündig geworden. Der griechische Nationalspieler Sotirios Kyrgiakos von Panathinaikos Athen hat sich mit den Königsblauen auf einen Wechsel verständigt. "Er würde kommen", sagte Assauer, "allerdings ist die Freigabe das Problem. Wir lassen von der FIFA prüfen, wie sein Vertragsstatus ist. Ist er ablösefrei, dann kommt er. Ansonsten muss man weitersehen."
Der 26 Jahre alte Verteidiger, der bei der EM 2004 wegen einer Knieverletzung gefehlt hatte, war in der vergangenen Spielzeit an den schottischen Rekordmeister Glasgow Rangers ausgeliehen. Ein Angebot der Schotten, in Glasgow zu bleiben, lehnte der 13-malige Nationalspieler ab.
-
ckt
Reitmaier? Ich dachte der hat schon vor Jahren aufgehört. Aber besser ihn als Nummer 2 als Jensen. Jensen sollte lieber bei den Amateuren (oder den U23 wie sich jetzt nennen) spielen und Spielpraxis sammel.Nach dem Kreuzbandriss von Tim Wiese ist Werder Bremen auf der Suche nach einem neuen Schlussmann.
Manager Klaus Allofs sagte dazu im DSF-Doppelpass: "Wir werden auf jeden Fall noch einen Torwart verpflichten. Ob es ein junger oder erfahrener Mann wird, steht noch nicht fest. Wir werden den Markt in den nächsten Tagen sondieren."
Jensen Nummer zwei oder drei?
Unklar ist bislang noch, ob der Regionalliga-Torwart Kasper Jensen (22) nun zur Nummer zwei wird. "Er hat im Trainingslager und in der Regionalliga gute Leistungen gezeigt. Von daher könnte das eine Lösung sein", sagte Allofs.
Gut möglich also, dass die Bremer sich nur nach einem U-23-Keeper umschauen. Doch auch die Verpflichtung eines Routiniers als zweiten Torwart hinter Andreas Reinke wird in Erwägung gezogen. "Alles ist möglich", sagte Trainer Thomas Schaaf dazu: "Wir werden die ganze Palette durchspielen und uns dann entscheiden."
Reitmaier würde "sofort kommen"
Ein Mann mit der Erfahrung von 335 Bundesliga-Spielen stünde bereit: Claus Reitmaier. Der 41-Jährige, der noch bis 30. Oktober beim norwegischen Erstligisten Lilleström SK unter Vertrag steht, wird in der "Bild" zitiert: "Ich bin bereit, würde sofort kommen".
Doch auch in der Bundesliga gibt es Alternativen. Darius Kampa ist bei Borussia Mönchengladbach nur zweite Wahl, in Leverkusen streiten sich mit Tom Starke und Rene Adler zwei ambitionierte Schlussmänner um den Platz hinter Hans-Jörg Butt.
"Müssen uns schleunigst Gedanken machen"
Die meisten Alternativen bietet sicherlich Absteiger VfL Bochum: Stehen dort doch mit Rein van Duijnhoven, Christian Vander, Peter Skov-Jensen und Rene Renno gleich vier gestandene Torhüter unter Vertrag.
Eine Entscheidung ist in den nächsten Tagen zu erwarten. Schaaf dazu in der "Welt": "Wir sind gezwungen, uns schleunigst Gedanken zu machen."
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Nein, Reitmaier spielt wie im Text erwähnt seit ein paar Monaten unter Trainer Uwe Rösler in Lilleström. Da sollte er den ehem. St. Paulianer Heinz Müller ersetzen der sich das Kreuzband gerissen hatte und ist auf Anhieb zum Publikumsliebling und Führungsspieler geworden. Davor war er bei RW Erfurt wo ihn das Publikum verjagt hat.
Man muß mal über den Bremer-Tellerrand hinausschauen, es gibt auch noch andere Ligen auf dieser Welt als die Bundesliga

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Schalke will Kyrgiakos
Der FC Schalke 04 steht kurz vor der Verpflichtung von Sotirios Kyrgiakos. Der griechische Verteidiger ist sich mit den Knappen einig.
"Er würde kommen", sagte Assauer, "allerdings ist die Freigabe das Problem. Wir lassen von der FIFA prüfen, wie sein Vertragsstatus ist. Ist er ablösefrei, dann kommt er".
Der 26-jährige Nationalspieler war in der vergangenen Spielzeit von Panathinaikos Athen an die Glasgow Rangers ausgeliehen worden. Ein Angebot der Schotten lehnte Kyrgiakos ab.
