Seite 2 von 4

Verfasst: 09.10.2004, 11:34
von Intruder
BIG_D hat geschrieben:
Dortmund (Westfalenstadion):
66 000; Modernisierung/Umbau von Mai 2002 bis Mai 2004; 35 Millionen - Privat-Finanzierung durch die Westfalen-Stadion GmbH (75-prozentiger Teilhaber ist die Borussia Dortmund GmbH & Co KG)
Berlin (Olympiastadion):

Zuschauer-Kapazität: 76 000 Sitzplätze; Maßnahme: Umbau von Juli 2000 bis Juni 2004; Kosten: 242 Millionen Euro - Bund: 196 Millionen, Land: 46 Millionen; Besonderheit: Im Januar 2002 wurde eine 250 Kilogramm schwere Bombe unter den Zuschauerrängen gefunden.
Quelle http://www.homecourt.de/weltfussball/ne ... ch=WM+2006
Es hat aber niemand Dortmund gezwungen, sich dafür zu verschulden. Ausserdem ja wohl klar geworden, das die Schulden auf die schlechte Planung zurückzuführen sind. Wer immer den Idealfall plant, fliegt schnell auf die Schnauze.....

Verfasst: 09.10.2004, 12:25
von BIG_D
Von gezwungen hat ja auch keiner was gesagt.....

Verfasst: 09.10.2004, 12:46
von Intruder
Weiss ich ja, aber wenn das Managemant es in Kauf nimmt, sich zu verschulden um ein WM-Standort zu sein und vielelicht die Zukunft des Vereins aufs Spiel zu setzen, sagt das viel aus....

Verfasst: 10.10.2004, 23:54
von Intruder
Die Tage von Gerd Niebaum beim hoch verschuldeten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund sind offenbar gezählt. Der Präsident hat sich drei Tage nach der Bilanzpressekonferenz des Ruhrgebietsklubs offenbar erstmals zu einem Rücktritt bereit erklärt. Nach Berichten der Süddeutschen Zeitung und des Fachmagazins Kicker reagiert Niebaum damit auf Forderungen des neuen Großaktionärs Florian Homm. Der Fondmanager ließ sich Niebaums Rücktritt offenbar "spätestens im Rahmen der Neuwahl des Präsidiums des BVB im Jahre 2006" schriftlich zusichern.

Zudem sollen sich Niebaum und Manager Michael verpflichtet haben, "schnellstmöglich" einen dritten Geschäftsführer einzustellen, der die Bereiche Finanzen und Controlling übernimmt. Faktisch käme dies einer Entmachtung des BVB-Führungsduos gleich. Dies sei Bedingung einer Drei-Punkte-Erklärung, die Homm Niebaum und Meier zur Gegenzeichnung vorgelegt haben soll.

Meier sagte zur Süddeutschen: "Ich dementiere das nicht. Ich gebe keinen weiteren Kommentar ab." Bisher hatten die Borussia-Bosse persönliche Konsequenzen aus dem Finanzchaos beim früheren Champions-League-Sieger abgelehnt.

Bei der Bilanzpressekonferenz am Freitag hatte Niebaum einen Verlust für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 67,7 Millionen Euro und Verbindlichkeiten von 118,8 Millionen Euro bekannt gegeben.

quelle: http://www.n-tv.de/5435414.html

Verfasst: 14.10.2004, 00:26
von Eise
Wenn das stimmt was gerade durch die einschlägigen BVB-Foren (schwatzgelb.de, westline) geistert, ist Niebaum erledigt.

Die Süddeutsche hat das Fax, das ne angebliche Fälschung ist abgedruckt. Und es scheint echt zu sein!

Verfasst: 14.10.2004, 15:55
von erwitterfan
jo nachdem, was ich grad gelesen hab (auch schwatzgelb.de) is niebaum bald weg, soll ja im moment ne krisensitzung sein ...

Verfasst: 14.10.2004, 16:09
von Intruder
Denke auch, das Niebaum weg ist. Das mit der "glatten Fälschung" des von ihm unterzeichneten Papiers wird ihm das Genick brechen. Er steht als Lügner dar.

Ich finde es aber gut. Neue Kräfte können dann ohne Vorurteile oder Hemnisse an die Sanierung des BVB gehen.

Verfasst: 15.10.2004, 07:52
von sin tsu
Wär auch besser wenn er gehen würde, und Meier und Zorc gleich mit.

Die haben alle drei Mist gebaut und somit sollte man einen unbefangenen Sanierer a la Jäggi holen und mal ein vernünftiges Konzept erstellen. Und wenn man 5 Jahre lang nicht in der CL spielt, weil man keine großen Spieler mehr ist dann auch egal. Immer noch besser als wenn man sich immer weiter verschuldet bis sogar mal der Kollpas droht, was ich wirklich nicht hoffen will.

Verfasst: 15.10.2004, 13:01
von Eise
Hehe, die BLÖD ist manchmal doch ganz lustig :D

Bild

Ich hoffe ja, der Niebaum tritt so schnell nicht zurück. Sonst ist der BVB nur noch halb so amüsant!

Verfasst: 15.10.2004, 13:51
von erwitterfan
so ich erlaub mir mal nen kommentar ausm schatzgelb.de forum hier reinzustellen, weil ich es exzellent geschrieben fidne:
Die Welt steht still
(Klopfer) Dieser Tag gehört eindeutig zu denen, die es nie hätte geben dürfen. Es ist der Tag des Verlustes. An etwas Großes zu glauben ist ein gutes Gefühl, diesen Glauben zu verlieren ein unendlich großer Schmerz.


Wir haben es lange gespürt, aber wir wollten es einfach nicht wahrhaben – der BVB, so wie wir ihn aus der Vergangenheit kennen, so wie wir mit ihm gefiebert haben, so wie wir mit ihm lachen und weinen konnten, so wie wir uns auf Spiele und Spieler freuten – so wird es den BVB für uns nicht mehr geben.

Mit der sicheren Erkenntnis, dass alles, was wir in den letzten Wochen und Monaten an Zahlen, Prognosen und Dementis erfahren haben, doch nur der grausamen Wahrheit der Kritiker und Mahner entspricht. Jene, die wir verachtet haben, weil sie allein mit ihrer Wahrheit dem Verein schaden – diese Menschen haben Recht behalten. Und ihr Triumph ist es, der uns die Hoffnung nimmt. Mit dem Gefühl der Leere im Kopf und dem Schmerz im Bauch, lässt sich seit heute nicht mehr an eine positive Wende im tiefen Sturz des BVB träumen.

Es ist vorbei – wir fühlen uns betrogen, dieses Mal hilft kein Dementi mehr.

Egal, was nun passiert, die Geister, die der jetzige Vorstand rief, sind nicht mehr zu vertreiben. Die Seele des BV Borussia wurde verkauft – per Vertrag. Ein Papier, das es erst nicht gegeben hat, dann doch, aber falsch, ab heute wieder echt. Und weil es echt ist, hat es angeblich nicht zur Lüge beitragen können, die da hieß: „nichts unterschrieben“.
Das tut uns wirklich weh, dieses Dementi war eines zu viel!^

Der Glaube ist dahin, entschwunden mit der Wahrheit, die nie wirklich zu erkennen war. Nun ist sie in der Hand eines eiskalten Zockers, der nie eine Fußballseele besaß, der diese Wärme nie erlebt hat, dessen Welt einzig aus kalten Werten besteht, die uns allen nichts bedeuten. Ihm gehört jetzt diese Seele und mit ihr ein Teil meiner und ich spüre, wie dieser Teil immer kälter wird. Die Gier des Geldes saugt sie auf, zehrt sie so lange aus bis sie nicht mehr ist.

Spieler kamen von überall her und haben Reichtümer durch sie geschaffen, Baukonzerne sich an ihr gelabt, ein Präsident sich an ihr bedient und nun kommt ein Börsenhai, der den Rest mitnimmt. Jeder von ihnen wusste, wie man mit dem Fußball Geld verdient, wie schnell man hier an die Millionen kommt, für die woanders ein Leben lang gearbeitet werden muss. Sie zusammen haben die „Ware Fußball“ vermarktet und die Fans haben mit ihrer Leidenschaft dafür bezahlt.

Dabei wäre der BVB ohne sie nie das geworden, was er jetzt ist. Spieler kommen und gehen, Präsidenten auch, Trainer sowieso, selbst Börsenhaie bleiben nicht lange und Baukonzerne bauen auch wieder woanders – jeder von ihnen hätte ein anderer sein können, niemand hätte es schlechter tun können. Das ist das Ergebnis, das wir heute sehen. Eine Ruine, wirtschaftlich schon lange – emotional seit heute. Trotzdem haben sie alle ihre Millionen bekommen und dürfen uns nun verhöhnen.

Was bleibt, sind wir Fans – auch wenn die Welt heute stillsteht. Irgendwann geht es weiter. Nur eines sollten wir nie wieder zulassen: dass uns noch mal jemand so verkaufen darf, schon gar nicht für so dumm.





Klopfer - 14.10.2004
:)2

Verfasst: 15.10.2004, 14:56
von Intruder
Naja, ohne diesen Bprsenhai wäre der BVB wohl schon pleite. Ich sehe es eher als eine Chance für den BVB saniert zu werden und jemand der etwas vom wirtschaften versteht kann auch einen Fussballverein gut zu Gesicht stehen.

Kopf hoch, es gibt den BVB wenigstens noch...

Verfasst: 16.10.2004, 13:02
von skipper87
14.10.] Eine Stunde lang stellte sich Michael Meier am Donnerstagabend in einem BVB-Netradio spezial den Fragen der Borussenfans-Fans und Fußball-Interessierten. Der Themenschwerpunkt lag dabei eindeutig auf den Gebieten Finanzen und Transfers. BORUSSIA online hat die am häufigsten gestellten Fragen und die Antworten des BVB-Managers zusammengefasst

Wie konnte die Geschäftsführung des BVB in der Vergangenheit mit Geldern planen, die er nicht zur Verfügung hatte?
Michael Meier:
Es war unser Prinzip, dass wir mit der Einplanung internationaler Gelder unternehmerische Risiken eingegangen sind. Dementsprechend haben wir auch unseren Kader ausgerüstet. Dieses Prinzip birgt Chancen, aber auch Risiken. Wir haben es am Beispiel Borussia Dortmund am spürbarsten gesehen, was passiert, wenn der sportliche Erfolg ausbleibt - Stichworte Cottbus oder Brügge. Die Kosten bleiben konstant, aber die Erlöse sind dagegen sehr flexibel. Das ist das Problem eines jeden, der dann eine unternehmerische Entscheidung trifft, wie wir es dann getan haben. Dafür kann man gescholten werden. Unser Investitionssystem hat auch dazu geführt, dass wir sportlichen Erfolg gehabt haben. Das hat uns in der Vergangenheit stark gemacht, aber im letzten Jahr hat es nicht gereicht.

Wann ist der Verein wieder schuldenfrei? Und wie gehen Sie und alle anderen Verantwortlichen an die Sache ran? Welche Maßnahmen werden genau getroffen?
Michael Meier:
Zunächst muss man noch einmal die Höhe der Verschuldung nennen: Wir haben Verbindlichkeiten von 118 Millionen Euro. Wir haben auf der anderen Seite der Bilanz entsprechende Werte stehen: 70 Millionen flüssige Mittel. Zugegebenermaßen liegen 50 Millionen fest zugunsten der Stadion KG. Wir haben Buchwerte im Lizenzspielerbereich von rund 30 Millionen Euro. Das wir immer wieder vergessen, wenn man nur einen Teil der Bilanz sieht. Unser Restrukturierungsprogramm umfasst einen Zeitraum von minimum zwei Jahren. Vielleicht werden wir, was wir alle hoffen, auch durch die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb zu schwarzen Zahlen beitragen können. Wir haben in Meisterschaft und Pokal die Chance dazu und diese Chance müssen wir nutzen.

