Gladbach: Vertrauensbeweis für den Trainer - 19.12.2003 11:23
Vertrag von Fach läuft nun bis 2006
Die Erfolgsstory geht weiter: Holger Fach verlängert vorzeitig in Gladbach."Wir wollen den Vertrag mit Holger Fach verlängern. Möglichst bald", stellte Gladbachs Präsident Dr. Adalbert Jordan schon vor dem letzten Saisonspiel bei 1860 München klar und hat den Worten nun Taten folgen lassen. Der zum Saisonende auslaufende Kontrakt mit dem Borussen-Trainer wurde nun vorzeitig bis zum 30. Juni 2006 verlängert.
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Ollibu
Borussia setzt auf FACH-arbeit
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bloody_roots
Holger Fach bis 2006 in Mönchengladbach
Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat den Vertrag mit Cheftrainer Holger Fach vorzeitig verlängert. Der neue Kontrakt des 41 Jahre alten Fußball-Lehrers läuft bis zum 30. Juni 2006.
Quelle: www.bundesliga.de
Denke das das eine gute Entscheidung war. Der Fach scheint da hinzupassen und der Erfolg lässt ja auch nicht auf sich warten.
Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat den Vertrag mit Cheftrainer Holger Fach vorzeitig verlängert. Der neue Kontrakt des 41 Jahre alten Fußball-Lehrers läuft bis zum 30. Juni 2006.
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Denke das das eine gute Entscheidung war. Der Fach scheint da hinzupassen und der Erfolg lässt ja auch nicht auf sich warten.
- Eintrachtler
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Quelle: n-tvMeyer wird Hertha-Coach
Hans Meyer wird offenbar neuer Trainer beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin. Nach Informationen des "Tagesspiegel am Sonntag" soll der 61-Jährige am Montag vorgestellt werden. "Er ist unser Wunschkandidat, und ich sehe jetzt keine Probleme mehr", sagte ein namentlich nicht genannter Hertha-Verantwortlicher dem Blatt.
Manager Dieter Hoeneß habe den ehemaligen Coach von Borussia Mönchengladbach überredet, ins Trainergeschäft zurückzukehren: "Wir haben Meyers Wort ", hieß es. Hertha-Pressesprech Hans-Georg Felder wollte das Engagement Meyers am Samstag zunächst nicht bestätigen.
Laut "Tagesspiegel" soll Meyers Engagement zunächst auf ein halbes Jahr angelegt sein, um dem Verein Zeit zu geben, sich um eine langfristige Lösung zu kümmern. Meyer wäre Nachfolger von Huub Stevens, der am 4. Dezember wegen Erfolglosigkeit entlassen worden war. Mit Andreas Thom als Interimscoach hatte die Hertha die Vorrunde als Vorletzter beendet. Der Hauptstadt-Klub hatte danach angekündigt, bis zum 3. Januar einen neuen Trainer zu präsentieren.
Meyer war am 1. März 2003 nach dreieinhalb Jahren als Coach in Mönchengladbach zurückgetreten und hatte danach als Chef-Scout der Borussia sowie als Experte beim Münchner TV-Sportsender DSF gearbeitet.
Vielleicht gar keine schlechte Lösung, Meyer kennt sich in Sachen Abstiegskampf aus

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Anstoss3-Fan
das bringt gar nichts... die Mannschaft ist der letzte Sauhaufen eine Millionentruppe die nur scheisse zusammenspielt und hauptsache die kohle stimmt ( siehe Bayern
).
Ich finds zum kotzen das immer der Trainer der Depp ist nur weil die Herren " Profis " sich nicht auf ihren Beruf konzentrieren und eine Einheit bilden wollen da sie nur auf sich selbst bedacht sind und die dicke Kohle machen wollen. Huub Stevens ist ein Opfer seiner Ex Mannschaft geworden die Kompetenz ist unzweifelhaft da aber wenn die Mannschaft nicht will dann will sie nicht aber dann als Fan zu forden Huub Raus ja dann könnt ich echt kotzen das bringt nix absolut nix das ist NUR die Einstellung und sonst nix.