>>......72, 80, 96, 2008 wir werden wieder
Meister, wir hams schon mal
geschafft...72, 80, 96, 2008 denn wir
sind eine Macht......ole ole ole ole wir wollns mit aller Kraft Europameisterschaft...<<
-
ckt
ja klar. aber dennoch denke ich hier das die wenigsten von uns experten der norwegischen liga sind.Eise hat geschrieben:Nein, Reitmaier spielt wie im Text erwähnt seit ein paar Monaten unter Trainer Uwe Rösler in Lilleström. Da sollte er den ehem. St. Paulianer Heinz Müller ersetzen der sich das Kreuzband gerissen hatte und ist auf Anhieb zum Publikumsliebling und Führungsspieler geworden. Davor war er bei RW Erfurt wo ihn das Publikum verjagt hat.
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Mit dem UEFA Cup wirds etwas knappKöln: Auch Rahn droht das Aus gegen Mainz - Podolski hat noch Trainingsrückstand - 01.08.2005 17:30
Alpay kommt! Aber vorm Start herrscht Großalarm im Team
Die Verstärkung ist perfekt: Am Montag unterschrieb Alpay Özalan (32, der kicker berichtete am 28. Juli exklusiv) in Köln einen Vertrag bis 2006. Der 86-malige türkische Nationalspieler erhält bei den Rheinländern die Rückennummer 27.
Vertrag perfekt: Der türkische Nationalspieler Alpay (hier im Trikot von Aston Villa) verstärkt den 1. FC Köln.
Manager Andreas Rettig schloss den Deal mit Alpays Beratern Ahmet Bulut und Alen Augustincic am Samstag früh, danach jettete der Spieler noch einmal nach Istanbul, um Formalitäten zu klären. Da der zweikampf- und aufbaustarke Routinier nach dem Abschied aus Urawa (Japan) seit Mitte Juni nur noch Einzeltraining absolviert hat, wird die Zeit bis zum Start indes knapp. Beim FC hinterließ Alpay in der Freitagseinheit einen guten Eindruck, sein Debüt ist laut Trainer Uwe Rapolder dennoch erst am zweiten Spieltag in Stuttgart geplant. Fünf Tage vorm Auftakt gegen Mainz türmen sich damit die Probleme!
Während Rapolder und Rettig den Besorgnis erregenden Test in Offenbach (1:2) schönredeten, herrscht im Team Alarmstimmung. Björn Schlicke (24), Kapitän für den verletzten Schindzielorz: "So darf man sich nicht gehen lassen. Wir müssen in die Gänge kommen, denn so kriegen wir gegen Mainz auf den Sack!" Ein Fehlstart gegen den Vorjahres-Aufsteiger würde angesichts des Folgeprogramms wochenlange Unruhe fast garantieren. Und die Lage wird immer bedrohlicher.
Neueste Hiobsbotschaft: Auch Christian Rahn (26) droht auszufallen! Der Linksverteidiger erlitt am Freitag eine schwere Wadenprellung. Benschneider und Achenbach (am Samstag zum Regionalliga-Team abkommandiert) gelten bei weitem nicht als gleichwertige Alternativen.
Nächste bange Frage: Wer verteidigt rechts für den gesperrten Christian Lell (20)? Schlicke wird innen gebraucht, Grammozis fiel auf dieser Positon im Test gegen Lüttich durch. Also "trifft" es womöglich Andrew Sinkala (26), in dieser Rolle bisher nicht getestet. An sich wäre Sinkala idealer Ersatz für Sebastian Schindzielorz (26, nach Fußquetschung weiter nur im Lauftraining). So aber spricht im defensiven Mittelfeld plötzlich wieder vieles für Markus Feulner (23) - dem Rapolder vor Wochen die Eignung für diese Position schon abgesprochen hatte. Denkbar noch, dass Marvin Matip (19) hier oder in der Innenverteidigung aushilft. Doch auch er präsentierte sich in Offenbach fahrig und überfordert. Zudem kämpft Lukas Podolski (20) weiter gegen den Trainingsrückstand, hat Patrick Helmes (21) viel Frische verloren und ist Peter Madsen (27) nach Schienbeinproblemen noch nicht bei 100 Prozent. "Wir sind froh, dass es nun losgeht", sagte Rapolder am Samstag. Sehr gewagt!