Es wurde bei der Anfrage auf die Anleihe immer gesagt, dass dies "eine Möglichkeit" sei, es gäbe noch andere. Was sehen diese "anderen Möglichkeiten" aus?
Michael Meier:
Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass man einen echten Verkauf an eine neue Gesellschaft tätigt. Das Idealste für uns wäre es, dass wir jemanden finden, der das Stadion voll von Kommerz-Leasing zurückkauft und dann an den BVB vermietet. Tatsächlich führen wir momentan Gespräche.

Die DFL hat angekündigt, die Kriterien für das Lizensierungsverfahren zu verschärfen. Sind Sie sicher, dass der BVB für die nächste Saison die Lizenz erhält?
Michael Meier:
Das Lizensierungsverfahren, sollte es verschärft werden, gilt für alle Lizenzbewerber, nicht nur für Borussia Dortmund. Es gibt zwei Kriterien, die man erfüllen muss: Das eine ist das Eigenkapital und das andere ist die Liquidität, die wir bereitstellen müssen, um keine Engpässe zu bekommen. Das Eigenkapital bei Borussia Dortmund beträgt nach der Kapitalerhöhung über 100 Millionen Euro- da werden wir wohl keine Probleme bekommen. Die Liquidität müssen wir für die neue Saison sicherstellen. Viel wird davon abhängen, wie Anleihe, Stadionverkauf und andere Maßnahmen dann greifen, um in der nächsten Saison ein entsprechendes Liquiditätspolster zu haben.

Wird im Bereich der Geschäftsleitung eine dritte Person für den Bereich Finanzen & Controlling installiert?
Michael Meier :
Diese dritte Person ist eine Wunsch gewesen, den der Großinvestor Homm an uns herangetragen hat. Wir haben uns diesem Wunsch nicht grundsätzlich verschlossen. Aber im letzten Gespräch mit Herrn Homm, haben wir uns mit ihm dahingehend einigen können, dass er sich auf ein Aufsichtsratsmandat reduziert, das er gerne wahrnehmen möchte. Er geht davon aus, dass wir demnächst ohne Sondererträge oder dem internationalen Wettbewerb kalkulieren. Das sind die Dinge, die mit Herrn Homm besprochen worden sind. Sowohl die Präsidentschaft von Gerd Niebaum als auch ein dritter Geschäftsführer waren nicht mehr Gegenstand der Diskussion, die am Montag stattgefunden hat.

Wird der BVB versuchen, Mark van Bommel entweder zur Winterpause oder nach Saisonende doch noch zu verpflichten?
Michael Meier:
Ich glaube, dass wir spekulierend hoffen dürfen, dass er in der nächsten Saison kommt. Ob das möglich ist, nachdem ich gehört habe, dass er bereits zur Winterpause von namhaften Vereinen umworben wird, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Wenn wir über die Höhe der Ablöseentschädigung ins Wettrennen müssten, können wir es vergessen. Aber vielleicht haben wir die Möglichkeit, über die familiäre Beziehung etwas günstiger an ihn heranzukomme
Wird der BVB am Ende der Saison Dede halten können?
Michael Meier:
Das versuchen wir. Wir haben Dede relativ früh ein Angebot gemacht. Ich denke, dass wir uns jetzt kurzfristig zusammensetzen müssen. Seine Vorstellungen, das ist vielleicht legitim, sind nicht gerade von Pappe. Wir haben also zunächst gesagt, dass wir uns darauf nicht verständigen können. Stattdessen haben wir ihm ein Angebot gemacht, das nach wie vor ambitioniert ist. Das hat allerdings nicht dazu geführt, dass er unterschrieben hat. Wir müssen den Spielern klar machen, dass im Profifußball die Gehälter nicht mehr in die Höhe gehen oder stabil bleiben. Ich hoffe, dass wir Dede davon überzeugen können. Wenn er Angebote hat, die ein Mehrfaches von dem darstellen, was er bei uns verdienen kann, dann glaube ich, ist seine Entscheidung ziemlich klar. Er ist Fußballer und muss damit sein Geld verdienen.

Wie groß sind die Chancen, dass Christoph Metzelder in der Winter pause wieder voll mittrainieren kann?
Michael Meier:
Es ist bei einer solchen Verletzung unheimlich schwierig eine Comeback-Prognose abzugeben. Er selbst hat sich irgendwelche Zielsetzungen verboten, weil zu viele negative Erlebnisse eine solche Prognose beeinträchtigen. Wir hoffen natürlich, dass er in der Winterpause wieder zurückkommt, aber bei dieser Art der Verletzung kann man das kaum mit Gewissheit sagen.

Sollte der BVB nicht in Zukunft verstärkt auf junge Spieler setzen?
Michael Meier:
Das ist immer wieder ein gern benutztes Argument. Aber junge Spieler brauchen Stabilität. Um das Beispiel des VfB Stuttgart anzuführen: Diese Mannschaft hatte vier, fünf ältere Spieler als Säulen im Team. Man muss also eine verdammt gute Mischung haben. Natürlich ist es schön zu sagen: Komm, wir spielen mit dem eigenen Nachwuchs. Aber wir haben unseren Sponsoren und unseren Zuschauern gegenüber eine Verantwortung. Sicher wäre es für uns das Idealste, wenn unsere jungen Spieler sofort das Gerüst des BVB stellen würden. Dann hätten wir ein gute Arbeit geleistet und diese durchaus schwierige Phase gut überstanden.

Verfasst: 16.10.2004, 13:19
von BIG_D
Ich gehe davon aus, das der BVB auf dem Weg der Besserung ist. Natürlich nur Finanziell gesehen. Sportlich wird es nächstes Jahr noch ein wenig schwerer, da ich davon ausgehe, das einige wichtige SPieler den Verein verlassen werden.

Verfasst: 17.10.2004, 16:25
von Intruder
BVB-Präsident tritt zurück

Gerd Niebaum tritt als Präsident des börsennotierten Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund am 14. November zurück. Das ist das Ergebnis einer außerordentlichen Sitzung der wichtigsten Vereinsgremien in Dortmund.

Der 55 Jahre alte Jurist Niebaum, der den Club seit 1986 führte, schlug selbst seinen Vorgänger Reinhard Rauball als Nachfolger vor. Niebaum zieht mit seinem Rücktritt die Konsequenz aus einem Schuldenstand von mehr als 118 Millionen Euro und vieler Vorwürfe gegen seine Amtsführung.

Verfasst: 17.10.2004, 19:00
von skipper87
Rauball wird neuer BVB-Präsident -
Niebaum und Meier führen die Geschäfte

[17.10.] In einer gemeinsamen Sitzung aller Gremien von Borussia Dortmund ist man am Sonntag nach intensiver und offener Diskussion einvernehmlich zu folgenden Lösungen gekommen.


1) Bei der am 14. November 2004 stattfindenden Jahreshauptversammlung wird Dr. Gerd Niebaum sein Amt als BVB-Präsident nach 20-jähriger Zugehörigkeit zum Präsidium niederlegen. Dr. Niebaum hat den früheren BVB-Präsidenten Dr. Reinhard Rauball gebeten, für das Amt des Präsidenten zu kandidieren.

2) Dr. Rauball wird auf Wunsch der Geschäftsführung ab sofort für den Bereich Profifußball zuständig sein. Damit kann sich die Geschäftsführung verstärkt mit der notwendigen Konsolidierung befassen.

3) Dr. Winfried Materna wird den Vorsitz im Aufsichtsrat niederlegen und kurzfristig aus dem Aufsichtsrat ausscheiden. Er wird dem Präsidialausschuss des Beirates angehören. Dipl.-Kfm. Gerd Pieper, selbständiger Unternehmer und Präsident der Industrie- und Handelskammer Bochum, hat sich bereit erklärt, den Vorsitz im Aufsichtsrat zu übernehmen.

4) Vorsitzender der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA bleibt Dr. Gerd Niebaum. Er wird gemeinsam mit Michael Meier das mit den Gremien beschlossene Konsolidierungsprogramm vorantreiben.

Verfasst: 18.10.2004, 17:33
von Intruder
Mich würde mal interessieren, warum Rauball damals aufgehört hat.
Wo sind die BVB-Fans die das wissen.


ps. Ich finde es ziemlich halbherzig, das Niebaum Geschäftsführer bleibt. Aber das wollen ja die Mitglieder wohl verhindern, bei dem was man so liest.

Verfasst: 19.10.2004, 10:45
von erwitterfan
hmm genau wissen tu ichs auch net auf jeden fall hat er den verein schomma ausser scheiße geritten


anderes Thema :
es steht nun fest die schechter Anleihe wird dieses Jahr noch kommen, damit soll das Stadion zurückgekauft und die anderen Schulden getilgt werden

Verfasst: 19.10.2004, 11:13
von spalter
Niebaum bleibt ja Geschäftsführer der KG. Rauball wird Präsident des eV.

Verfasst: 26.10.2004, 11:40
von Eise
Gute Freunde kann niemand trennen... :D

Hilfe vom Erzrivalen

26.10.2004
Die BVB-Fans werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Der Revierkonkurrent Schalke 04 will der angeschlagenen Borussia aus Dortmund unter die Arme greifen. "Wir haben ein Benefizspiel angedacht", sagte Schalke-Manager Rudi Assauer gegenüber dem Kölner Express.

Kann das wirklich ernst gemeint sein? Assauer streitet eine Provokation ab: "Es wäre doch ein Dienst an der gesamten Bundesliga. Es wäre im Interesse aller, dass es unserem Nachbarn gut geht. Und besonders für den Fußball im Ruhrgebiet ist es wichtig."

Ob die Dortmunder aber überhaupt Hilfe von Königsblau in Anspruch nehmen wollen, müssen die Verantwortlichen schon selbst entscheiden: "Erst einmal sehen wir mit großem Respekt, dass die Dortmunder sich bemühen, ihre Probleme selbst zu lösen. Wenn man offiziell signalisiert, dass wir helfen können, werden wir auch helfen", sagte Schalkes geschäftsführendes Vorstandsmitglied Peter Peters zum Express.

Was viele vielleicht nicht wissen: Die Idee der Nachbarschaftshilfe ist nicht neu und wurde bereits einmal umgesetzt. Am 2. April 1974, zur Eröffnung des Dortmunder Westfalenstadions, kam Schalke 04 zu einem Wohltätigkeitsspiel. Der BVB war damals zweitklassig und Schalke verzichtete beim Spiel vor 50.000 Fans auf eine Gage.

Verfasst: 26.10.2004, 14:06
von erwitterfan
is doch eh nur nen symbolischer Akt, bei st. paul klappt sowas aber net bei den schulden ...

Verfasst: 11.11.2004, 14:08
von Eise
Bald sperren sie zu in Dortmund!
"Bestand gefährdet"

Wirtschaftsprüfer haben die Finanzsituation des Bundesligisten geprüft und als "katastrophal" bezeichnet. Wenn sich die Situation nicht grundlegend verbessere, drohe die Pleite.

Vor der Hauptversammlung von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund am Dienstag und nach der Pleite im DFB-Pokal gegen Hannover 96 fordert Großaktionär Florian Homm eine Umwandlung des Unternehmens aus einer GmbH & Co. KG auf Aktien in eine reine Aktiengesellschaft.

Die Rechtsform "wird sich nächstes Jahr bis übernächstes Jahr ändern", sagte Homm dem Wirtschaftsmagazin Capital (Donnerstag-Ausgabe).

Der Grund sei die undurchsichtige und wenig aktionärsfreundliche Struktur der Gesellschaft. Weiter verlangt Homm, der zurzeit rund ein Viertel der Borussia-Aktien kontrolliert, weitere Sparmaßnahmen und kritisiert das Zahlenwerk des BVB. "Die Bilanzierungsmethoden sind merkwürdig", sagte er.