PS: Nicht das ich jetzt irgendwelche Fans kritisieren will ( bin ja selber VFB Stuttgart Fan) aber als damals Ralf Rangnick zu VFB kam und die songenannten Fans oder wie auch immer, schrien Rangnick Raus da muss ich doch echt sagen die hamn den Arsch offen. Die sollen doch lieber mal die Mannschaft zusammenschrein oder den Präsidentenarsch. Als Manager würde ich es ganz einfach machen: Normales Grundgehalt 250000 € und der Rest nach Erfolg und so würden sich meiner Meinung nach etliche Probleme von alleine lösen, so das die Herren Fussballer sich auch mal wieder Reinhängen für den Sport bzw. ihren Beruf. Es kann ja auch ned sein das ein Spieler 4 mio € bekommt und dann wenn er nix bringt heissts Trainer raus.. Wenn ich soviel bekäme wär mir das DOCH AUCH SCHEISSEGAL
Ich finds zum kotzen das immer der Trainer der Depp ist nur weil die Herren " Profis " sich nicht auf ihren Beruf konzentrieren und eine Einheit bilden wollen da sie nur auf sich selbst bedacht sind und die dicke Kohle machen wollen. Huub Stevens ist ein Opfer seiner Ex Mannschaft geworden die Kompetenz ist unzweifelhaft da aber wenn die Mannschaft nicht will dann will sie nicht aber dann als Fan zu forden Huub Raus ja dann könnt ich echt kotzen das bringt nix absolut nix das ist NUR die Einstellung und sonst nix.
PS: Nicht das ich jetzt irgendwelche Fans kritisieren will ( bin ja selber VFB Stuttgart Fan) aber als damals Ralf Rangnick zu VFB kam und die songenannten Fans oder wie auch immer, schrien Rangnick Raus da muss ich doch echt sagen die hamn den Arsch offen. Die sollen doch lieber mal die Mannschaft zusammenschrein oder den Präsidentenarsch. Als Manager würde ich es ganz einfach machen: Normales Grundgehalt 250000 € und der Rest nach Erfolg und so würden sich meiner Meinung nach etliche Probleme von alleine lösen, so das die Herren Fussballer sich auch mal wieder Reinhängen für den Sport bzw. ihren Beruf. Es kann ja auch ned sein das ein Spieler 4 mio € bekommt und dann wenn er nix bringt heissts Trainer raus.. Wenn ich soviel bekäme wär mir das DOCH AUCH SCHEISSEGAL
Aber da dies nicht jeder Manager in der Buli/Europa machen würde, bekommste auch keine gute Spieler!Anstoss3-Fan hat geschrieben:Als Manager würde ich es ganz einfach machen: Normales Grundgehalt 250000 € und der Rest nach Erfolg und so würden sich meiner Meinung nach etliche Probleme von alleine lösen, so das die Herren Fussballer sich auch mal wieder Reinhängen für den Sport bzw. ihren Beruf. Es kann ja auch ned sein das ein Spieler 4 mio € bekommt und dann wenn er nix bringt heissts Trainer raus.. Wenn ich soviel bekäme wär mir das DOCH AUCH SCHEISSEGAL
Aber du hast schon recht, dass man manche Spieler besser nach Leistung bezahlen sollte damit die immer alles geben (z.B. Marcio Amoroso wäre nicht dauernd in Brasilien bzw. bei seinem Vodoo-Doc)
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Ollibu
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Eine Spende, eine Spende Borussia Dortmund ist am Ende *sing*BVB auf der Suche nach 100 Millionen
BVB-Präsident Dr. Gerd Niebaum sucht eine Finanzspritze
Dortmund - Borussia Dortmund befindet sich offenbar in einer finanziellen Notlage. Gegenüber der Saison 2002/03 muss mit Mindereinnahmen in Höhe von rund 50 Millionen Euro gerechnet werden.