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Samuel verlässt Real
Der Transfer des argentinischen Nationalspielers Walter Samuel vom spanischen Rekordmeister Real Madrid zum italienischen Pokalsieger Inter Mailand steht endgültig fest. Die Italiener teilten am Montag auf ihrer Homepage mit, dass der 27-Jährige einen Vier-Jahres-Vertrag unterschrieben hat und 16 Mio. Euro kostet.
Der Kontrakt des Innenverteidigers bei den "Königlichen" lief ursprünglich noch bis 2009. Inter ist zudem weiterhin an einer Verpflichtung des Portugiesen Luis Figo von Real interessiert.
Gladbach holt Norweger
Der Wechsel des Norwegers Hassan El Fakiri zu Borussia Mönchengladbach ist angeblich perfekt."Wir haben uns auf einen Zweijahres-Vertrag geeinigt. Er wird am Dienstag unterschreiben", sagte El Fakiris Berater Per Flod gegenüber der Internetausgabe der norwegischen Zeitung "Verdens Gang".
El Fakiri hatte zuletzt beim französischen Ex-Meister AS Monaco unter Vertrag gestanden und hinterließ als Gastspieler in Gladbach einen guten Eindruck. Ein Angebot des 1. FC Kaiserslautern hatte El Fakiri abgelehnt.
Überraschende Rückkehr von Dreher
Torhüter Bernd Dreher gibt sein Comeback und kehrt in den Profi-Bereich zurück. Der 38-jährige Keeper hat zwei Jahre nach seinem Rücktritt wieder einen Profivertrag beim FC Bayern München unterschrieben.
Dreher wird hinter Nationaltorhüter Oliver Kahn und dessen Stellvertreter im Klub, Michael Rensing, dritter Torhüter des Doublegewinners.
Zuletzt war Dreher neben Sepp Maier als Torwart-Trainer beim FC Bayern aktiv. „Er ist in so guter Verfassung, dass ich keine Bedenken habe, ihn jederzeit einzusetzen“, sagte Trainer Felix Magath.
Dreher absolvierte zwischen 1986 und 2001 151 Bundesligaspiele für Bayer Leverkusen, Uerdingen und den Rekordmeister FC Bayern.
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Plauen engagiert Balakov
Der ehemalige Bundesligaprofi Krassimir Balakov verstärkt den Oberligisten VFC Plauen. Der 39-Jährige wird in erster Linie als Berater tätig, ein Comeback als Spieler ist jedoch nicht ausgeschlossen.
Nach Angaben der VFC-Geschäftsführung wird der ehemalige Weltklassespieler am Donnerstag einen Vertrag in Plauen unterzeichnen und anschließend die erste Trainingseinheit mit der Mannschaft absolvieren.
Dem Trainerstab wird Balakov mit Rat und Tat zur Seite stehen und sich um den Nachwuchs kümmern. Zusätzlich soll der Bulgare für Plauen als WM-Quartier für 2006 werben. "Der Verein will nach oben, und ich will ihm mit meiner Erfahrung dabei helfen", so Balakov. In der vergangenen Saison verpasste Plauen den Aufstieg nur knapp (zweiter Platz), in der neuen Spielzeit geht der VFC als einer der Favoriten ins Rennen.
Zu einem möglichen Comeback auf dem Platz äußerte sich der Ex-Profi, der sich zuletzt nur noch mit Golfspielen fit hielt, ebenfalls: "Mit dem entsprechenden Training müsste es für die Oberliga noch reichen."
Das spektakuläre Engagement des 85-maligen Nationalspielers hat auch private Hintergründe: Balakovs Lebensgefährtin Kati Vogel stammt aus Plauen.
Während seiner Zeit in der Bundesliga trug Balakov von 1995 bis 2003 in 236 Erstligabegegnungen das Trikot des VfB Stuttgart (54 Tore). Mit den Schwaben gewann der Bulgare 1997 den DFB-Pokal und erreichte 1998 das Finale im Europapokal der Pokalsieger (0:1-Niederlage gegen den FC Chelsea).
Nach seiner aktiven Karriere war Balakov als Co-Trainer des VfB tätig und in diesem Sommer zwischenzeitlich auch als Nachfolger von Matthias Sammer im Gespräch. Seine berufliche Zukunft sieht der 39-Jährige ebenfalls im Trainerbereich: Fernziel ist ein Posten in der ersten oder zweiten Liga.