Unterdessen ließ Capital die Bilanzen des BVB seit dem Börsengang im Jahr 2000 durch das Institut für Wirtschaftsprüfung (IWP) in Saarbrücken untersuchen. "Sowohl die Ertrags- als auch die Finanzsituation muss man als katastrophal bezeichnen", fasst Institutsleiter Karlheinz Küting die Ergebnisse zusammen.

Die Liquiditätslage sei Besorgnis erregend. Falls sich die Situation nicht grundlegend verbessere, dürfte der Bestand des Unternehmens gefährdet sein, sagte er.

Der BVB hatte in seiner letzten Bilanz einen Schuldenstand von 119 Millionen Euro ausgewiesen. Im Bemühen um eine Konsolidierung der Wirtschaftslage ist der BVB beim angestrebten Stadion-Rückkauf offenbar weitergekommen.

"Es gibt sehr fortgeschrittene Gespräche in der Frage des Stadion-Rückkaufs", erklärte der designierte BVB-Präsident Reinhard Rauball in einem Interview mit der Westfalenpost.

In Nordrhein-Westfalen verlangt die CDU-Landtagsfraktion Aufklärung von Ministerpräsident Peer Steinbrück (SPD) über eine erteilte Landesbürgschaft in Höhe von 46 Millionen Euro.

Steinbrück habe als damaliger Finanzminister die Verantwortung dafür die Bürgschaft übernommen, heißt es in einer Mitteilung des finanzpolitischen Sprechers der CDU, Helmut Diegel. Auf Antrag der CDU wird der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags am 18. November darüber beraten.


Verfasst: 11.11.2004, 18:02
von master2003
Van Marwijk spricht von Rücktritt

Der BVB-Coach steht nach der Pokalniederlage in Hannover im Regen

Dortmund - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund muss sich möglicherweise bald einen neuen Trainer suchen.
Der zu Saisonbeginn von Feyenoord Rotterdam zum BVB gewechselte Niederländer Bert van Marwijk macht sich offenbar ernsthafte Gedanken um seine Zukunft.

Van Marwijk: "Denke über meine Situation nach"

"Ich bin immer noch sehr motiviert und immer noch sehr gerne hier. Aber ich denke natürlich über meine Situation nach", sagte van Marwijk am Donnerstag. "Ich will in der nächsten Woche ein Gespräch mit dem Präsidenten führen. Ich will wissen, wie es aussieht und ob es Perespektiven gibt", ergänzte der 52-Jährige.

Am kommenden Sonntag wird voraussichtlich der frühere BVB-Chef Reinhard Rauball seinen Nachfolger Gerd Niebaum wieder ablösen, der nach heftiger Kritik an seiner Person seinen Posten zur Verfügung gestellt hat.

Coach spricht von großem "Motorschaden"

Van Marwijks Vertrag läuft eigentlich noch bis 2006. "Als ich hierher kam, wusste ich, dass es einen Motorschaden gibt. Dass er aber so groß ist, das habe ich nicht gewusst", meinte er.
Die Borussia, die angesichts von Verbindlichkeiten in Höhe von 118 Millionen Euro in großen finanziellen Schwierigkeiten steckt, belegt in der Bundesliga vor der Partie am Samstag in Kaiserslautern mit gerade drei Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz Rang zwölf.
Nach dem Verpassen der direkten Uefa-Cup-Qualifikation Ende der vorigen Saison hatten die Dortmunder auch im UI-Cup die Chance verpasst, im internationalen Geschäft mitzumischen.

14 BVB-Spieler stehen nicht zur Verfügung

Die derzeitige sportliche Misere hängt teilweise auch mit den großen Verletzungsproblemen der Westfalen zusammen.
Inklusive des Tschechen Tomas Rosicky, der nach seinem Kurzeinsatz im DFB-Pokal in Hannover weiterhin von Rücken- und Muskelschmerzen geplagt wird, und Lars Ricken (Muskelprobleme) stehen gleich 14 BVB-Spieler nicht zur Verfügung.

Galgenhumor bei van Marwijk

Der Franzose Ahmed Madouni, der zuletzt bei seinem schwer erkrankten Vater weilte, kehrt zwar nach Dortmund zurück, hat aber zwei Wochen nicht trainiert.
"Vielleicht spiele ich ja selber mit", scherzte van Marwijk, früher selbst Verteidiger.

Verfasst: 11.11.2004, 20:24
von Jack Daniels
Die Ratten verlassen das sinkende Schiff. :lol:

Verfasst: 12.11.2004, 07:10
von Dark Rider
2. liga dortmund is dabei (oder sogar dritte, man weiß es nicht)

Verfasst: 14.11.2004, 15:20
von Wes
westline-liveticker zur jhv:


15:10 Uhr: Wirsing wirft Meier Bilanztricksereien vor: „Sie haben beim Transfer von Evanilson und Verträgen mit Nike und Gool.de getrickst und die Bilanz schön gerechnet. Um ca. 100 Mio. Euro.“ Wirsing weiter: „Ich traue Ihnen nicht zu, den Laden wieder flott zu bekommen. Ich fordere Sie auf, zurückzutreten.“

15:04 Uhr: Werner Wirsing, BVB-Schatzmeister Ende der 80er Jahre steht am Rednerpult: "Zu allererst ein dickes Lob, dass Christoph Metzelder beim BVB bis 2007 bleibt und einen neuen Vertrag unterschrieben hat. Er hätte auch den Verein wechseln können und sich ein dickes Handgeld sichern können." Wirsing lobt jetzt zuerst die Verdienste von Niebaum.

14:50 Uhr: "Ich suche keine Schuldigen, ich habe mich immer vor meine Mitarbeiter gestellt und ich hoffe, dass auch das Positive meiner Amtszeit gewürdigt", so Niebaum. Er wehrt sich nochmals gegen Kritik aus der Presse. Mit Tränen in der Stimme bricht Niebaum jetzt die Rede ab. Er kann nicht weiterreden. Applaus der Mitglieder, stehende Ovationen. Niebaum spricht weiter, bedankt sich abschließend bei den Mitgliedern und tritt ab.

14:44 Uhr: Niebaum appelliert vor dem Tagesordnungspunkt 8, der Neuwahl des Präsidenten, mit Feuereifer an die Mannschaft: "Das Emblem von Borussia Dortmund auf der Brust zu tragen muss eine große Ehre sein. Und wenn es so ist und Ihr kämpft, dann klappt es auch mit dem Spielerischen." In Kaiserslautern habe er dies allerdings bei der Mannschaft nicht gesehen. Niebaum bezeichnet den DFB-Pokalsieg 1989 als den Höhepunkt seiner Amtszeit.

14:36 Uhr: "Ich bin stolz auf die Fans, die in Deutschland so einzigartig sind. Wir haben bewusst beim Umbau des Stadions darauf geachtet, die Südtribüne nicht mit Logen zu unterbrechen, wie es bei allen modernen Arenen der Fall ist. Wir wollten die Tribüne in Fan-Hand belassen. Das ist uns gelungen und darauf bin ich stolz", so Niebaum. Er erklärt nochmals, warum er als Geschäftsführer der KG aA weiter macht. "Ich klebe nicht an meinem Sessel, aber es gibt den Wunsch, dass ich weiter mache. Ich will ein gut bestelltes Haus verlassen. Und ich will keinen Goldenen Handschlag, sondern mache weiter und verzichte wie angekündigt auf meine Bezüge. Borussia Dortmund ist mehr als ein Fußball-Verein, es ist ein Lebensgefühl. Wir müssen dafür sorgen, dass dies erhalten bleibt. Und zwar unter den richtigen wirtschaftlichen Bedingungen."

14:30 Uhr: Die Aussprache ist beendet, Dr. Niebaum geht nochmals vor der Neuwahl des Präsidenten ans Rednerpult. Er zieht ein Fazit seiner Amtszeit. Seine Stimme wirkt nicht mehr so fest, leicht zittrig. "Wir haben es geschafft, bei den Fans den Glauben zurückzuholen, dass es möglich ist im Revier Titel zu gewinnen." Niebaum lobt die vergangene Diskussion: "Wer den Verein liebt, engagiert sich so, wie wir es hier heute gesehen haben."

14:06 Uhr: Eine Frau am Mikro greift die Mannschaft an: "Ich könnte manchmal von der Tribüne springen und den Herren in den Ar… treten. Die Herren, die Millionen verdienen und nicht wissen, wie sie das Geld ausgeben sollen, kommen aus Kaiserslautern mit 0 Punkten zurück. Und an den Vorstand gerichtet, verkaufen Sie Dede, der 50 Prozent mehr Gehalt gefordert hat."

14:19 Uhr: Frau Oppermann, Mitglied der Tischtennis-Entscheidung, aber kein BVB-Fan (!) kritisiert, die Sanierungsstrategie, nur beim Personal zu sparen. Sie fordert den Kapitän der Profis auf, sich zu Wort zu melden.

13:55 Uhr: Die Schlange der Mitglieder, die noch reden wollen, ist lang. Eine Handvoll Mitglieder sitzt auf ein paar Stühlen neben der Bühne und wartet auf Rederecht. Inhaltlich bringen die Wortbeiträge zurzeit nichts neues.

13:35 Uhr: Jörg Kalweit wohnt am Borsigplatz und appelliert an die Mannschaft, sich genauso für den Verein zu zerreißen, wie die Fans, die den Verein "immer aus der Sch.. geholt haben." Standing Ovations von den Mitgliedern.

13:25 Uhr: Ein unbekanntes Mitglied am Mikro fordert den Rücktritt auch von Meier. Er sei der Wirtschaftsfachmann hinter Niebaum. Und wenn Niebaum geht, müsse Meier erst recht gehen. Und wenn der Rücktritt als Vereinspräsident, dann müsse Niebaum auch als Geschäftsführer der KG aA zurücktreten.





Tritt an diesem Sonntag nach 18 Jahren als Präsident von Borussia Dortmund ab: Dr. Gerd Niebaum. Foto: Menne 13:20 Uhr: Werner Wirsing greift die Vereinsführung an für die Art und Weise, wie mit Kritikern umgegangen wird. "Wer die Geschäftsführung angreift, der meint es gut mit dem Verein“, so Wirsing, der nach der Präsidentenwahl nochmals reden wird. Zuvor hatte Dr. Niebaum zurückgewiesen, den Verein zerstört haben.

13:20 Uhr: Meier weist alle Vorwürfe von Heinemann zurück. "Sie hatten genug Gelegenheit, uns in die Schranken zu weisen. Aber Sie haben sich jahrelang nicht geäußert."

13:18 Uhr: Die Hälfe der Mitglieder steht auf und applaudiert Heinemann, der einen knallharten Sanierer statt einer Firma aus Bayern fordert.

13:15 Uhr: Heinemann: "Je schlechter die Situation ist, desto offener müssen Sie informieren. Das passiert aber nicht. Die Informationspolitik des Vereins ist eine Katastrophe.“

13:10 Uhr: Hermann Heinemann, ehemaliger Chef der Westfalenhalle und Landesminister in NRW, steht als Mitglied am Rednerpult. Er kritisiert die Informationspolitik von Borussia Dortmund. Er kritisiert eben genau das hohe Risiko, dass der Verein in den vergangenen Jahren gegangen ist. "Sie hätten wissen können, dass Kirch nicht mehr lange durchhält.“ Heinemann greift Niebaum stark an: "Wer hat denn den Verein zerstört? Die Presse? Ich frage sie hier, wer den Verein zerstört hat?“ Dabei spricht er Niebaum deutlich an.