Der börsennotierte Verein bemüht sich nach Angaben des "kicker" und der "Süddeutschen Zeitung" deshalb auf dem englischen Kapitalmarkt um eine Anleihe von bis zu 100 Millionen Euro, für die die Zuschauereinnahmen der nächsten zwölf Jahre verpfändet werden sollen.
Etatlöcher müssen gestopft werden
Wie "kicker" und "SZ" berichten, benötigt der Verein die Geldspritze, um Etatlöcher im laufenden Geschäftsjahr zu stopfen.
Investmentbanker Stephen Schechter (London), der im April dieses Jahres schon für Schalke 04 eine 75-Millionen-Euro-Anleihe platzierte, steht demnach in aussichtsreichen Verhandlungen mit der Geschäftsführung der Borussia.
Geheimvertrag mit Parma verschlechtert Situation
Verschlechert hat sich die wirtschaftliche Situation des BVB zusätzlich durch einen 2001 geschlossenen Geheimvertrag mit dem AC Parma.
Darin verpflichteten sich die Dortmunder, die im Zuge der Verpflichtung von Marcio Amoroso abgetretenen Transferrechte am Spieler Evanilson im Sommer dieses Jahres zurückzukaufen.
15 Millionen Euro musste die Borussia deshalb an den italienischen Klub zahlen.
Die Verabredung zwischen Parma und Dortmund diente offenbar dazu, um in der Borussen-Jahresbilanz 2000/01 einen Verlust von fast 20 Millionen Euro zu kaschieren.
Quelle: Sport1.de
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Ich will Dir ja keine Illusion rauben, Big D, aber die Vorgänge in Dortmund und Schalke unterscheiden sich schon ein bisschen. Schalke hat die Anleihe aufgenommen um Altschulden abzubauen und die Mannschaft zu stärken. Dortmund braucht das Geld um aktuelle Etatlöcher zu stopfen.
Außerdem hat der BVB einen Börsengang hinter sich, von daher sollten eigentlich noch ein paar Millionen da sein.
Was muß da für ne Mißwirtschaft betrieben worden sein??
Ausm Kicker:
Außerdem hat der BVB einen Börsengang hinter sich, von daher sollten eigentlich noch ein paar Millionen da sein.
Was muß da für ne Mißwirtschaft betrieben worden sein??
Ausm Kicker:
Borussia Dortmund bemüht sich um eine Riesen-Anleihe - Die Summe in Ziffern: 100.000.000 Euro!
Was auf den ersten Blick wie ein neuer Coup der in finanziellen Fragen ungemein kreativen Klubführung aussieht, wirft in Wirklichkeit ein düsteres Licht auf die bedrohliche wirtschaftliche Verfassung des Vereins. Alles deutet darauf hin, dass sich Borussia Dortmund in einem akuten Liquiditätsengpass befindet und frisches Geld benötigt, um riesige Haushaltslöcher im laufenden Geschäftsjahr zu stopfen. Sich dabei einer Anleihe, eines hochverzinslichen Darlehens, zu bedienen, bereitet Dr. Winfried Materna, dem BVB-Aufsichtsratsvorsitzenden, Bauchschmerzen: "Ich bin kein Freund von solchen Wechseln auf die Zukunft. Das entspricht nicht meinem unternehmerischen Weltbild."
Verhandlungen der Dortmunder Geschäftsführung mit der englisch-amerikanischen Investmentbank "Schechter & Co. Ltd" sind weit fortgeschritten. Die Anleihe soll eine Laufzeit von zwölf Jahren haben, elf Jahre weniger, als Stephen Schechter, Inhaber des Geldhauses, mit seinen ersten Vertragspartnern aus der Bundesliga verabredete: Bereits im April 2003 platzierte Schechter eine 75-Millionen- Euro Anleihe für den FC Schalke 04, der das inzwischen um zehn Millionen Euro aufgestockte Kapital verwendete, um alte Kredite abzulösen und Transferschulden zu begleichen.