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ich kenn eure meinung zu sg, denke aber trotzdem, dass der artikel lesenswert ist, traurig traurig diese discoshow
http://www.schwatzgelb.de/redirect.php3 ... lcher=7548Guten Abend Red Bull, gute Nacht Fußball
(Jens) Es war einmal eine Nachricht im Videotext: der SV Austria Salzburg sei vom großen Trendunternehmen Red Bull gekauft worden und heiße von nun an Red Bull Salzburg. Na ja, denkt man sich da in typisch allemannischem Hochmut, das ist ja mal nix Neues in Österreich. Da heißen Vereine auch ganz gerne SC interwetten.com oder Josko Fenster Ried. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Warum also all die Aufregung?
Seit den 70er Jahren werden die Vereinsnamen gerne durch einen Sponsor ergänzt, den Vereinen ist es eine willkommene Zusatzeinnahme und richtig gewehrt hat sich dagegen nie jemand. Einzig der größte und traditionsreichste Klub Österreichs, der SK Rapid Wien, hat diesen Fehler nie begangen. Wahrscheinlich hat er auch deswegen noch immer die größte Fanmasse des Landes.
Nun also Austria Salzburg, einer von nur 3 österreichischen Vereinen, der jemals ein europäisches Finale erreichte (UEFA-Cup 1994). Mit knapp 11 Mio. EUR war dieser Verein inzwischen verschuldet, stützte sich immer auf eine große, treue Anhängerschar und besitzt mit dem EM-Stadion im Stadtteil Walz ebenfalls gute Perspektiven. Austrias Fanszene galt – was Kreativität und Gesangsstärke angeht – als zweite Macht im Land, Rapid bleibt unerreicht. Bei allen Namensverkäufen der vergangenen Jahre (SV Wüstenrot Salzburg, Casino Salzburg etc.) waren immer die violett-weißen Vereinsfarben erhalten geblieben und erst Recht die Tradition. 1933 gegründet, 3facher österreichischer Meister, 1989 triumphale Rückkehr ins Oberhaus und wenig später der Einzug ins UEFA-Cup-Finale.
Und nun? Nun kommt Dieter Matteschitz, seines Zeichens Erfinder des Gummibärensafts „Red Bull“, der angeblich Flügel verleiht und schlicht scheiße schmeckt – dafür aber irrsinnig cool und vor allem trendy ist. Herr M. legt Geld auf den Tisch, viel Geld. Dafür übernimmt er den Verein, widerstandslos. Denn er verspricht, die Vereinsfarben beizubehalten. Die Generalversammlung des SV Austria stimmt der „Übernahme“ dann schnell zu. Hierzu ist eine Besonderheit sicher nicht unwichtig. Anders als in deutschen Vereinen üblich, gibt es in Österreich außerordentliche Mitglieder ohne jegliches Stimmrecht und eine handverlesene Auswahl ordentlicher Mitglieder. Diese knapp 50 Personen stimmten ab und übergaben Matteschitz den Verein auf dem Silbertablett. Herr Matteschitz brachte natürlich seinen Freund, Franz Beckenbauer, mit. Beckenbauer ist immer dabei, wenn es um Öffentlichkeit und Kohle geht, aber klar, er ist ja der Kaiser.
Was dann passiert, lässt wohl vielen Fans das Blut in den Adern gefrieren. Nach dem Handstreich wird der Verein umbenannt, Red Bull Salzburg ist sein neuer Name. Neuer Name für den alten Klub? Nein, das geht natürlich nicht, nicht bei einer so jugendlich-trendigen Marke wie Red Bull. Der Verein erhält ein neues Gründungsdatum, 2005 ist er nun gegründet. Und die Austria? Die hat mit diesem Moment aufgehört, zu existieren, von der Homepage verschwanden jegliche Anzeichen von Tradition, das Vereinswappen ist nun mehr oder minder deckungsgleich mit dem Wappen des Getränkekonzerns. Das Stadion erhält Red Bull-Graffitis, die Schals, Mützen – alles wird auf Red Bull getrimmt.
Nun sollte man meinen, die Fans von Austria Salzburg würden kollektiv ausflippen und der neuen Vereinsführung den Stinkefinger zeigen. Tradition und Identität verscherbelt und den Verein zu einem reinen Marketinginstrument degradiert. Die mit jeder Dauerkarte käuflich erworbenen Trikots von Red Bull würden doch sicher von 90% der Fans erbost zurück geschickt. Doch weit gefehlt, dem gemeinen Salzburger Fußballkonsument ist es schlicht scheißegal, wie der Verein heißt, in welchen Farben er spielt oder ob er sich für einen Konzern zum Objekt machen lässt. Er will Erstligafußball sehen, vollkommen egal zu welchem Preis. Und er will sich dabei nicht stören lassen, nicht von diesen ewig gestrigen, die noch so etwas wie echte Liebe und Hingabe zu ihrem Verein kennen. Dabei vergessen sie so einiges, nicht nur ihre alten Farben, die sie eigentlich im Herzen hätten tragen sollen, sondern auch noch ihre Kinderstube. Aber kommen wir zurück zum Anfang.