13:05 Uhr: Meier betont, dass Borussia Dortmund in den vergangenen Jahren ein sehr hohes Risiko gefahren sei, weil es ein hohes Gehaltsgefüge gegeben habe. Um international spielen zu können, sei dies aber nötig gewesen. "Diese Situation müssen Sie erkennen“, so Meier. "Wir müssen als Geschäftsleitung die Verantwortung für diese risikoreiche Politik tragen“, so Meier. "Aber ich möchte auch sachliche Argumente hören und keine persönlichen Angriffe“, sagt Meier abschließend. Meier bricht dabei die Stimme, er ist sichtlich angegriffen.

13 Uhr: Meier fordert einen Zwischenrufer auf, ihn ausreden zu lassen und anschließend zu einem Dialog auf die Bühne zu kommen.

12:55 Uhr: Michael Meier wird lauter und wirsch, als mehrere Mitglieder im Publikum widersprechen. Meier hatte sich vor Niebaum gestellt und betont, dass sich der scheidende Präsident für den Verein geopfert habe. Angriffe der Presse seien nicht nur gegen Niebaum, sondern auch gegen den Verein gefahren worden. Immer wieder lauter Widerspruch von den Mitgliedern, Zwischenrufe häufen sich.

12:52 Uhr: Michael Meier skizziert jetzt nochmals die Ziele des am bereits am Freitag vorgestellten Konsolidierungsprogrammes. „Fußball werden auch in Zukunft bei Borussia Dortmund gutes Geld verdienen können. Aber nur, wenn auch der Umsatz, sprich sportliche Erfolg da ist.“ Großer Applaus der Mitglieder.

12:50 Uhr: Meier verweist auf den hohen Eigenkapital-Anteil der KG von 33,8 Prozent. "In der Bundesliga steht nur Bayern München besser da“, so Meier.

12:38 Uhr: Michael Meier zeigt mit Hilfe verschiedener Grafiken, wie sich die finanzielle Lage der Aktiengesellschaft im Vergleich zum Vorjahr entwickelt hat. In der Halle ist es still, die Zahlen sind allerdings nicht neu. Sein Hauptgrund: Das fehlen internationaler Spiele. "Weil die Einnahmen aus diesem Bereich fehlen", so Meier, "können wir bei einem ansonsten starren Finanzkonzept kein besseres Ergebnis erzielen."

12:25 Uhr: Ein Vereinsmitglied fragt nach den Stillen Reserven. Watzke hatte diese mit 7 Mio. Euro beziffert (Aktienbesitz des Vereins). Meier nennt die Summe von 22 Mio. für das Vorjahr. Leichtes Gemurmel in der Halle vor dem Hintergrund des schmilzenden Aktien-Wertes. Michael Meier bleibt am Mikrofon und berichtet jetzt über die Bilanz der KG aA.

12:22 Uhr: Watzke: "Der eingetragene Verein hat im Vergleich zum Vorjahr ein plus von 500.000 Euro gemacht.“ Applaus der Mitglieder.

12:18 Uhr: Nachdem Dr. Niebaum mit Blick auf die Mannschaft aufrief, den Blick in die Zukunft zu richten (positives Beispiel Vertragsverlängerung von Christoph Metzelder), berichtet jetzt der Schatzmeister des Vereins, Hans-Joachim Watzke, über die Finanzen des eingetragenen Vereins.

12:14 Uhr: Aufregung in der Halle, die Profi-Mannschaft kommt nach dem Vormittagstraining in das weite Rund. Es gibt Pfiffe, aber auch Applaus, Dr. Niebaum appelliert, die Gäste freundlich zu empfangen. Auch wenn das 0:1 in Kaiserslautern nicht zur guten Stimmung beitragen konnte.

12:05 Uhr: Amateur Obmann Keppmann, dienstältester Funktionär (seit 1968), formulierte neben dem Fazit für seine Abteilung ein persönliches Wort. Er rief neben der berechtigten Kritik an der Vereinsführung aber zum fairen Miteinander im weiteren Verlauf der Veranstaltung auf. Dafür applaudierten ihm die Mitglieder.

11:46 Uhr: Der nächste Tagesordnungspunkt: Berichte aus den Abteilungen. Den Beginn macht die erfolgreiche Jugendabteilung. Erster freundlicher, schon lauterer, Applaus in der Halle.

11:35 Uhr: Die Anspannung ist in diesem Moment etwas heraus. Jetzt kommen die weiteren Jubilare an die Reihe: 40 bis am Ende 70 Jahre (vier Mitglieder). In den Sitzreihen wird leise gesprochen, einige laufen umher. Bis auf die zu Ehrenden warten alle auf die weiteren Punkte.

11:30 Uhr: Während der Ehrung: Nach der kurzen Aufregung um die geforderten Diskussionen ist es wieder ruhig im weiten Rund. Leichtes Gemurmel, während auf der Bühne geehrt wird. Die Fotografen machen ihre Bilder.

11:25 Uhr: Die "Regularien“ werden von der Tagesordnung abgearbeitet, darunter zurzeit die Ehrung der langjährigen Mitglieder. 25 Jahre im Verein ist Dr. Reinhard Rauball, der jetzt erstmals im Mittelpunkt des Tages steht. Allerdings in mitten eines riesigen Pulkes auf der Bühne mit den anderen zahlreichen Jubilaren.

11:22 Uhr: Ein Vereinsmitglied ergreift das Wort und fordert, den Punkt Aussprache nicht an das Ende der Versammlung zu setzen, sondern nach jedem Punkt eine Aussprache zuzulassen. Dr. Niebaum sagt dies zu, "gerade in der jetzigen Lag"“ sei dies natürlich besonders wichtig.

11.15 Uhr: Nach der Ehrung der Verstorbenen steigt Dr. Niebaum in die Tagesordnung ein. Der Verein hat rund 1700 Mitglieder in der Halle gezählt. Niebaum führt ruhig, aber doch angespannt, durch das Programm.

11:09 Uhr: Dr. Gerd Niebaum nimmt die Verantwortung für die sportliche und finanzielle Lage des Vereins auf sich. "Deshalb gehört es zur Hygiene dazu, dass ich den Weg frei mache und auch die Kritik nicht mehr auf mich ziehen kann.“ Es ist sehr ruhig in der Halle. Bei der KG aA nehme er auch Vereinwortung auf sich, so Niebaum. "Aber hier definiere ich die Verantwortung anders. Im Einvernehmen mit den Gremien werde ich meinen Posten hier weiter führen.“

11:07: Dr. Gerd Niebaum ergreift das Wort, eröffnet mit einem persönlichem Wort die Versammlung. Freundlicher Applaus, als der Präsident nochmals ankündigt, den Weg für einen neuen Präsidenten frei zu machen.

11:05 Uhr: Blitzlichtgewitter in Richtung Dr. Rauball. Der designierte BVB-Präsident sitzt in der zweiten Reihe, hält sich im Hintergrund.


uahaha, da wär ich ja nur zu gerne dabei. dagegen is hollywood gar nix :roll:

Verfasst: 14.11.2004, 15:39
von Senesie
Am Besten wärs doch, der BVB müsste aus finanziellen Gründen in die Regionalliga absteigen, verkauft die ganzen geldgeilen Säcke (wenn sie denn jemand will!!) und versucht dann mit den zweifelsohne vielen Offensivtalenten der Amateure (Steegmann, Saglik, Senesie, Odonkor, Gambino (ich weiß, die beiden sind so gut wie Profis)) und A-Jugend (Kruska, Amachaibou) und ein paar gestandenen abgezockten Defensivspielern (aber bitte nicht so was wie Bergdölmo!!!!!!!!!!!!!) den Wiederaufbau. So wie des zur Zeit läuft ist doch keine Besserung in Sicht: Schulden, Kotzfußball seit Jahren (jetzt auch noch ohne Erfolg) völlig planloses Präsidium usw. So lernen die des doch nie! Nur für die Fans ( und BvM, der kann auch so gut wie nix dafür) tuts mir echt leid. Das bei einer solchen Scheiße immernoch 80 000 ins Stadion kommen. Respekt!

Verfasst: 14.11.2004, 15:45
von Bobby
Senesie hat geschrieben:Das bei einer solchen Scheiße immernoch 80 000 ins Stadion kommen. Respekt!
bei 55000 verkauften dauerkarten nichts besonderes :D

Verfasst: 15.11.2004, 18:22
von Eise
Ganz großes kaufmännisches Können, Herr Meier :D
Hamburg (ots) - Für den finanziell angeschlagenen Fußball-Erstligist Borussia Dortmund wird die Verletzungsserie eines Spielers zum Bilanzrisiko.
Sollte der Brasilianer Evanilson, der zum wiederholten Male wegen eines Kreuzbandrisses ausfällt, bis zum Frühjahr nicht voll einsatzfähig sein, so muss der BVB knapp acht Millionen Euro an Spielerwerten abschreiben, berichtet stern.de, das Online-Angebot des Hamburger Magazins stern. Ohne die Summe zu kommentieren, bestätigte BVB-Geschäftsführer Michael Meier gegenüber stern.de, dass die Evanilson-Abschreibungen in der laufenden Saison zu einer "Belastung werden können".
Der börsennotierte Klub führt den 29-jährigen als einen der wertvollsten Spieler in der Bilanz. Der Brasilianer macht ein Viertel aller BVB-Spieler-Buchwerte aus. Die hochverschuldete Borussia hatte am Wochenende umfangreiche Sparmaßnahmen angekündigt, um zumindest in den kommenden Saisonen wieder die Gewinnzone zu erreichen. Am morgigen Dienstag treffen sich die Aktionäre des Klubs in Dortmunds Westfalenhalle zur Hauptversammlung.
Wer soll für den auch nur einen Euro zahlen?

Verfasst: 16.11.2004, 06:42
von Dark Rider
ich versteh ich das nicht so ganz worum es sich bei dieser zahlung hanlden soll!?!?! auf jeden fall ist es mal wieder total misswirtschatflich.

wonaders sind die aber schnell, hab karten fürs derby bestellt bei do. karten sind noch nicht da aber geld is schon abgebucht, is kalr jeder cent wird da sofort benöntigt

Verfasst: 16.11.2004, 13:14
von mbfreak
quatsch:

Peter Struck sucht nur Rekruten ;) oder er ersetzt teure Millionäre durch billige Soldaten ;)

Verfasst: 16.11.2004, 15:39
von sin tsu
Bobby hat geschrieben:
Senesie hat geschrieben:Das bei einer solchen Scheiße immernoch 80 000 ins Stadion kommen. Respekt!
bei 55000 verkauften dauerkarten nichts besonderes :D
Wie können 55T sich ne Dauerkarte beim BVB holen? Die spielen seit Jahren doch nur noch Müll. Und anstatt weniger verkaufen sie mehr Dauerkarten. Komisches Volk, wenn Dortmund absteigt ist die Hütte für die nächste Saison ganz ausgebucht?

So ne Dauerkarte ist doch mächtig teuer, oder? Da beschweren sich die Leute sie hätten keine Kohle weil miese Kionjunktur und strukturschwache Gegend usw... und dann haun se die Kohle für ne Dauerkarte beim BVB raus.

Versteh mir einer die Leute. Und nach dem Spiel noch ne Sitzblockade, wie geil....

Verfasst: 02.12.2004, 14:53
von spalter
Dortmund knallhart

Wenigstens einmal am Tag entdeckt Bert van Marwijk (52) seine weiche Seite. Dann streichelt er "Leika" das Fell, einem putzigen Hund, der ihm, auf dem Schoß eines Rollstuhlfahrers sitzend, am Trainingsgelände brav das Pfötchen entgegenstreckt. Auf ähnliche Zuwendung dürfen die Profis von Borussia Dortmund in diesen Tagen nicht hoffen.

Ihr Chef hat nach dem Auftritt von Bremen, wo sie einen fatalen Hang zu wehrloser Ergebenheit zeigten, die Zügel angezogen. "Es gibt in dieser Woche Feuer", gesteht Christoph Metzelder (24). Auf dem Platz fliegen die Fetzen. Sogar am sonst dienstfreien Mittwoch.