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Geheimer Evanilson-Deal kostet 15 Millionen
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Dass Dortmund "in allen Geschäftsfeldern gut aufgestellt" sei, wie Niebaum als Geschäftsführer der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) bei den Mitglieder- und Aktionärsversammlungen im November glauben machen wollte, hält einer kritischen Überprüfung nicht mehr stand. Gegenüber der Bilanzrekordsaison 2002/2003 (Umsatz: 162,3 Millionen Euro) kündigt sich im laufenden Geschäftsjahr ein dramatischer Verlust an. Peter Thilo Hasler, Analyst der HypoVereinsbank, bewertete den zu erwartenden Einbruch gegenüber "Focus Money" sogar als "gigantisch, wenn nicht noch ein Wunder geschieht".
Allein 27 Millionen Euro gegenüber der vergangenen Saison betragen die Mindereinnahmen des BVB, weil er sich nicht für die Champions League qualifizierte und sich anschließend im UEFA- Cup vom französischen Provinzklub FC Sochaux vorführen ließ. Die 23 Millionen Euro aus dem Verkauf der Stadionanteile an die MOLSIRIS Vermietungsgesellschaft hübschen das Betriebsergebnis 2002/03 auf, können aber nur einmal auf der Habenseite verbucht werden. Addiert man zu diesem Fehlbetrag von 50 Millionen Euro noch die 15 Millionen Euro hinzu, die Dortmund einem Geheimvertrag von 2001 zufolge für den Spieler Evanilson an den AC Parma überwies (vgl. Extrastory auf Seite 18), klafft im Vergleich zur Vorsaison schon jetzt ein 65(!)- Millionen-Euro-Loch.
Das Kostensenkungsprogramm, das der Verein inzwischen auflegte, und die Mehreinnahmen durch die Stadionerweiterung lindern die wirtschaftliche Not nicht wirklich. Das Geld ist knapp geworden in Dortmund, wo auch Sponsorenverträge an die Tabelle gekoppelt und entsprechend eingeschmolzen sind. Obwohl seit dem Jahr 2000 weit mehr als 200 Millionen Euro durch Börsengang (130 Millionen) und Stadionverkauf (75,4 Millionen) in die Kassen flossen, ächzt der Verein unter den Lasten, die ihm besonders von dem nach Prestige trachtenden, streng wachstumsgläubigen Niebaum in den vergangenen Jahren auferlegt wurden. Inzwischen warnen Intimkenner der Dortmunder Szene sogar vor dem totalen Kollaps. Dem wirtschaftlichen, wohlgemerkt.
Thomas Hennecke
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Und das schreibt die SZ:
Borussia Dortmund vor dem Finanzcrash
Horrorschulden und Bilanztricks: Wie BVB-Präsident Niebaum den Traditionsverein in eine katastrophale Geschäftslage manövriert hat
Dortmund – Am Mittwoch wussten in Dortmund nur wenige Eingeweihte, wie Matthias Sammers düstere Andeutungen zu verstehen waren. „Wir sind in der schwierigsten Situation, seit ich in Dortmund bin – und das ist seit Januar 1993“, hatte der BVB-Trainer orakelt. Inzwischen ist durchgesickert, dass Borussia Dortmund – nach Eigendarstellung einer der finanzstärksten Klubs Europas – dringend eine neue Geldspritze braucht. Manager Michael Meier bereitet nach Informationen aus Branchenkreisen mit dem amerikanisch-englischen Investmenthaus Schechter & Co. eine Anleihe in Höhe von 80 bis 100 Millionen Euro nach dem Vorbild von Schalke 04 vor. Zur Absicherung des Deals würden Dortmunds Zuschauereinnahmen für die nächsten zwölf Jahre verpfändet.