Vor einigen Tagen hatten sich 3 BVB-Fans entschlossen, dieses Spektakel in Salzburg einmal näher zu beobachten, um dann auch an dieser Stelle darüber berichten zu können. Nachdem üblichen hin und her, Absage, Zusage etc.pp. ging es dann bereits am Freitag gen Österreich. Dort wartete das totale Kontrastprogramm.
Am Freitagabend sahen wir uns die zweite Liga an, der Linzer ASK spielte als einer der Aufstiegsfavoriten (Linz ist immerhin drittgrößte Stadt in AUT) gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten SC Schwanenstadt. Es war das schlechteste Fußballspiel, das ich je gesehen habe, selbst Kreisligaspiele haben mich schon mehr in den Bann gezogen als dieser Grottenkick. 0:0 endete das Spiel und immerhin hatten wir ein hübsches Stadion zu Gesicht bekommen, in dem sich die 3.500 Zuschauer allerdings etwas verliefen.
Samstag dann nach Salzburg, kurze Fahrt und ein kleiner Stadtbummel. Bereits gegen 16:30 Uhr trafen wir am Stadion ein, um noch irgendwie Karten zu bekommen. Leider sah es eine ganze Zeit wirklich mies aus, aber am Ende bekamen wir doch noch ganz locker Karten zu normalen Preisen (1 bzw. 2 EUR über Normalpreis).
Vor dem Stadion hatten wir Zeit, einiges zu beobachten. Das Stadion selbst erinnert in seiner Bauweise an alles Mögliche, aber eher nicht an ein Stadion. Dazu wummerte von innen die ganze Zeit irrsinnig laute Technomusik und die Scheinwerfer leuchteten dazu im Takt auf. Passend dazu wurden draußen Ohrstöpsel verteilt. Das größte Fangeschenk ist aber ein weißes Tuch mit Red Bull-Aufdruck. Dieses – so erfährt der Eventourist auf der beiliegenden Erklärung – solle man im Stadion verwenden, um Stimmung zu erzeugen. Wie in spanischen Stierkampfarenen mit lautem „Olé“ über dem Kopf schwenken, wenn auf dem Platz etwas Positives passiert. Um es vorweg zu nehmen, das klappte natürlich überhaupt nicht. Den sicherlich gut verdienenden Marketingexperten sollte man vielleicht noch den Unterschied zwischen Fußball und sonstigen „Events“ erklären, es ist eben doch keine Trendsportart, zum Glück. Um dem neuen Fan zu helfen hat man übrigens im Stadion ein paar Menschen verteilt, die wie die berühmten Stierläufer von Pamplona verkleidet sind, ganz in weiß und rote Tücher umgebunden. Was das mit Fußball zu tun hat? Natürlich nichts.
Es kommt aber noch besser, am Eingang rannten dann Leute mit Körben herum und verschenkten Ohrstöpsel, da es im Stadion zu Lärmbelästigung kommen könnte. Unglaublich? Nicht in Salzburg. Vor der Südtribüne sammelten sich nun nach und nach die violetten Fans, also die Fans, die sich noch wehren. Wir kamen mit Leuten der TGS und Ultrá Union ins Gespräch und erfuhren noch das eine oder andere bis dato unbekannte Detail. So hatten die Rapid-Fans bereits angekündigt, bei diesem Spiel voll Partei für violett zu ergreifen. Sie machten sich also im Grunde für den Erzfeind stark. Wir erfuhren hier übrigens auch, dass Teile der DFB-Führung beim ersten Heimspiel zu Besuch waren. Anschauungsunterricht, wie man sich ein Publikum heranzüchtet oder zumindest domestiziert?
Vor einigen Tagen waren übrigens knapp 60 Hausverbote an verschiedene Fans gegangen, deren Namen bei Red Bull bekannt waren. Darunter auch die Mutter eines Fans, die überhaupt nicht zum Fußball geht, oder andere, die in der ganzen Saison noch kein Spiel gesehen hatten. Ein anderer Teil der Betroffenen befand sich größtenteils am Südeingang, würden aber später dann in eine Kneipe abwandern müssen. Draußen gab es Infomaterial und schon die ersten ignoranten Kommentare von Leuten, denen ihr Verein am Arsch vorbeigeht. Beim Betreten des Stadions wurden dann die „Violetten“ besonders durchsucht, jede kleine Schwenkfahne musste ausgerollt werden und wurde begutachtet.