Van Marwijk hat diese Vergünstigung gestrichen. Er hat die Nase voll von Spielern, die auf der eigenen Pomade ausrutschen. Jetzt ackern sie bei scheußlich-trübem Wetter, genau so, wie Team-Manager Stefan Reuter (38) seine Stars am Sonntag sehen will, "entschlossen von der ersten Minute an". Im Weserstadion legte mancher von ihnen den Schongang ein, was Manager Michael Meier (54) noch immer Rätsel aufgibt: "Warum sind ausgerechnet unsere Spitzenleute, die sonst den Unterschied ausmachen, so schlecht geworden?"

Gedanklich seziert van Marwijk jede Aktion im Training. Um zu erfahren, welche Schlüsse er daraus zieht, müsste man hinter die Stirn des Holländers blicken können, auf der sich derzeit mehr Linien als auf einem Handballfeld abzeichnen. Kann er den Verfallsprozess stoppen? Wird er ähnlich viel riskieren wie sein Bochumer Kollege Peter Neururer, der vorigen Samstag mit Dariusz Wosz und Peter Madsen gleich zwei Stars rauskegelte?

Auch für van Marwijk, der sich schon lange nicht mehr im kritikfreien Raum bewegt, nimmt der Druck zu. Dass er seinen Unmut in Bremen personalisierte und die Qualität der Mannschaft kleinredete, kam nicht überall gut an. Dr. Reinhard Rauball (57) gibt dem Fußball-Lehrer trotzdem Deckung: "Das ist ein Mittel, zu dem man als Trainer greifen kann. Was ist daran verwerflich?"

Schon eher verwerflich findet der Klubchef, dass Lars Ricken (28) ausgerechnet jetzt, wo die Lage zum Zerreißen gespannt ist, vor ZDF-Kameras zum Angriff überging. Van Marwijk, so plusterte sich der einsame Unverstandene auf, van Marwijk schade ihm, der Mannschaft und dem Verein, wenn er ihn nicht aufstelle. Für ein Spiel suspendiert und abgemahnt wird Ricken dafür, und eine satte Geldstrafe erhält er zudem, "sein Verhalten", stellt Reuter klar, "ist nicht zu akzeptieren." Pampige Auftritte wie den von Ricken lässt sich Rauball nicht mehr bieten. Wer dem Verein schade, droht er, "wird das zu spüren bekommen."

Eine halbe Stunde nahmen Klubchef und Trainer am Montag ihre Mannschaft ins Gebet. Harte Arbeit und eine "Mentalitätseinwirkung" seien "die einzigen Mechanismen, die helfen", glaubt Rauball. Wie lange die Wirkung einschwörender Ansprachen vorhält, darüber gehen die Meinungen auseinander. Vernommen? Verstanden? Vergessen? "Das", meint Meier, "das kann sich die Mannschaft zu Hause nicht erlauben. Eine Einstellung ohne Leidenschaft verzeiht das Publikum nicht."

Ganz Dortmund bangt. "Die Borussia", sagt Ex-Stürmer Heiko Herrlich (32), "verkörpert ein Stück Lebensqualität. Das darf nicht untergehen." Ein Befreiungsschlag müsste her. "Er wird am Sonntag kommen", meint Herrlich, "davon bin ich überzeugt." Noch vor dem Pott-Klassiker wird jeder Spieler einen kleinen Ordner bekommen - mit Erinnerungen an die größten Siege über Schalke. Doping aus der Druckerei, wenn man so will. Für das Deckblatt hat ein Dortmunder Anhänger ein Zitat von Bill Shankly, dem legendären Ex-Manager des FC Liverpool, leicht abgewandelt. Es lautet: "Einige Leute denken, das Derby sei eine Sache auf Leben und Tod. Ich mag diese Haltung nicht. Ich kann denen versichern, dass es viel ernster ist als das."

Verfasst: 02.12.2004, 15:17
von erwitterfan
"Für das Deckblatt hat ein Dortmunder Anhänger ein Zitat von Bill Shankly, dem legendären Ex-Manager des FC Liverpool, leicht abgewandelt. Es lautet: "Einige Leute denken, das Derby sei eine Sache auf Leben und Tod. Ich mag diese Haltung nicht. Ich kann denen versichern, dass es viel ernster ist als das.""
da wurd wohl wieder bei schwatzgelb.de mitgelesen ;)

Verfasst: 31.12.2004, 15:43
von sin tsu
BVB-Aktie geht bei 2,00 Euro ins neue Jahr

Mit einem Wert von exakt 2,00 Euro wird die Aktie von Bundesligist Borussia Dortmund ins neue Jahr gehen. Mit diesem "runden" Betrag wurde das Wertpapier zum Jahresabschluss an der Frankfurter Börse notiert. Damit verzeichnete die Aktie des ersten deutschen börsennotierten Vereins in den vergangenen zwölf Monaten einen neuerlichen Wertverlust von 41,52 Prozent. Anfang des Jahres stand die Aktie noch bei 3,42 Euro.

Die Dortmund-Aktie ist gut vier Jahre nach ihrer Erstnotiz im Oktober 2000 lediglich noch rund 18 Prozent ihres damaligen Ausgabepreises von 11 Euro wert. Am 22. Dezember notierte das Papier im Handelsverlauf mit 1,82 Euro seinen historischen Tiefstand.

Den finanziell gebeutelten Verein plagen 118,8 Millionen Euro Verbindlichkeiten, zudem befindet sich die Mannschaft sportlich im Tabellenkeller. Auf Platz 14 ist der BVB nach der Hinrunde nur vier Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt.

(c) sid

Verfasst: 26.01.2005, 11:54
von sin tsu
NEWS 25. Januar 2005 18:25 Uhr

Papst wird Ehrenmitglied beim BVB

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat ein prominentes neues Mitglied: Papst Johannes Paul II. ist ab sofort Ehrenmitglied beim ehemaligen Champions-League-Gewinner.

Christoph Metzelder und Sebastian Kehl überreichten dem Oberhaupt der katholischen Kirche die entsprechende Urkunde anlässlich einer Audienz im Vatikan.

Die Profis waren von dem Treffen sichtlich beeindruckt: "Was wir erlebt haben, hebt sich von dem ab, was uns alltäglich im Rummel des Profigeschäftes begegnet", sagte Kehl.
Jetzt holt sich der BVB schon überirdischen Beistand um wieder sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg zu haben. :D
Dortmund bekommt weiteren Investor

Der finanziell stark angeschlagene Bundesligist Borussia Dortmund kann auf eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage hoffen: Wie Florian Homm, Inhaber von 25,9 Prozent der Aktien-Anteile des BVB, berichtet, steht ein Engagement eines Unternehmers bei den Westfalen unmittelbar bevor. Der neue Investor soll sich noch in der ersten Februar-Hälfte mit mindestens fünf Prozent beteiligen. Mehr wollte Homm nicht verraten. Der Kurs des BVB befindet sich bereits seit etwa einer Woche im leichten Aufwärtstrend.

Aus Kreisen des Aufsichtsrates erfuhr das Handelsblatt, dass es nicht bei diesem Investor bleiben dürfte. Es existiere eine Liste von ausländischen Unternehmern, die Anteile übernehmen wollen, um sich in Deutschland bekannt zu machen.

Bewegung kommt auch in den Rückkauf des Westfalenstadions, das derzeit einem Immobilienfonds der Commerz Leasing gehört und die Borussen mit rund 17 Millionen Euro pro Jahr belastet. Nicht nicht klar ist, ob die Arena über eine Anleihe zurückgekauft oder zusammen mit Investoren eine Stadiongesellschaft gegründet werde. Als möglicher Partner für diese Lösung war bisher die WestLB im Gespräch. Nach Informationen des Handelsblatts ist die Bereitschaft dort aber nicht sonderlich groß.

(c) sid
17 Millionen pro Jahr ist nicht ohne. Meine Fresse.......

Verfasst: 26.01.2005, 12:45
von sin tsu
BVB-Aktie hebt im neuen Jahr auf 2,89 Euro ab

Neben dem gelungenen Rückrunden-Start mit einem Auswärtssieg in Wolfsburg darf man sich bei Bundesligist Borussia Dortmund im neuen Jahr auch über eine positive Entwicklung beim Thema Aktie freuen. Das Papier des ersten deutschen börsennotierten Fußballvereins stieg an der Frankfurter Leitbörse in den vergangenen dreieinhalb Wochen um 44,5 Prozent von 2,00 auf 2,89 Euro und ist damit einer der so genannten Highflyer in 2005. Wer zwischenzeitlich am 7. Januar beim historischen Tiefststand von 1,82 Euro eingestiegen war, verzeichnet sogar einen Wertzuwachs von knapp 59 Prozent.

Hintergrund für den Anstieg, der sich am Mittwoch gegen Mittag um weitere 13 Prozent fortsetzte, ist offensichtlich die Ankündigung von Großaktionär Florian Homm, dass in Kürze ein weiterer Investor fünf Prozent der BVB-Aktien erwerben wolle. Auch soll in Kürze ein weiterer Borussen-Sponsor verkündet werden.

Wer allerdings seit der Ausgabe im Oktober 2000 BVB-Anteilsscheine besitzt, beklagt immer noch einen Verlust von etwa 74 Prozent. Die Aktie hatte bei ihrem Börsenstart einen Wert von 11,00 Euro.

(c) sid
Wenn da der Pabst nicht die Finger im Spiel hatte...... ;)
Vielleicht ist ja auch die katholische Kirche der neue Invester. Geld genug hatten sie ja..... :D

Verfasst: 02.02.2005, 22:09
von erwitterfan
jetz reichts endgültig , ers die nachricht, dass nen paar armer sachbearbeiter rausgeschmissen werden und dann das :evil:
Borussia Dortmund verpfändet den eigenen Namen

Die Krise um den Bundesligisten erreicht eine neue Qualität – im Jahr 2000 wurde sogar die eigene Tradition verschachert.

Von Freddie Röckenhaus.

Dortmund – Der Finanzskandal um Borussia Dortmund nimmt eine neue Dimension an. Offenbar hat der hochverschuldete Bundesligist bereits im September 2000 seinen Vereinsnamen, das Vereinsemblem, das Kürzel BVB 09 und weitere beim Patentamt geschützte „Marken“ rund um den Markennamen Borussia Dortmund an den Gerling-Versicherungskonzern verpfändet.

Es ist das erste Mal, dass bekannt wird, dass ein Bundesligist nicht mehr uneingeschränkt über seinen Traditionsnamen verfügen kann. Der Vertrag trägt die Unterschrift des BVB-Managers Michael Meier.

Die Verpfändung, im Juristendeutsch „Sicherungsübereignung“, fand im Rahmen eines Vertragswerkes statt, den der BVB rund um seine Sportartikelmarke „Goool.de“ mit Gerling abgeschlossen hat.

Dortmund hatte im „Verkaufen-und-zurückleasen“-Verfahren Goool an Gerling verkauft und die Nutzungsrechte zugleich zurück geleast. Dabei erhielt der Klub kurz vor seinem Börsengang im Oktober 2000 eine Zahlung von 20 Millionen Euro.

Pro Jahr, so fixiert der Vertrag, müssen 7,35 Prozent dieser Summe als Leasinggebühren für die weitere Nutzung des Markennamens Goool an Gerling bezahlt werden, also gut 1,4 Mio. jährlich.

Verkappter Kredit?

Dass man die gesamte Vereinbarung für einen verkappten Kredit halten könnte, war im Zug der Enthüllungen um den BVB bereits bekannt geworden.