Wie aus Vereinsgremien bekannt wird, regt sich erstmals erheblicher Widerstand gegen die Geldbeschaffungspläne des Klub-Präsidenten Gerd Niebaum. Anders als in Schalke, wo mit den Schechter-Millionen alte Kredite abgelöst wurden, würden die Anleihe-Millionen offenbar existenziell benötigt – um katastrophale Etatlöcher im laufenden Geschäftsjahr auszugleichen und liquide zu bleiben. „Wenn nicht noch ein Wunder geschieht“, wird der Hypovereinsbank-Analyst Peter-Thilo Hasler in Focus Money zitiert, „dürfte der BVB in der laufenden Saison gigantische Verluste einfahren.“ Geschätzt werden für die laufende Saison (die identisch mit dem Geschäftsjahr der börsennotierten Borussia Dortmund KGaA ist) mindestens 50 Millionen Euro Verlust. Das Tafelsilber, so eine Stimme aus dem engsten Führungskreis des BVB, sei bereits verkauft, nun plane Niebaum mit der Anleihe auf künftige Zuschauereinnahmen den „Ausverkauf der Zukunft des Vereins“.
Die rasante Investitionspolitik des Deutschen Meisters von 2002 hat seit dem Börsengang in nur drei Jahren bereits 200 Millionen Euro verschlungen, davon 130 Millionen aus dem Börsengang selbst und gut 23 Millionen aus dem Verkauf des vereinseigenen Westfalenstadions an die Leasing-Gesellschaft Molsiris. Zuletzt hatte Dortmund unter dem Sammelposten „Sponsoring-Einnahmen“ einen Gutteil des neuen, mit insgesamt 38 Millionen Euro dotierten Fünf-Jahres-Vertrags mit dem Ausrüster Nike in der Jahresbilanz der vergangenen Saison 2002/03 vorweg genommen. Der Vertrag ist erst ab 2004/05 datiert. Trotz solcher versteckten Bilanzmanöver wurde schon die letzte Unternehmensbilanz des BVB im November von Kritikern mit Argwohn betrachtet. Der Fußballkonzern meldete zwar Rekord-Umsatzzahlen (162,3 Millionen), erwirtschaftete aber nur einen mageren Gewinn von gut drei Millionen Euro. Dabei waren die Einnahmen enorm. Den über 33 Millionen Euro, die der BVB im Vorjahr allein in der Champions League verdiente, stehen in der laufenden Saison kaum sechs Millionen gegenüber. Außerdem wies die Bilanz die 23 Millionen „außerordentlicher Erträge“ aus dem Stadionverkauf aus, die es kein zweites Mal geben kann. Als diese Einkünfte noch nicht für eine Gewinndarstellung ausreichten, wurden auch noch die Nike-Millionen verbucht. So wollte Niebaum den Mitgliedern weismachen, der Verein sei „in allen Geschäftsbereichen gut aufgestellt“. Die Geschäftspolitik des Klubs, so ein Gremiumsmitglied, erinnere an einen Mann, der vom Dach eines Hochhauses springe und sich bei jeder Etage sage: „Bis jetzt ist noch alles gut gegangen.“
Zwar hängt die aktuelle Notlage des Traditionsklubs auch mit Kirch-Konkurs, Verletzungsmisere und der allgemeinen Finanzkrise im europäischen Fußball zusammen. Doch hat Dortmund offenbar schon früher fragwürdige Praktiken angewandt, um die Bilanz des Unternehmens in einem günstigeren Licht erscheinen zu lassen. So melden zuverlässige Quellen, dass der BVB 15 Millionen Euro für den Spieler Evanilson an den AC Parma überwiesen habe. Dortmund kam damit einer Geheimvereinbarung nach, die schon im Sommer 2001 beim Transfer von Marcio Amoroso mit den Italienern ausgehandelt wurde. Damals hatte Dortmund seinen Brasilianer Evanilson für geradezu utopisch anmutende 20 Millionen Euro bei Parma in Zahlung gegeben und deshalb nur 7,7 Millionen für den Weltstar Amoroso überweisen müssen. Wahrer Zweck des absurden Tauschhandels: Die virtuellen 20 Millionen für Evanilson wurden pünktlich zum 30. Juni 2001, also am letztmöglichen Tag, in die erste Jahresbilanz der neuen Borussia Dortmund Kommanditgesellschaft auf Aktien eingebucht. Ohne den Evanilson-Schachzug hätte Dortmund schon im ersten Jahr nach dem Börsengang einen fulminanten Verlust von fast 20 Millionen Euro ausweisen müssen.