Nach einigen, teils längeren Gesprächen mit Mitgliedern der Initiative weiß-violett betraten auch wir das Stadion, verzeihung, die Großraumdisko oder Eventhalle. Überall quietschbunte Red Bull-Graffiti, grelle Scheinwerfer, die in allen möglichen Farben leuchteten und ein bis zum Spielende nicht anhalten wollender Strom aus den Nebelmaschinen. Die Scheinwerfer wurden auch nie abgestellt und strahlten ständig in allen möglichen Farben das Feld oder die Tribünen an. Disko oder Fußball? Das ganze wirkte irgendwie vollkommen abgedreht und unecht, es sah nach allem möglichen aus, nur nicht nach einem Fußballspiel. Ein tolles Event für den Eventzuschauer von morgen, der einfach nur unterhalten werden will. Bloß nicht nachdenken, einfach nur konsumieren und nächstes Jahr geht man dann halt zum Eishockey, weil gerade das hip ist.
Als das Spiel dann endlich begann, stellten wir als neutrale Besucher sehr schnell fest, dass sich durch den Einstieg von Red Bull ein tiefer Riss durch die Fangemeinde zieht. Und ich rede hier gar nicht mal von den Leuten, die einfach nur hingehen, weil es jetzt hipp ist, sondern wirklich von den Fans, die auf der dortigen Südtribüne stehen. Diese wurde übrigens nach ersten Protesten einfach mal halbiert, um den Pöbel klein zu halten. Erschreckend, wie wenige merken, was sich da abspielt, sie merken nicht, dass auch sie als Red Bull-Befürworter fast schon abgewirtschaftet haben. In einem modernen Stadion mit einer modernen Marke wird es sicher bald keine Stehplätze mehr geben und Pöbelgesänge gegen den Gegner werden einer Marke wie Red Bull auf Dauer auch nicht gefallen. Aber noch denkt hier keiner so weit, noch sind viele einfach nur froh, erstklassigen Fußball mit der Hoffnung auf mehr sehen zu können. Andere, knapp 500 an der Zahl, sammelten sich im unteren Teil des Blockes und schwiegen, kein Gesang kam über ihre Lippen.
Dadurch fühlten sich offenbar jene motiviert, die sonst nur mitsingen, sich früher vom harten Kern bevormundet fühlten. Diese hatten nun eine Trommel dabei und ein paar Klatschrhythmen im Kopf. Die Stimmung war eintönig und einzig bei Schmähgesängen gegen Rapid Wien kam so etwas wie Emotion auf, ansonsten wirkte es oft wie aufgesetzt. Aber wie soll man auch für etwas wie Red Bull echte Hingabe zeigen können? Die gleichzeitigen „Salzburg“-Rufe wurden übrigens über die Stadionlautsprecher weitergetragen, dann wirkt es irre echt, aber vor allem lauter. Passt perfekt zum Kunstprodukt und der Gummibärenbande von Dieter Matteschitz.
Wenn man bedenkt, was für eine tiefe Feindschaft zwischen Rapid und Austria herrscht, waren die folgenden 90 Minuten sehr lehrreich und speziell Rapid hat eine ganze Menge Respekt verdient. So ließen sie ab und an „Salzburg ist komplett weiß-violett!“ erklingen und über das ganze Spiel zeigten sie kritische Spruchbänder gegen Red Bull und alle handelnden Personen. Der harte Kern der Austria-Anhänger zollte mit Applaus diesen Spruchbändern Respekt. Ein paar Beispiele findet ihr unter Tornados Rapid
Als Rapid dann in Halbzeit zwei bald in Führung ging, kam es zu großen Streitigkeiten innerhalb des Blockes. Ein Teil der Violetten beklatschte die 1:0-Führung von Rapid, ihrem ehemaligen Erzfeind. Warum? Warum nicht? Da unten steht eben nicht mehr Austria auf dem Platz, sondern der Verein, bzw. das Unternehmen, dass die Austria vernichtet hat. Der echte Erzfeind sozusagen. Das konnten und wollten viele andere Fans nicht verstehen und so wurden Bierbecher geworfen, Leute bespuckt und mit Prügel bedroht. Das Publikum, das Red Bull haben will? Haha Leute, werdet wach, auch ihr seid bald unerwünscht. Red Bull will stylische Menschen in coolem Outfit, keine Menschen, die sich beim Fußball daneben benehmen.