Nun stellt sich heraus, dass Dortmund als Sicherheit für die Pünktlichkeit seiner Ratenzahlungen an Gerling, den eigenen Vereinsnamen verpfändet hat. Vereinspräsident Reinhard Rauball: „Die Problematik dieses Vertrages aus dem Jahr 2000 ist erst über die Medien an mich herangetragen worden. Es werden sich daraus jetzt emotionsgeladene Diskussion ergeben.“

Rauball war von seinen beiden Geschäftsführern Gerd Niebaum und Meier offenbar nicht über den Vertrag und dessen Klauseln informiert worden.

Auch der Finanzmakler Stephen Schechter, der seit Monaten mit Dortmund über eine eventuelle Anleihe zur Rettung des Klubs verhandelt, bestreitet, dass ihm das Papier zugänglich gemacht worden sei.

Nach Informationen aus Finanzkreisen weigert sich Schechter deshalb, mit dem Geschäftsführer-Duo Meier/Niebaum weiter über eine mögliche Anleihe zu reden.

"Call/Put-Option"

Die eigentliche Zeitbombe in dem 14-seitigen Gerling-Vertrag ist eine so genannte „Call/Put-Option“ auf Seite 9, die „erstmals zum 30. Juni 2005“ gezogen werden kann. Diese Klausel bedeutet, dass der Gerling-Konzern bereits zum Sommer dieses Jahres das ganze Geschäft rückgängig machen kann.

Gerling könnte dann die sofortige Rückzahlung der 20 Millionen Euro fordern – oder ersatzweise über den Vereinsnamen von Borussia Dortmund und alle anderen Markenrechte des Klubs verfügen.

Aus Kreisen jener Unternehmensberater, die in den vergangenen Monaten im Auftrag von Banken und Anlegern die Details des Dortmunder Finanzchaos durchleuchtet haben, wird behauptet, Gerling habe mündlich die Option zum 30. Juni 2005 bereits gezogen und dies der BVB-Geschäftsführung mitgeteilt.

Gerling-Sprecher Christoph Groffy bestreitet dies: „Gerling hat den Vertrag nicht gekündigt. Wir sind in Gesprächen mit der Geschäftsführung. Eine Entscheidung wird es nicht geben, bevor konkrete Rettungspläne für Borussia Dortmund vorliegen.“

Fragt sich nur, warum es überhaupt „Gespräche mit der Geschäftsführung“ gibt, wenn an Aufkündigung des Vertrages nicht gedacht ist. BVB-Geschäftsführer Niebaum hat bereits verlautbaren lassen, dass es in dem Vertrag mit Gerling lediglich um eine Verpfändung von Merchandising-Rechten gehe.

Markenrechts-Experten halten dies, angesichts der hohen Vertragssumme von 20 Millionen Euro, für unwahrscheinlich. Der Vertragstext spricht ausdrücklich von „Marken im Hinblick auf den Vereinsnamen Borussia Dortmund und das Vereinsemblem“.

Zwei Punkte machen den Deal für den BVB noch brisanter: Nach Einschätzung der britischen Presse wurde die letztjährige Pleite des Traditionsklubs Leeds United maßgeblich durch die Maklerfirma Benfield Grieg, einen britischen Gerling-Partner, herbeigeführt.

Gerling hatte über dieses Unternehmen hatte riskante Transaktionen von Leeds United besichert und angesichts der Finanzkrise von Leeds seine Forderungen fällig gestellt.

Pikant aber auch ein weiterer Punkt: Der Goool-Deal wurde im September 2000, kurz vor dem Börsengang des BVB abgewickelt. Den Börsengang leitete als so genannte Konsortialbank die Deutsche Bank.

Unternehmerisch das Sagen hatte beim Gerling-Konzern zu dem Zeitpunkt des BVB-Vertrags ebenfalls die Deutsche Bank. Die Anleger, die zum Startkurs von elf Euro BVB-Aktien zeichneten, werden sich nun fragen, ob sie seinerzeit tatsächlich alle wichtigen Informationen über die wirtschaftliche Situation des BVB erhalten haben.

Im Schatten der neuesten Entwicklungen hat es dieser Tage erste betriebsbedingten Kündigungen und Änderungskündigungen gegeben. Betroffen sind etwa ein Dutzend Mitarbeiter des Bundesligisten. Weitere Maßnahmen sollen in Vorbereitung sein.
Quelle ist Freddy R. und es ist morgen in der SZ nachzulesen.

was mir mal spontan so einfällt: aus der stadt jagen, steinigen aber ich hör besser auf :haenker: :galgen: :kreuz:

deren zeit is nu :sanduhr:

Verfasst: 02.02.2005, 22:31
von Latte
stand schon heute in der sportbild :effe:

Verfasst: 02.02.2005, 22:57
von ckt
Man da kommen ja schlechte Zeiten auf den BVB zu. Erst die Meldung von der Sport-Bilsd und dann dies. Nur ist die hier von der Süddeutschen war.

Verfasst: 03.02.2005, 14:12
von sin tsu
Also falls gerling die Option zieht, heißt das der BVB muß die 20 Mille zurückzahlen. Falls die das nicht können, ist Gerling alleiniger Besitzer dieser ganzen Rechte und kann die an irgendjemanden weiterveräußern. Was bedeuten würde, der BVB müßte sich umbenennen, sein Emblem usw ändern! Oder hab ich das falsch verstanden?

Hätte auch schon einen neuen Namen für den Verein: Blödes Verlogenes Bauernpack dortmund

Das ist jetzt nur auf das ehemalige Führungsduo Meier/Niebaum bezogen! Das hat nix mit Mannschaft, Fans usw zu tun....

Will keinem auf die Füße treten........

Verfasst: 03.02.2005, 14:21
von Latte
och, mach ruhig. so viele bvbler sind's hier ja nicht mehr. :D

Verfasst: 03.02.2005, 14:37
von Horny
Pörtner hat geschrieben:och, mach ruhig. so viele bvbler sind's hier ja nicht mehr. :D
Sind die auch entlassen oder verkauft worden?

Verfasst: 03.02.2005, 15:20
von erwitterfan
haste bei ebay nich gesehn ? , was meinste warum die bazen jetzt "10,xx Millionen" echte hardcorefans haben ;)

Verfasst: 03.02.2005, 15:29
von Latte
Horny hat geschrieben:
Pörtner hat geschrieben:och, mach ruhig. so viele bvbler sind's hier ja nicht mehr. :D
Sind die auch entlassen oder verkauft worden?
grundsätzlich vertragsauflösung :D

Verfasst: 04.02.2005, 13:38
von sin tsu
Rätselhafter Riedle-Transfer

Der fragwürdige Millionentransfer des Stürmerstars Karlheinz Riedle 1993 von Lazio Rom nach Dortmund beschäftigt weiterhin die Führung der Borussia. BVB-Aufsichtsratschef Gerd Pieper hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young schriftlich aufgefordert, ihre Untersuchungen in diesem Fall zu forcieren.

Hamburg - Bereits Mitte Oktober hatten die BVB-Kontrolleure nach einem SPIEGEL-Artikel das Unternehmen damit beauftragt, herauszufinden, wer Nutznießer eines Kontos unter der Bezeichnung "Borussia Dortmund BVB 09" bei der heutigen Banca Intesa in Rom gewesen ist. Die Bankverbindung war unter der Adresse des damaligen BVB-Präsidenten und heutigen Managers Gerd Niebaum geführt worden, aber in keiner Club-Bilanz aufgetaucht.

Niebaum hat erklärt, das Konto sei seinerzeit auf Bitten von Lazio Rom nur formal unter der Kontoinhaberschaft des BVB geführt worden und habe dazu gedient, die Mehrwertsteuerrückerstattung des italienischen Fiskus aus dem Riedle-Transfer an die Römer abzutreten.

Laut Pieper habe sich der Ernst-&-Young-Bericht verzögert, weil die Prüfer bei ihren Recherchen in Italien auf "keine große Kooperationsbereitschaft" gestoßen seien und bislang noch "nicht in der Lage gewesen sind, an Originaldokumente heranzukommen", dennoch könne man zu "99 Prozent davon ausgehen, dass keine Gelder bei Beteiligten des BVB hängen geblieben sind".

Gleichwohl blieben Fragen offen. Beispielsweise, wofür der römische Treuhänder Arnaldo Capogrossi, ein Vertrauter von Ex-Lazio-Präsident Cragnotti, am 15. Oktober 1996 rund 55.000 Euro von dem Konto erhielt. Capogrossi will sich weder zum Grund für die Zahlung äußern, noch zu der Frage, ob er das Geld womöglich weitergeleitet hat.

Verfasst: 04.02.2005, 17:14
von sin tsu
Ein Nachspiel droht dem BVB mit der Börsenaufsicht und den eigenen Aktionären, nachdem der Verpfändung von Markenrechten bekannt wurde.

Weil der BVB im Emissionsprospekt wichtige Informationen verschwiegen haben soll, wird geprüft ob die Zulassung so überhaupt hätte erteilt werden können..

Aktionärsschutzern zufolge könnte Dortmund schlimmstenfalls vom Kurszettel gestrichen werden.
Das wird immer besser.......

Verfasst: 04.02.2005, 19:28
von erwitterfan
Wie so eben gemeldet:

Patent- und Markenrechtler: BVB hat Vereinsnamen und Vereinsemblem nicht
verpfändet