Die Zeche für den schon damals von Bayern-Manager Uli Hoeneß als „anrüchig“ bezeichneten Deal mussten die Dortmunder nun zahlen. Wie knapp das Geld in Dortmund geworden ist, war bereits an der spektakulären Debatte um einen 20-prozentigen Gehaltsverzicht der BVB-Profis deutlich geworden. Auch der unverständliche Transfer von Nationaltorwart Jens Lehmann hatte offenkundig rein finanzielle Gründe. Sollte sich der unbeirrbar wachstumsgläubige Gerd Niebaum mit seinen Plänen für die Schechter-Anleihe bei Vorstand, Aufsichtsrat und Beirat durchsetzen, hätte der Klub auf lange Zeit unter einer horrenden Rückzahlungs-Belastung von mindestens 27 Millionen Euro pro Jahr zu ächzen: Mindestens 17 Millionen davon, also fast 1,5 Millionen im Monat, muss Dortmund ohnehin schon als Pacht für das einst eigene Stadion berappen. Hinzu kämen an die 10 Millionen für die Rückzahlung der Schechter-Anleihe. 27 Millionen Euro, das ist deutlich mehr als der gesamte Saisonetat des Dortmunder Nachbarn VfL Bochum und mehr, als der VfB Stuttgart für seine kompletten Personalkosten ausgibt. „Wer soll solche Horrorsummen aufbringen, wenn das Stadion einmal nicht voll ist oder die Fernsehgelder wieder ins Stocken geraten?“, fragt ein konkurrierender Bundesliga-Manager.
In Gerhard Reibert, Hans-Dieter Michalski und Reinhold Schulte haben bereits drei der sechs Start-Mitglieder des Aufsichtsrats der KGaA inzwischen ihren Dienst im Kontrollgremium des Borussia-Konzerns quittiert. Reibert soll wegen kritischer Nachfragen regelrecht aus dem Amt gemobbt worden sein. Schulte, Vorstandvorsitzender des größten Dortmunder Arbeitgebers, des Versicherungskonzerns Signal-Iduna, und Michalski, Chef der Dortmunder Volksbank, gaben offiziell wegen Arbeitsüberlastung auf. Beiden wird unterstellt, sie hätten vor der Amtsführung des allseits gut verdrahteten Klub-Präsidenten Niebaum kapituliert. Der seit einem Jahr amtierende Aufsichtsratsvorsitzende Winfried Materna, Inhaber des erfolgreichen Software-Unternehmens Materna mit 1300 Angestellten, sagt: „Die Kostenstrukturen müssen dringend den Einnahmestrukturen angepasst werden. Ich bin kein Freund von irgendwelchen Wechseln auf die Zukunft. Das entspricht nicht meinem unternehmerischen Weltbild.“ Materna, der auch Präsident der Industrie- und Handelskammer von Dortmund ist, geht auf Distanz zur Schechter-Anleihe: „Die Phantasie der Finanzjongleure und Geldverleiher kennt keine Grenzen. Aber als Aufsichtsratsvorsitzender einer KgaA hat man nicht die Möglichkeiten eines Aufsichtsrats einer normalen Aktiengesellschaft. Wir haben nur eine beratende Funktion. Das ist ein Nachteil. Meine Handlungsmöglichkeiten sind eingeschränkt.“
Das Grummeln über Niebaums Methoden wird unter den verbliebenen Gremiums-Mitgliedern immer lauter. Kaum einer hat Lust, in naher Zukunft für den absehbaren Aufprall des Klubs haftbar gemacht zu werden. Auch die Verflechtung der florierenden Anwaltskanzlei Niebaums und des von Niebaum einsam geführten Unternehmens Borussia Dortmund wird kritisiert. Die Kanzlei Niebaums erledigt alle Rechts- und Vertragsangelegenheiten des BVB – gegen Honorar. Mehr als wahrscheinlich, dass sein 18. Jahr an der Vereinsspitze für Niebaum das bisher schwierigste wird.