Wirklich klasse war die Reaktion der Violetten, es gab praktisch keine. Die Leute blieben super diszipliniert, außer 2-3 zurückgeworfenen Bechern passierte nichts. Alles andere hätte auch nur einem genutzt, Red Bull. In Deutschland wären in einer solchen Situation übrigens mindestens 100 Grüne in den Block gestürmt, hier reichten ein paar Fans, die die anderen beruhigten.
Nun kam es zu „Ultras raus!“-Rufen, dabei vergessen oder übersehen die Rufer übrigens, dass von den 500 Personen unten am Zaun vielleicht 200 der Ultra-Szene angehören, der Rest waren ganz normale Fans, auch einige wirklich alte Fanclubs. Das Feindbild „Ultra“ macht es den Leuten dann aber einfacher, so muss man nicht differenzieren und sich keine Gedanken machen.
Als sich das Spiel dem Ende zuneigte, versammelten sich alle Violetten unten am Zaun. Aber der 89. Minuten sang man 19:33 Minuten violette Lieder und zeigte, was echte Fußballstimmung sein kann (der Verein wurde 1933 gegründet und stieg 1989 wieder in die Liga auf, daher diese Zahlen). Erstmals wackelte die Tribüne wirklich und nicht nur sprichwörtlich, was in den 89 Minuten zuvor nicht einmal der Fall war. Natürlich kann sich Red Bull das nicht bieten lassen, echte Stimmung gibt’s nicht, also wird sie durch die Stadionboxen tot geballert, oder aber auch nicht, die Leute hielt es jedenfalls nicht vom Singen ab.
Nach dem Spiel unterhielten wir uns noch mit länger mit einigen der Violetten, sie leiden zurzeit schrecklich. Die Tradition der Austria lebt zumindest in ihnen weiter, ob sie es noch lange aushalten, der Stachel im Fleisch von Red Bull zu sein, wird man sehen. Vielleicht sollten sie einfach über eine Neugründung nachdenken, so wie es die Fans von Wimbledon und jetzt auch Fans von Manchester United getan haben. Denn das, was im EM-Stadion jetzt stattfindet, hat mit Austria Salzburg nun mal gar nichts mehr gemein – mit Fußball allerdings auch nicht viel mehr.
Und da möchten wir zum Ende noch den Experten sprechen lassen. "Das ist eine sehr, sehr kleine Anzahl von Fans, denen es wahrscheinlich nicht einmal so sehr um den Sport geht, für die Sport ein Mittel zum Zweck ist, um randalieren zu können. Sie erwarten nicht von mir, dass ich dem gegenüber sehr viel Verständnis zeige? Ich kann ja nicht mit einem lila Bullen spielen, wenn die Marke Red Bull heißt. Einem wirklichen Fußballfan geht es doch bitte um guten Fußball und nicht um "colour me beautiful"!"
Das sollte man vielleicht einfach so stehen lassen, es zeigt jedenfalls mehr als deutlich, wie viel Herr M. vom Fußball und seinen Fans versteht. Leider zeigt das derzeitige Ergebnis aber auch, dass zu viele sich dem Schicksal ergeben und ihnen Austria schon früher eigentlich scheißegal war, es war halt ein Erstligist.
Alles in allem muß ich festhalten, dass das schlimmste Erlebnis für mich als Fußballfan war. Wenn das der moderne Fußball ist, wenn das das ist, was sich viele Fußballinteressierte wünschen, gute Nacht. Dann lieber Kreisliga C mit Freunden am Bierstand als diesen fürchterlichen Müll.
Ein kleiner und letzter Nachtrag noch: Gespräche indes wird es nicht geben, wie Red Bull verlautbaren lässt. "Keine Kompromisse. Das ist ein neues Team, ein neuer Klub. Es gibt keine Tradition, es gibt keine Geschichte, es gibt kein Archiv."
Initiative Violett-Weiß
Jens - 01.08.2005
Hey lieber Nelson, lieber Nelson Valdez schieß uns bitte in die Championsleague


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Pörtner hat geschrieben:Überraschende Rückkehr von Dreher
Torhüter Bernd Dreher gibt sein Comeback und kehrt in den Profi-Bereich zurück. Der 38-jährige Keeper hat zwei Jahre nach seinem Rücktritt wieder einen Profivertrag beim FC Bayern München unterschrieben.