Der Patent- und Markenrechtler Dr. Peter Ksoll hat im Gespräch mit dem BVB-Internetportal
BORUSSIA ONLINE Medienberichten widersprochen, dass Borussia Dortmund seinen
Vereinsnamen und sein Vereinsemblem im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung mit dem
Gerling-Konzern verpfändet hat. Dr. Ksoll: „Der BVB hat Gerling vielmehr das Recht an
bestimmten Marken sicherheitsübereignet. Dies beinhaltet, dass Gerling Handelswaren oder
die Verpackungen von Handelswaren mit den Marken versehen und vertreiben kann.“ Unter
diesen Marken ist auch die Bezeichnung ‚Borussia Dortmund’, „Borsigplatz“, Borussia vom
Borsigplatz“ oder das BVB-Logo.“
In der gegenwärtigen Diskussion würden die Begriffe „Markenrecht“ und „Recht am eigenen
Vereinsnamen“ nicht mit der gebotenen Sorgfalt auseinandergehalten, so Dr. Ksoll. „Das hat
dazu geführt, dass die Vertragsinhalte im Hinblick auf die Sicherheitsübereignung falsch
ausgelegt und der Öffentlichkeit falsch mitgeteilt wurden.“.
Sollte Borussia Dortmund seinen Verpflichtungen aus der Vereinbarung mit Gerling nicht
mehr nachkommen, „könnte Gerling nun hingehen und Merchandisingprodukte wie
Rasierwasser, Krawatten, Kaffeetassen oder Aschenbecher mit einer dieser sieben
geschützten Marken versehen.“ Die Nutzung des Vereinsnamens und des Logos durch
Borussia Dortmund bliebe aber weiterhin völlig unbenommen. Und eine Änderung des
Vereinsnamens und des Emblems durch Gerling wäre ebenfalls auszuschließen. „Wenn Sie
so wollen, hat der BVB an Gerling eine Option abgetreten, einen Teil des
Merchandisinggeschäfts auf eigene Rechnung zu machen“, erklärt Dr. Ksoll.
Dr.-Ing. Peter Ksoll ist ein namhafter Bochumer Patent- und Markenrechtler und betreut auch
das gesamte Markenportfolio von 26 geschützten nationalen und internationalen Marken von
Borussia Dortmund.
- 2 -
Patentanwalt: BVB hat Vereinsnamen und Vereinsemblem nicht verpfändet
Meldungen, wonach Borussia Dortmund im Rahmen eines Vertrages mit dem Gerling-
Konzern seinen Vereinsnamen und sein Vereinslogo verpfändet hat, sorgen seit gestern für
Aufregung. Obwohl der BVB den Berichten widersprochen hat, reißt die Diskussion nicht ab.
BORUSSIA ONLINE hat dem Patentanwalt Dr. Peter Ksoll den Vertrag zwischen Borussia
Dortmund und dem Gerling-Konzern vorgelegt, um Klarheit in der Sache herbeizuführen. Der
44-jährige Patent- und Markenrechtler kommt zu dem klaren Ergebnis: Der BVB hat weder
seinen Vereinsnamen noch sein Vereinsemblem verpfändet.
Herr Dr. Ksoll, Sie haben für uns den Vertrag mit dem Versicherungskonzern Gerling noch
einmal eingehend studiert. Daher an Sie die Frage: Hat der BVB seinen Vereinsnamen und
sein Vereinslogo nun verpfändet oder nicht?
Dr. Peter Ksoll: Diese Frage kann ich mit einem ganz klaren ‚Nein’ beantworten. Die
originären Rechte am Vereinsnamen, der auf die Vereinsgründung aus dem Jahr 1909
zurückgeht, und am Vereinsemblem sind von der Vereinbarung mit Gerling nicht betroffen.
Wie erklären Sie sich dann diese Fehlinterpretation des Vertrages, der in einer Zeitung sogar
teilweise im Wortlaut abgedruckt war?
Dr. Ksoll: In der gegenwärtigen Diskussion werden die Begriffe „Markenrecht“ und „Recht am
eigenen Vereinsnamen“ nicht mit der gebotenen Sorgfalt auseinandergehalten. Das hat dazu
geführt, dass die Vertragsinhalte im Hinblick auf die Sicherheitsübereignung falsch ausgelegt
und der Öffentlichkeit falsch mitgeteilt wurden.
Klären Sie uns auf: Welche Rechte sind dann an Gerling zur Sicherheit übertragen
worden?
Dr. Ksoll: Es ist das Recht an bestimmten Marken sicherheitsübereignet worden. Dies
beinhaltet, Handelswaren oder die Verpackungen von Handelswaren mit den Marken zu
versehen. Unter diesen Marken ist auch die Bezeichnung „Borussia Dortmund“ oder das
BVB-Logo.
Können Sie das konkretisieren.
Dr. Ksoll: Gegenstand der Sicherheitsübereignung sind insgesamt sieben deutsche Marken,
die sich Borussia Dortmund beim Deutschen Patentamt hat schützen lassen. Dabei sind zum
Beispiel auch die Marken „Borsigplatz“ oder „Borussia vom Borsigplatz“, aber auch – wie
gesagt - schlicht nur „Borussia Dortmund“. Alles Marken, die im engen Zusammenhang mit
dem BVB stehen und daher erhebliches Vermarktungspotential besitzen. Im Sicherungsfall
könnte Gerling nun hingehen und Merchandisingprodukte wie Rasierwasser, Krawatten,
Kaffeetassen oder Aschenbecher mit einer dieser sieben geschützten Marken versehen.
Nicht mehr, nicht weniger. Die Nutzung des Vereinsnamens und des Logos durch Borussia
- 3 -
Dortmund bliebe aber weiterhin völlig unbenommen. Und eine Änderung des Vereinsnamens
und des Emblems durch Gerling wäre ebenfalls auszuschließen.
Was würde sich für den Fan ändern, sollte ein solcher Sicherungsfall eintreten?
Dr. Ksoll: Für den Fan würde sich für den Fall, dass dieser sogenannte Sicherungsfall
eintreten würde, nur so viel ändern, als dass er das mit der Marke oder mit dem Logo „BVB“
versehene Rasierwasser beispielsweise nicht mehr auf Rechnung von Borussia Dortmund,
sondern auf Rechnung von Gerling kauft. Wenn Sie so wollen, hat der BVB an Gerling eine
Option abgetreten, einen Teil des Merchandisinggeschäfts auf eigene Rechnung zu machen.
Sie können also die BVB-Fans beruhigen, die aufgrund der Meldungen befürchten mussten,
Borussia Dortmund habe seinen Vereinsnamen und sein Vereinsemblem aus der Hand
gegeben.
Dr. Ksoll: Eindeutig: Ja! Um das Tafelsilber von Borussia Dortmund braucht man sich keine
Sorgen zu machen. Zudem sollte bedacht werden, dass die zur Zeit geführte Diskussion reine
Kaffeesatzleserei ist. Die Sicherheitsübertragung käme erst dann zum Tragen, wenn
Borussia Dortmund seinen Verpflichtungen aus der Vereinbarung nicht mehr nachkommt.
Dies ist, so sagte ein Sprecher von Gerling in den Medien selber klipp und klar, nicht der Fall.
Insofern führen wir hier eine rein theoretische Diskussion.
Dr.-Ing. Peter Ksoll ist ein namhafter Bochumer Patent- und Markenrechtler und betreut auch
das gesamte Markenportfolio von 26 geschützten nationalen und internationalen Marken von
Borussia Dortmund.
- 4 -


nenee scheiss egal was die nu sabbeln, die ham ne Grenze überschritten die man nicht verletzen darf und was man nicht wieder gut machen kann, auch wenn wieder 90% aller leutz auf diesen wisch reinfallen werden :)3
die schreiben da von kaffebechern ...., fakt is aber, dass die mit den rechten auch trikots/fahnen/schals usw. verkaufen dürften, was würde nike dazu wohl sagen ?

diese Saison noch mit (halbwegs) erhobenen Hauptes zu Ende bringen, dann gehen eh die Lichter aus , wenn nicht sportlich dann finanziell. ne Erteilung der Lizenz würd mich deutlich mehr wundern als die verweigerung.
Beim letzten Spiel gegen Rostock schönen abgang machen und sich danach zukippen mal schaun wies dannn weitergeht ....

Verfasst: 04.02.2005, 23:37
von sin tsu
BVB: Finanzkrise spitzt sich zu


Van Marwijk findet "es unglaublich, dass jetzt Leute entlassen werden"
München - In der Bundesliga sieht es für Borussia Dortmund momentan nicht gerade rosig aus, aber die wirtschaftliche Situation des Weltpokalsiegers 1997 ist noch weitaus prekärer als die sportliche.

Neue Schlagzeilen und Enthüllungen sorgen im Umfeld des Traditionsklubs für Aufregung.

Zuletzt regte sich starker Fanprotest, weil die Vereinsführung die Rechte am Vereinsnamen und Logo an den Versicherungskonzern "Gerling" verpfändet hatte.

Nun droht offenbar weiterer Ärger mit der Börse.

Verpfändung verschwiegen?

Der Klub hatte in seinem Verkaufsprospekt vor dem Börsengang im Oktober 2000 zwar darauf hingewiesen, seine Sportartikelmarke "goool.de" an Gerling verkauft zu haben, aber angeblich verschwiegen, dass er als Sicherheit für den Vertrag den Vereinsnamen an Gerling verpfändet hat.



Der Sachverhalt wird derzeit bei der Zulassungsstelle der Frankfurter Wertpapierbörse geprüft, wie die "Financial Times Deutschland" berichtet.

Aktionäre hätten Recht auf Erstattung

Sollte ein Verstoß gegen den Paragraphen 44 des Aktiengesetzes vorliegen und sich herausstellen, dass wesentliche Angaben unvollständig oder unrichtig sind, hätten die Anleger Anspruch auf die Erstattung des Kaufpreises für die Aktien.


Der Ausgabekurs des Wertpapiers betrug im Oktober 2000 elf Euro, die Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA erzielte einen Emissionserlös von 130 Millionen Euro. Inzwischen belasten den Traditionsklub Schulden in Höhe von 98 Millionen Euro, der Kurs der Aktie ist auf 2,50 Euro gesunken.

Mitarbeiter der Geschäftsstelle wurden entlassen

Wie ernst es um den BVB wirklich steht, lässt sich an der Tatsache erkennen, dass der Verein betriebsinterne Kündigungen vornahm.

Keine hoch bezahlten Kicker, sondern Angestellte der Geschäftstelle, des Merchandising, der Pressestelle und des vereinseigenen Hotels mussten gehen. Die Entlassungen sollen sich im einstelligen Bereich bewegen.

Die Kündigungen lassen auch BVB-Trainer Bert van Marwijk nicht kalt: "Ich finde es unglaublich, dass jetzt Leute entlassen werden. Aber es ist immer so, dass die Kleinen als erste entlassen werden. Das mag ich auch nicht, aber der Verein muss einsparen und irgendwo anfangen."

Auch der Merchandising-Leiter muss gehen

"Es werden zur Zeit Mitarbeiter entlassen, die zwischen 1000 und 2500 Euro verdienen", schimpft der ehemalige BVB-Schatzmeister Werner Wirsing in der "Welt".

Doch auch ein hochrangiges Mitglied der Geschäftsführung muss seinen Posten räumen. Nach Informationen der "Ruhr-Nachrichten" aus der Spitze des Klubs wurde auch Merchandising-Bereichsleiter und "goool.de"-Geschäftsführer Willi Kühne gekündigt.

"Verzichte auf Bezahlung"

In diesen schwierigen Zeiten möchte Präsident Reinhard Rauball ein Zeichen setzen. Immer wieder war über sein Gehalt spekuliert worden, von 480.000 Euro im Jahr war die Rede.

Nun gab Rauball eine persönliche Erklärung ab: "Ich habe heute der Geschäftsführung der Borussia Dortmund GmbH und Co. KGaA erklärt, dass ich auf meine Bezahlung für meine Tätigkeit als Sportlicher Leiter des BVB verzichte."

Sogar sein Büro in den Räumen des BVB hat Rauball inzwischen wieder geräumt und arbeitet neuerdings von seiner Kanzlei aus, wie die "Ruhr Nachrichten" berichten.


"Brauchen keine fremde Leute"

Der BVB trennte sich auch von der Münchner Beratungsfirma Metrum GmbH, die ein Sanierungsprogramm für den Zeitraum bis 2007 erstellt hatte.

"Wir haben das Gutachten von Metrum ja vorliegen. Und das arbeiten wir jetzt Punkt für Punkt ab. Dazu brauchen wir keine fremden Leute. Das können wir schon selbst", hatte Manager Michael Meier erklärt.

Profi-Etat wird um fünf Millionen gekürzt

Kürzlich hatte Rauball auch eine weitere Reduzierung der Kosten für den Profi-Kader in der nächsten Saison um fünf Millionen Euro auf rund 25 Millionen angekündigt.

Wohin der Weg des Deutschen Meisters von 2002 bei all diesen Hiobsbotschaften führt, ist mehr als ungewiss.
Falls die Zulassung von der Börsenaufsicht als nichtig erklärt und der BVB allen Aktionären den Kaufpreis zurückerstatten muß, sieht es hanz duster aus. Weitere 130 Millionen Schulden kann der Verein nicht verkraften. Von der Erteilung der Lizenz ganz zu schweigen.

Möglicherweise das Ende für den BV 09 Borussia Dortmund. Wenn man mal bedenkt wie hervorragend die Aussichten nach den Meisterschaften und dem Gewinn der CL oder der UEFA-Finalteilnahme war. Einfach unfaßbar.
"Wir haben das Gutachten von Metrum ja vorliegen. Und das arbeiten wir jetzt Punkt für Punkt ab. Dazu brauchen wir keine fremden Leute. Das können wir schon selbst", hatte Manager Michael Meier erklärt.
Was für eine Überheblichkeit! Wenn man das selbst könnte, würde man so nicht dastehen. Man sollte ein Unternehmen aus der Wirtschaft holen, die den ganzen Laden mal sanieren und die ganzen Pfeiffen rauswerfen. Das wäre mal ein Schritt in die richtige Richtung.