Freddie Röckenhaus
Geldvernichtung à la Borussia
Von Freddie Röckenhaus
Wenn nicht alles täuscht, betet über Weihnachten in München einer, dass der Borussia aus Dortmund kein Unheil geschehen möge. Uli Hoeneß, der Erzrivale und Antagonist schlechthin, wünscht sich geradezu flehentlich, dass dem einzig ernst zu nehmenden Dauer-Konkurrenten ein Absturz erspart bleiben möge. Nichts wäre schlimmer für die Bundesliga – und für den FC Bayern. Nach Jahren des Überflusses auf Pump und des stolz zelebrierten Größenwahns scheint Borussia Dortmunds treibende Kraft Gerd Niebaum an die Grenzen des Machbaren zu stoßen. So findig und gewieft waren die Ideen und die Geldbeschaffungspraktiken des Langzeit-Präsidenten, dass man bisher landauf, landab nur mit Bewunderung davon sprechen konnte.
Niebaum hat mit schon immer riskantem Expansionswillen aus einem Klub, der wenig mehr als Tradition besaß, eine der ersten Fußballadressen Europas gemacht, mit einem Stadion und einer Fangemeinde, die ihresgleichen suchen. Doch im Erfolgsrausch sind offenbar alle Maßstäbe über Bord gegangen. Fast fühlt man sich an die Geldvernichtungsapparate der New Economy erinnert, die in surrealem Zukunfts- und Wachstumsglauben immer weiter auf viel zu großem Fuß lebten – bis zum Zusammenbruch. Um diesen Totalverlust zu vermeiden, müssen sie in Dortmund nun offenbar alle Hebel umlegen. Die Borussia ist nicht nur das Ein und Alles von Millionen von BVB-Fans, sie ist auch das einzige vorzeigbare Aushängeschild einer vom wirtschaftlichen Umbruch gebeutelten Stadt.
Nicht einmal dem hochverehrten Präsidenten Gerd Niebaum wird man deshalb gestatten, „das Unternehmen BVB mit hundertachtzig Sachen vor die Wand zu fahren“, wie es ein Vereins-Insider formuliert. Als Regime nach Gutsherrenart stellt sich die Geschäftsführung des börsennotierten Klubs schon länger dar, in Dortmund spricht man von totaler Beratungsresistenz auf der Chefetage und von ständigen Drahtseilakten. Wo, wegen der geradezu märchenhaften Fan-Begeisterung in Dortmund, eigentlich die denkbar besten Voraussetzungen für Profifußball gegeben wären, wird man in nächster Zeit kleinere Brötchen backen müssen. Denn was bliebe noch, wenn erst einmal die Zuschauereinnahmen verpfändet sind, um noch einmal „frisches Geld“ zu beschaffen? Vielleicht ein Darlehen des russischen Öl-Milliardärs Abramowitsch? Oder von Libyens Diktator Gaddafi? Alles schon da gewesen.
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Barbarossa
Wieviel hundert Millionen hat denn der Börsengang gebracht?!
Das kann man doch nicht einfahc so verpulvern! Ok, Amoroso hat richtig viel gekostet, aber trotzdem da ist was faul. Und selbst die Bescheiße mit den Nachtzuschlägen hat ihnen nix gebracht
Dortmund ist bald auf einer Stufe mit Hamburg und Köln.
Tja, wie Anstoss sagen würde: Das hat alles nix mehr mit Fussball zu tun *g*
Das kann man doch nicht einfahc so verpulvern! Ok, Amoroso hat richtig viel gekostet, aber trotzdem da ist was faul. Und selbst die Bescheiße mit den Nachtzuschlägen hat ihnen nix gebracht
Dortmund ist bald auf einer Stufe mit Hamburg und Köln.
Tja, wie Anstoss sagen würde: Das hat alles nix mehr mit Fussball zu tun *g*
- Danke, warum trittst Du mir nicht direkt in die Eier???Barbarossa hat geschrieben:Dortmund ist bald auf einer Stufe mit Hamburg und Köln.