Dreher wird hinter Nationaltorhüter Oliver Kahn und dessen Stellvertreter im Klub, Michael Rensing, dritter Torhüter des Doublegewinners.
Zuletzt war Dreher neben Sepp Maier als Torwart-Trainer beim FC Bayern aktiv. „Er ist in so guter Verfassung, dass ich keine Bedenken habe, ihn jederzeit einzusetzen“, sagte Trainer Felix Magath.
Dreher absolvierte zwischen 1986 und 2001 151 Bundesligaspiele für Bayer Leverkusen, Uerdingen und den Rekordmeister FC Bayern.
fc-koeln.de hat geschrieben:Achenbach verlässt FC
Timo Achenbach wird den 1. FC Köln mit sofortiger Wirkung verlassen. Der 22-jährige Mittelfeldspieler wechselt zum Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth. Über die Wechselmodalitäten haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.
Timo Achenbach, der in der Aufstiegs-Saison 15 Einsätze für die Geißböcke absolviert hat, war 2004 zunächst als Leihgabe von Borussia Dortmund zum FC gekommen.
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hm sah im Testspiel gegen Eindhoven nicht schlecht aus! Mal sehen ob er wirklich gut istBorussia.de hat geschrieben:Borussia verpflichtet Hassan El Fakiri
Borussia Mönchengladbach hat den norwegischen Nationalspieler Hassan El Fakiri verpflichtet. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler ist ablösefrei, er unterschrieb heute einen Zweijahresvertrag beim VfL. El Fakiri spielte zuletzt beim AS Monaco. In Frankreich kam er in 41 Erstligaspielen zum Einsatz, zuvor in Norwegen in 89 Erstligaspielen für Lyn Oslo, Brann Bergen und Rosenborg Trondheim. In Norwegens Nationalmannschaft absolvierte der gebürtige Marokkaner sechs Länderspiele.

DIE MACHT VOM NIEDERRHEIN
sport1.de hat geschrieben:Davids wechselt in die Premier League
Edgar Davids zieht es von Inter Mailand zum englischen Klub Tottenham Hotspur. Der 32-Jährige bestand den medizinischen Check und kommt ablösefrei zum Londoner Klub.
Der 73-malige niederländische Nationalspieler war zuletzt bei den Mailändern häufiger Bankdrücker als in der Startformation.
Davids war fast neun Jahre lang in der Serie A aktiv. Für den Stadt-Rivalen AC 1996/97 und für Juventus von 1997 bis 2003.
Nach einem Intermezzo von Januar bis Juni 2004 beim FC Barcelona kehrte er nach Italien zurück.
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Und wenn die Eintracht absteigt geht er wieder nach Lautern und erzählt das gleiche über Frankfurt...Amanatidis rechnet mit "Roten Teufeln" ab
Mi 03 Aug, 11:38 Uhr
(sid) Kein guter Stil: Kurz nach seinem Wechsel vom 1. FC Kaiserslautern zu Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat der griechische Nationalspieler Ioannis Amanatidis gegen seinen Ex-Klub 1. FC Kaiserslautern nachgetreten. "Beim FCK bist du mit allem beschäftigt, nur nicht mit Fußball. So viel Chaos und Turbulenzen wie hier habe ich noch nirgends erlebt. Es war kein Muss, dass ich in jedem Fall zur Eintracht gehe. Schon gar nicht sofort. Aber wenn die in Lautern Geld brauchen und mich gleich verkaufen - bitte schön", betonte der 23-Jährige in einem Interview.
Jaras Training in der Kritik
Kein gutes Haar ließ der Angreifer im Gespräch mit der Sport Bild auch an Lauterns Ex-Coach Kurt Jara: "In vielen Klubs bestimmt Taktik einen großen Teil des täglichen Trainings, bei uns kam nichts. Kein Wunder, dass wir dann im Spiel rumgerannt sind wie die Osterhasen. Auch das Zweikampfverhalten ist selten trainiert worden. Wenn, dann haben wir uns im Training wie verrückt gekloppt, um im Spiel den Schwanz wieder einzuziehen."
Nach wochenlangem Transfergerangel war Amanatidis in der vergangenen Woche für 1,8 Millionen Euro nach Frankfurt gewechselt. Er unterschrieb bei den Hessen einen Vertrag bis 2008. Bereits im Juni hatte der Grieche in der Bankenmetropole einen ab der Saison 2006/07 gültigen Kontrakt unterschrieben und wäre dann nach Auslaufen seines Vertrages beim FCK ablösefrei gewesen.