Verfasst: 05.02.2005, 11:17
von Eise
erwitterfan hat geschrieben:
Wie so eben gemeldet:

Patent- und Markenrechtler: BVB hat Vereinsnamen und Vereinsemblem nicht
verpfändet

Der Patent- und Markenrechtler Dr. Peter Ksoll hat im Gespräch mit dem BVB-Internetportal
BORUSSIA ONLINE Medienberichten widersprochen, dass Borussia Dortmund seinen
Vereinsnamen und sein Vereinsemblem im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung mit dem
Gerling-Konzern verpfändet hat. Dr. Ksoll: „Der BVB hat Gerling vielmehr das Recht an
bestimmten Marken sicherheitsübereignet. Dies beinhaltet, dass Gerling Handelswaren oder
die Verpackungen von Handelswaren mit den Marken versehen und vertreiben kann.“ Unter
diesen Marken ist auch die Bezeichnung ‚Borussia Dortmund’, „Borsigplatz“, Borussia vom
Borsigplatz“ oder das BVB-Logo.“
In der gegenwärtigen Diskussion würden die Begriffe „Markenrecht“ und „Recht am eigenen
Vereinsnamen“ nicht mit der gebotenen Sorgfalt auseinandergehalten, so Dr. Ksoll. „Das hat
dazu geführt, dass die Vertragsinhalte im Hinblick auf die Sicherheitsübereignung falsch
ausgelegt und der Öffentlichkeit falsch mitgeteilt wurden.“.
Sollte Borussia Dortmund seinen Verpflichtungen aus der Vereinbarung mit Gerling nicht
mehr nachkommen, „könnte Gerling nun hingehen und Merchandisingprodukte wie
Rasierwasser, Krawatten, Kaffeetassen oder Aschenbecher mit einer dieser sieben
geschützten Marken versehen.“ Die Nutzung des Vereinsnamens und des Logos durch
Borussia Dortmund bliebe aber weiterhin völlig unbenommen. Und eine Änderung des
Vereinsnamens und des Emblems durch Gerling wäre ebenfalls auszuschließen. „Wenn Sie
so wollen, hat der BVB an Gerling eine Option abgetreten, einen Teil des
Merchandisinggeschäfts auf eigene Rechnung zu machen“, erklärt Dr. Ksoll.
Dr.-Ing. Peter Ksoll ist ein namhafter Bochumer Patent- und Markenrechtler und betreut auch
das gesamte Markenportfolio von 26 geschützten nationalen und internationalen Marken von
Borussia Dortmund.
- 2 -
Patentanwalt: BVB hat Vereinsnamen und Vereinsemblem nicht verpfändet
Meldungen, wonach Borussia Dortmund im Rahmen eines Vertrages mit dem Gerling-
Konzern seinen Vereinsnamen und sein Vereinslogo verpfändet hat, sorgen seit gestern für
Aufregung. Obwohl der BVB den Berichten widersprochen hat, reißt die Diskussion nicht ab.
BORUSSIA ONLINE hat dem Patentanwalt Dr. Peter Ksoll den Vertrag zwischen Borussia
Dortmund und dem Gerling-Konzern vorgelegt, um Klarheit in der Sache herbeizuführen. Der
44-jährige Patent- und Markenrechtler kommt zu dem klaren Ergebnis: Der BVB hat weder
seinen Vereinsnamen noch sein Vereinsemblem verpfändet.
Herr Dr. Ksoll, Sie haben für uns den Vertrag mit dem Versicherungskonzern Gerling noch
einmal eingehend studiert. Daher an Sie die Frage: Hat der BVB seinen Vereinsnamen und
sein Vereinslogo nun verpfändet oder nicht?
Dr. Peter Ksoll: Diese Frage kann ich mit einem ganz klaren ‚Nein’ beantworten. Die
originären Rechte am Vereinsnamen, der auf die Vereinsgründung aus dem Jahr 1909
zurückgeht, und am Vereinsemblem sind von der Vereinbarung mit Gerling nicht betroffen.
Wie erklären Sie sich dann diese Fehlinterpretation des Vertrages, der in einer Zeitung sogar
teilweise im Wortlaut abgedruckt war?
Dr. Ksoll: In der gegenwärtigen Diskussion werden die Begriffe „Markenrecht“ und „Recht am
eigenen Vereinsnamen“ nicht mit der gebotenen Sorgfalt auseinandergehalten. Das hat dazu
geführt, dass die Vertragsinhalte im Hinblick auf die Sicherheitsübereignung falsch ausgelegt
und der Öffentlichkeit falsch mitgeteilt wurden.
Klären Sie uns auf: Welche Rechte sind dann an Gerling zur Sicherheit übertragen
worden?
Dr. Ksoll: Es ist das Recht an bestimmten Marken sicherheitsübereignet worden. Dies
beinhaltet, Handelswaren oder die Verpackungen von Handelswaren mit den Marken zu
versehen. Unter diesen Marken ist auch die Bezeichnung „Borussia Dortmund“ oder das
BVB-Logo.
Können Sie das konkretisieren.
Dr. Ksoll: Gegenstand der Sicherheitsübereignung sind insgesamt sieben deutsche Marken,
die sich Borussia Dortmund beim Deutschen Patentamt hat schützen lassen. Dabei sind zum
Beispiel auch die Marken „Borsigplatz“ oder „Borussia vom Borsigplatz“, aber auch – wie
gesagt - schlicht nur „Borussia Dortmund“. Alles Marken, die im engen Zusammenhang mit
dem BVB stehen und daher erhebliches Vermarktungspotential besitzen. Im Sicherungsfall
könnte Gerling nun hingehen und Merchandisingprodukte wie Rasierwasser, Krawatten,
Kaffeetassen oder Aschenbecher mit einer dieser sieben geschützten Marken versehen.
Nicht mehr, nicht weniger. Die Nutzung des Vereinsnamens und des Logos durch Borussia
- 3 -
Dortmund bliebe aber weiterhin völlig unbenommen. Und eine Änderung des Vereinsnamens
und des Emblems durch Gerling wäre ebenfalls auszuschließen.
Was würde sich für den Fan ändern, sollte ein solcher Sicherungsfall eintreten?
Dr. Ksoll: Für den Fan würde sich für den Fall, dass dieser sogenannte Sicherungsfall
eintreten würde, nur so viel ändern, als dass er das mit der Marke oder mit dem Logo „BVB“
versehene Rasierwasser beispielsweise nicht mehr auf Rechnung von Borussia Dortmund,
sondern auf Rechnung von Gerling kauft. Wenn Sie so wollen, hat der BVB an Gerling eine
Option abgetreten, einen Teil des Merchandisinggeschäfts auf eigene Rechnung zu machen.
Sie können also die BVB-Fans beruhigen, die aufgrund der Meldungen befürchten mussten,
Borussia Dortmund habe seinen Vereinsnamen und sein Vereinsemblem aus der Hand
gegeben.
Dr. Ksoll: Eindeutig: Ja! Um das Tafelsilber von Borussia Dortmund braucht man sich keine
Sorgen zu machen. Zudem sollte bedacht werden, dass die zur Zeit geführte Diskussion reine
Kaffeesatzleserei ist. Die Sicherheitsübertragung käme erst dann zum Tragen, wenn
Borussia Dortmund seinen Verpflichtungen aus der Vereinbarung nicht mehr nachkommt.
Dies ist, so sagte ein Sprecher von Gerling in den Medien selber klipp und klar, nicht der Fall.
Insofern führen wir hier eine rein theoretische Diskussion.
Dr.-Ing. Peter Ksoll ist ein namhafter Bochumer Patent- und Markenrechtler und betreut auch
das gesamte Markenportfolio von 26 geschützten nationalen und internationalen Marken von
Borussia Dortmund.
- 4 -


nenee scheiss egal was die nu sabbeln, die ham ne Grenze überschritten die man nicht verletzen darf und was man nicht wieder gut machen kann, auch wenn wieder 90% aller leutz auf diesen wisch reinfallen werden :)3
die schreiben da von kaffebechern ...., fakt is aber, dass die mit den rechten auch trikots/fahnen/schals usw. verkaufen dürften, was würde nike dazu wohl sagen ?

diese Saison noch mit (halbwegs) erhobenen Hauptes zu Ende bringen, dann gehen eh die Lichter aus , wenn nicht sportlich dann finanziell. ne Erteilung der Lizenz würd mich deutlich mehr wundern als die verweigerung.
Beim letzten Spiel gegen Rostock schönen abgang machen und sich danach zukippen mal schaun wies dannn weitergeht ....
Wie kann sich der BVB den "Borsigplatz" schützen lassen? Das ist doch ein öffentlicher Platz in Dortmund, oder?

Verfasst: 14.02.2005, 11:58
von sin tsu
BVB-Manager Meier: "Will nicht weglaufen"

Nach dem glücklichen 1:0-Sieg im Nachbarschaftsderby gegen den VfL Bochum gab der arg unter Beschuss geratene BVB-Manager Michael Meier Antworten auf brennende Fragen zur Zukunft des Vereins und zu seiner eigenen Person.

Frage: "Herr Meier, vor dem 1:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen den VfL Bochum haben Borussen-Fans einen Protestmarsch durch die Stadt veranstaltet, um Ihren Rücktritt zu fordern. Wie werten Sie diese Aktion?"

Michael Meier: "Da steckt sicher mehr dahinter, als dass man sagen könnte, die Volksseele kocht. Das sind nicht einfach überschäumende Emotionen von Leuten, die sich nichts dabei denken, dahinter steckt eine bestimmte Absicht. Das sind Fans, denen die Kommerzialisierung im Fußball zuwider ist. Und ich stehe als Manager eben für den Kommerz. Aber da gibt es keine einheitliche Meinung bei den Fans, das ist nur ein Teil, eine Strömung."

Frage: "Sie fühlten sich durch diese Aktion also nicht persönlich getroffen?"

Meier: "Doch, schon. Ich bin auch nur aus Fleisch und Blut. Aber da muss man eben Nehmerqualitäten haben. So wie man es auch von Trainer verlangt, deren Rücktritt gefordert wird, oder Spielern, die ausgepfiffen werden. Das ist eben Teil des Geschäfts. Für mich ist es nur deshalb so schmerzlich, weil ich seit 15 Jahren derjenige war, der den Dialog mit den Fans gesucht hat. Diesmal habe ich ihn auch gesucht, und man hat ihn mir versagt. Aber ich werde ihn sicher wieder aufnehmen."

Frage: "Dennoch hat der Verein 98 Millionen Schulden. Gerd Niebaum ist zunächst als Präsident, dann als Geschäftsführer zurückgetreten. Werden Sie, erst recht nach dieser Fan-Aktion, auch persönliche Konsequenzen ziehen? Oder ist sogar eine Verlängerung Ihres im Sommer auslaufenden Vertrages möglich?"

Meier: "Ich habe ja am Mittwoch gemeinsam mit Gerd Niebaum meinen Rücktritt angeboten, das wurde abgelehnt. Ich war froh darüber, denn ich will nicht weglaufen. Es gibt einen Berg voll Arbeit, und ich habe mir das Ziel gesetzt, diesen Berg abzuarbeiten. Grundsätzlich entscheidet aber nur der Präsidialausschuss über meine Zukunft. Der hat mich beauftragt, und nur der kann mich wieder abberufen. Da können nicht einfach Fans herkommen und sagen, der muss weg. Mit welcher Berechtigung?"

Frage: "Werden Sie über diese Forderungen eher hinweg hören oder selbst in die Offensive gehen?"

Meier: "Wichtig ist, dass Borussia Dortmund nicht zum Spielball wird. Erst war es das Kapital, nun die Fanszene. Wir dürfen uns nicht unter Druck setzen lassen mit bestimmten Forderungen, sondern wieder mehr Profil kriegen. Einer muss sagen, dass es so nicht weiter geht, und wenn es sonst keiner macht, stehe ich eben dazu. In den letzten zwölf Monaten wurde so viel fremd gesteuert, damit muss nun endgültig Schluss sein."

(c) sid
Einfach nur lächerlich !