Man stelle sich mal vor, Dortmund kriegt die Lizenz nicht! Karass, wollten Meister werden, dann Absturz in die RL. Unwahrscheinlich, aber möglich (und dann witzig)
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Barbarossa
- Welches Image haben diese Vereine denn? Würd' ich jetzt echt mal gerne wissen.Barbarossa hat geschrieben:Naja, sagen wir mal, dass so Vereine wie Köln, Frankfurt und Hamburg ein gewisses Image haben und Dortmund nähert sich dem an.
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Ich denke dieses Thema ist nen eigenen Thread wert, oder? Denn hier soll man ja auch noch andere News diskutieren, so wie z.B. diese hier:
Ich weiß ja nicht warum sich der Meyer das noch an tut. Aber eigentlich sollte Hertha die Klasse doch leicht halten können, oder?Meyer bei Hertha BSC als neuer Trainer vorgestellt
Berlin (dpa) - Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat Hans Meyer als neuen Trainer bis zum Saisonende vorgestellt. Wie Berlins Manager Dieter Hoeneß erklärte, einigte sich der Tabellen- Vorletzte zuvor mit Meyers bisherigem Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach auf die Freigabe des 61-Jährigen. Meyer besaß dort nach seinem Rücktritt als Trainer noch einen Vertrag als Chef-Scout bis 2006. In Berlin wird der bisherige Interimscoach Andreas Thom als Meyers Assistent fungieren.
Ich denke auch das Meyer das schafft, schließlich hat er ja auch die Erfahrung. Ich traue ihm deswegen gut zu, der er die Profis wachrütteln kann und Hertha in der Rückrunde da rauskommt.Eise hat geschrieben:Ich denke dieses Thema ist nen eigenen Thread wert, oder? Denn hier soll man ja auch noch andere News diskutieren, so wie z.B. diese hier:
Ich weiß ja nicht warum sich der Meyer das noch an tut. Aber eigentlich sollte Hertha die Klasse doch leicht halten können, oder?Meyer bei Hertha BSC als neuer Trainer vorgestellt
Berlin (dpa) - Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat Hans Meyer als neuen Trainer bis zum Saisonende vorgestellt. Wie Berlins Manager Dieter Hoeneß erklärte, einigte sich der Tabellen- Vorletzte zuvor mit Meyers bisherigem Arbeitgeber Borussia Mönchengladbach auf die Freigabe des 61-Jährigen. Meyer besaß dort nach seinem Rücktritt als Trainer noch einen Vertrag als Chef-Scout bis 2006. In Berlin wird der bisherige Interimscoach Andreas Thom als Meyers Assistent fungieren.
Das ist doch nur lächerlich. Über Hamburg und Frankfurt kann und möchte ich nicht urteilen, aber der FC ist in den letzten Jahren einer der seriösesten Vereine in der Bundesliga geworden. Die Zeiten in denen auf Pump spieler gekauft wurden sind definitiv vorbei und wir waren in der letzten Saison einer von wenigen Vereinen in der Bundesliga, die die Lizenz komplett ohne Auflagen bekommen haben.Barbarossa hat geschrieben:Naja, sagen wir mal, dass so Vereine wie Köln, Frankfurt und Hamburg ein gewisses Image haben und Dortmund nähert sich dem an.
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Horny
Heute unbedingt um 17:55 Uhr Eurogoals auf Eurosport angucken.
Dann auf die belgische Liga warten: Beim Spiel Mons - Charleroi (ganz großer Sport...) hat der Torwart von Charleroi das 0:1 erzielt.
Kein Elfmeter oder Abstauber in der letzten Minute, sondern ein direkt verwandelter Abschlag!!!!!
3mal dürft Ihr raten wer dieses Jahrhunderttor *übertreib* live im Stadion erlebt hat...
Dann auf die belgische Liga warten: Beim Spiel Mons - Charleroi (ganz großer Sport...) hat der Torwart von Charleroi das 0:1 erzielt.
Kein Elfmeter oder Abstauber in der letzten Minute, sondern ein direkt verwandelter Abschlag!!!!!
3mal dürft Ihr raten wer dieses Jahrhunderttor *übertreib* live im Stadion erlebt hat...
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